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 DWB grundgebirge (Bd. 9, Sp. 813)   Adelung Grundgebirge (Bd. 2, Sp. 832) 
 grundgebirge, n., als geologischer terminus seit dem 18. jh. geläufig; gleichbedeutend mit urgebirge (vgl. comp.-typ. 5 p): die ältesten gesteinsbildungen wie granit, syenit, porphyr u. s. w.: gr., les montagnes primitives Schwan 1, 798a; ein theil des granits scheint das gr. auszumachen A. G. Werner gebirgsarten (1787) 8; wohlverstanden, dasz ich hier nicht von herangeschwemmten bergen, sondern vom ersten grund- und urgebirge der erde rede Herder 13, 35 S.; jene sogenannten grund- und übergangsgebirge kommen jetzt wieder aufs neue zur sprache Göthe IV 23, 120 W.; dann auch weiter gefaszt: 'gr., die zumeist mehr oder weniger gefalteten ältesten gesteine einer gegend' C. W. Schmidt wb. d. geol. (1928) 109a; ebenso: an andern orten ist es dem verf. ... nicht möglich gewesen, das grundgebirg zu bestimmen allg. dtsche bibl. 51, 61; entsprechend der tieflage des stromes (der Donau) ist auch das gr. in groszer verbreitung entblöszt v. Baer red. u. versch. aufs. 2, 133; neuerlich 'gr., die alle früheren gesteinsbildungen einbeziehende gebirgsfaltung im karbon' nach G. Braun bei O. Kende geogr. wb.2 (1928) 78b; bergmännisch im sinne von ganggebirge (s. th. 4, 1, 1, sp. 1248) Adelung 2, 828 und auch später mehrfach lexikalisch z. b. Jacobsson techn. wb. 2, 163b, aber in eigentlicher fachsprache nicht nachzuweisen.

 

 Das Grundgebirge, des -s, plur. ut nom. sing. bey einigen eine Benennung eines ursprünglichen oder Ganggebirges, weil es gleichsam den Grund der Flötzgebirge ausmacht.