Lexer FindeB TUNC stf. unterirdisches gemach, welches zum weben, zur winterwohnung und zur aufbewahrung von getreide dient. s. besonders Wackernagel in H. zeitschr. 7,128, welcher zur erklärung des wortes Tac. Germ. c. 16 herbeizieht: solent et subterraneos specus aperire eosque multo insuper fimo onerant, suffugium hiemi et receptaculum frugibus. ahd. tunc, tunch, dung hypogeum, genecium (gynaeceum), textrina Graff 5,433. tunc textrina Schlettstädter gl. 6,659. H. zeitschr. 5,337. vgl. Wiesbader gl. das. 6,323. 330. tong voc. o. 13,32. noch jetzt heißt in Augsburg der keller, das unterirdische gemach, worin die weber ihre werkstatte zu haben pflegen, die dunk Schmeller 1,385. tung hiemalis zeta (diaeta) Schlettst. gl. 39,404. H. zeitschr. 5,367. 2. eine dunkele höle überhaupt. Krist der hôhe himelharm slouf in der tiefen helle tunc und beiʒ den mortgîlegen unc ze tôde g. sm. 173 und anm. alsam daʒ hermelîn den unc versêren mac in sîner tunc MS. 2,200. b. in der tiefen helle tunc Mart. 88. b. dâ er mit sîner kunste bant den giftigen unc in der abgründe tunc das. 99. c. vgl. Gr. mythol. 291. wir sîn in dirre erde tunc gewahsen myst. 324,16. — unterirdischer gang. unz daʒ man ûʒ dem tunc die tôten veigen rûmt Ottoc. 427. a. 3. weil jene unterirdischen hölen nach der angeführten stelle des Tacitus mit mist bedeckt wurden, so bedeutet tunc auch mist, dünger. ags. dung lat.stercus. | | Lexer FindeB dunc flex.(-kes)stm. das bedünken ( Gr. 1,665. 2,60 ). der dunc mus. 2,38. 50. der iemer nâch dem wunsche schœnes wîbes solde vâren, der kunde si nach mînem dunke schœner niht gemachen MS. 1,151. a. nâch sînem dunke MS. 2,170. b. nâch mînem dunke troj. 21. a. in wâne ein künic, nâch dunke ein man Frl. 383,11. |
| Im Wörterbuch eingetragene Verweise | | | tunc Lexer ·tunc FindeB | | Automatisch erzeugte Rückverweise | | | DUNC BMZ | | Automatisch erzeugte Querverweise | | | dunc (-kes) BMZ ·tunge NLexer ·tunge Lexer |
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