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 BMZ WEIƷEL (Bd. 4, Sp. 562b)   Lexer weiʒel (Bd. 3, Sp. 748)   ElsWB Meissel (Bd. 1, Sp. 722b) 
 Lexer WEIƷEL stm. charpie. nach Schmeller 4, 173 ( vgl. 2,62), dem Haupt zu Engelh. 1925 folgt s. v. a. meiʒel ( s. d. w. bd. 2,133), obwohl dieses bis jetzt zuerst aus Ls. 1,39 belegt ist. plagella, tenta, stuellum weissel voc. o. 25,24. sô tief ein minnen wunde daʒ si verheilen kunde kein salbe noch kein weiʒel (wetzel der alte druck ) Engelh. 1925. si bedorften deheiner salben, weiʒel oder phlaster Eracl. 4553. wunde, die beinschrœt ist und heftens und waissels bedarf M. B. 23, 228 bei Schmeller a. a. o., wo auch heffwaitzel, waitzelsalbe, waitzelwasser angeführt ist.

 

  Meissel II, Demin. Meissele [Maisl Obhergh.; Maisələ Geberschw.; Mæisl Hf.] n. 1. Wasserblase der Schweine. Nach dem Schlachten und der Entleerung wird dieselbe auf einer harten Unterlage rollend gerieben und aufgeblasen; Kinder knallen gern damit Obhergh. Geberschw. Vater, wenn d Soü gmetzget is, bekumm ich s M., gëlte? Geberschw. 2. e Meissele ist ein Charpiepropf, den man in die Öffnung eines Abscesses legt, um sicheren Ausfluss zu ermöglichen Hf. — mhd.  Lexer meizel,  Lexer weizel. — Bayer. 1, 1664.