schecke, f. ein kleidungsstück, gesteppter leibrock, zunächst schutzgewand für den kampf, dann auch als modetracht: scheck, schecke, diplois vocab. von 1482 bei Dief. 183b; s. belege bei Schm. 2, 367; (die Germanen) achten domals kains eisenhuets oder hauptharnasch nit, weder panzer noch goller ... waren der maist tail plosz; etlich heten schecken an, doch habens hernach die panzer erfunden. Aventin. chron. 1, 113, 12; auch furten ritter, knecht und burger, schecken und scheckenröck geflitzert hinden und neben mit grosen weiten armen. Limb. chron. zu 1389; der scheckensticker z dem von Hensperg sprach: .. ich macht uch ein schecken mit armen, die stunt uch schon und herlich. Liliencron hist. volkslieder 1, 62, 192. es ist das franz. jaque (Diez4 164); schecke (bei Schmeller a. a. o. ist auch die form schacke bezeugt) steht neben jecke wie schope, schopp neben joppe, s. Dief. 183b unter diplois; mit ahd. scecho, stragulum (Graff 6, 416) steht schecke, f. in keinem zusammenhange. | | schëcke schëgge swm. (BMZ II2. 92a)eng anliegender, gestreifter od. durchsteppter leibrock, diplois: zwifach kleit, schecke Dfg. 183 b . schecke Lcr. 62,192. scheke Chr. 8. 487,18. schegge Zürch. jb. 90,10. — ahd. scecho, lat.stragulum ( strîfot tuoch, kleit, mantel Dfg. 554 c ) Gff. 6,416. vgl. auch jacke, jecke u. Schm. 3,318 ; | | Lexer SCHECKE , SCHEGGE swm. eng anschliessender durchsteppter leibrock, der auch als panzer gebraucht wurde. Schmeller 3,318. ahd. schecho stragulum Graff 6,416. daʒ man lange kleider und scheggen truog zürch. jahrb. 90, 10. daʒ man lange kleider und scheken und beingewant und spitze hûben geriet machen Kön. p. 137. |
| | | | |