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Nachträge zum Rheinischen Wörterbuch 
 
dalschen bis Dämeler (Bd. 9, Sp. 1095)
 
  RhWB dalschen schw.: 2.b. et ränt (regnet), dat et dalscht (also ohne Umlaut) Gummb-Bergneustdt Dümmlinghsn Hesselb.
 
 
dalwessen vereinz. Waldbr-Morsb schw.: erömd. im Finstern umhertasten.
 
 
dalzig Wend-Berschw, Birkf-Burgbirkenf Adj.: teigig, von der Birne.

Dam = auch Kurzf. von Damian (s. d.).
 
 
 RhWB Damast 2. damaštən kl. blaue Pflaumen, auch Saarl-Berus Pachten; aus diesem Wort ist mdl. Quetschen, nhd. Zwetschen entstanden.
 
 
 RhWB Dame f.: zu 3.c. nackse Dames (Pl.) Herbstzeitlose Geld-Schravelen; stinke Dam Wanze Aach-Kohlbusch.

Damen-fänger Kreuzn m.: scherzh. Schnurrbart.
 
 
 RhWB Däme f.: Euterzitze der Kuh; hierzu s. Wk. VIII 8 (Strich).
 
 
 RhWB Dämel  RhWB Dämel-sack m.: Dummkopf, auch Saar.

Dämeler Bernk-Merschd m.: ungeschickter Mensch.