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Nachträge zum Rheinischen Wörterbuch 
 
Herd bis Hering (Bd. 9, Sp. 1298)
 
  RhWB Herd m.: 1.f. der Schmiedeherd im Hammerwerk Remschd. — g. der unterste Teil des Hochofens, in dem sich das flüssige Eisen sammelt Siegld.

 RhWB Herd-eisen n.: 3. kleines Bügeleisen, zum Erhitzen auf die Herdplatte gestellt Waldbr-Bladersb, Gummb-Pernze. Herd-fang Bo-Merten Trippelsd m.: der offene Rauchfang in der Küche. Herd-haken m.: 1. -h:x Kesselhaken, Hahl (s. d.) ebd. u. Hemmerich Sechtem Walberbg. — 2. Schüreisen am Schmiedefeuer Wuppergeb. Herd-kessel -ęt- Gummb-Berghsn m.: Wasserschiff, seitwärts in die Platte des Küchenherdes eingelassen. RhWB Herd-platte f.: 2. -āt der Tacken (s. d.), auch Bo. — 3. Boden des Backofens (s. Herd 1 d) Bo-Gielsd Lessenich Messd NBachem Nettekoven Ödekoven Üllekoven Waldrf. Herd-pott Bo-Muffend m.: Feuerstelle im Herd. Herd-ringel Saarbr-Stdt m.: -ring über der Feuerstelle des Herdes. RhWB Herd-weck m.: s. Wb, auch Siegld.

Herd II = Flachsstengel s. Har III (N).

Hering s. Häring.