| Netz-Navigator | |||||||||||
| DWB greisbart (Bd. 9, Sp. 82) | DWB greisig (Bd. 9, Sp. 91) | GWB Greis (Bd. 4, Sp. 458) | |||||||||
| er (der vater Rhein) nickt aus den fluten mit greisigem haar [Bd. 9, Sp. 92] der jüngling sah starr in die greisigen runzeln des nachtgesichtes novellen (1861) 1, 18; die greisigsten greise erinnern sich nicht solchen august erlebt zu haben familienbr. 2, 8; nun aber, berühret mit dem kalten griff wolltest greisig dich gebärden,
| 1 alter, (hoch)betagter Mann; vereinzelt für poetisch-mythische Gestalten; öfter neben od in Gegenüberstellung zu ‘Kind/Knabe, Jüngling, Mann’ Begleiten wir unseren Freund auf dem Stufengange seiner Tage, sehen wir ihn als Knaben, Jüngling, Mann und G. 36,314,13 Zu brüderlAndenkWielands 1813 Was den Jüngling ergreift, den Mann hält, G-e noch labet, | Liebenswürdiges Kind, bleibe dein glückliches Theil 4, 124 Vs 1 sprach Olympos .. | Bin ich doch der G. Olympos, | Den die ganze Welt vernahm 3,219 NeugrEpirot Heldenl VI 53,355 Note zu Schlußgesang uö für Eremit, Mönch, Geistlichen, auch ‘guter, gottbegabter G.’ [Elmire vom Einsiedler:] ich sehne | Mich .. nach den Worten | Des guten G-es 11,300 ErwElm2 289 NatT 2687 uö ‘Tejer G.’: für Anakreon von Teos (6. Jh vChr) B33,336,22 Zelter 11.5.20 K mit typischen od bezeichnenden Charakterisierungen u Konnotationen: mit Betonung von Würde, Geisteskraft, Abgeklärtheit Was .. die Ehrfurcht, die wir für diesen würdigen G. [G-s Großvater JWTextor] empfanden .. steigerte, war die Überzeugung, daß derselbe die Gabe der Weissagung besitze 26,57,17 DuW 1 [Iph üb den Freund:] Er ist der Arm des Jünglings in der Schlacht, | Des G-es leuchtend Aug’ in der Versammlung .. Iph2 1385~39,373,9 Iph1 IV 1 Der G. jedoch [iUz Kind, Jüngling, Mann] wird sich immer zum Mysticismus bekennen. Er sieht, daß so vieles vom Zufall abzuhängen scheint .. das hohe Alter beruhigt sich in dem, der da ist, der da war, und der da sein wird 422,210,21 MuR(806) 17,193,9 GrCoph III 9 151,1 Faust II 8102 uö im sentenzhaften Bild Ein gebranntes Kind scheut das Feuer, ein oft versengter G. scheut, sich zu wärmen 422,230,13 MuR(931) im Hinblick auf ansehnl Erscheinung, auch auf Vitalität; mit Attr wie ‘wohlhäbig’, ‘stattlich’, ‘munter’ [in niederrhein Malerei des 13. Jh] Apfelrunde Knaben- und Mädchengesichter, eiförmiges Männer- und Frauenantlitz, wohlhäbige G-e mit fließenden oder gekraus’ten Bärten 341,170,25 KuARheinMain So sollst du, muntrer G., | Dich nicht betrüben, | Sind gleich die Haare weiß, | Doch wirst du lieben 6,17 Div Phänomen 9 [mBez auf PredSalom 1,2] Du irrest Salomo! | Nicht alles nenn’ ich eitel: | Bleibt doch dem G-e selbst | Noch immer Wein und [Tabaks-]Beutel 3,280 ZXen III 742 8,115,5 Götz2 III uö mit Zügen von Schwäche, Hinfälligkeit od von Starrheit, Eigensinn, Kälte uä [Baucis zum Wandrer:] Langer Schlaf verleiht dem G-e [Philemon] | Kurzen Wachens rasches Thun 151,1 Faust II 11061 [Seemann zu sich:] Bist du denn schon ein G.? .. Nein, in deinem Alter ist es noch nicht thöricht, an’s Freien zu denken 18,163,1 Unterhaltungen Prokurator Als Mann zu Thaten willig, | Als G. leichtsinnig und grillig! 2,289 Als Knabe verschlossen 4 [Winter zu Timur:] Du bist G. [Jones: senex], ich auch, erstarren | Machen wir so Land als Menschen 6,137 Div Der Winter u Timur 16 151,1 Faust II 6765 151,1 Faust II 7093f [Zit s v Greif] uö — als Rollenfach 36,245,24 BiogrEinzh HoftheatWeim 1792 uö 2 übertr auf geistig-künstlerische Sphäre Es bleibt in ihr [der literar Welt] .. ein ewiges Leben, sie ist immer G., Mann, Jüngling und Kind zugleich B12,57,13 Knebel 2.3.97 Syn alt(der A-e)
| |||||||||
| |||||||||||
| © 2010 by Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften an der Universität Trier Home | Impressum | Kontakt | |||||||||||