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Nachträge zum Rheinischen Wörterbuch 
 
Brühl bis brüllern (Bd. 9, Sp. 1063 bis 1064)
 
  RhWB Brühl m.: s. o. die Berichtigung bei Brückel unter Brücke.
 
 
 RhWB brüllen

 RhWB brüll Adj.: stiersüchtig, von der Kuh, noch Dür-Boich Leversb, Aach-Breinig, Jül-Pattern. — 2. he es br. in Zorn, in Wut Aach-Herzogenr Hofstdt, Geilk-Langbr.

[Bd. 9, Sp. 1064]

Brüll-ades (zu Bernardus) -ād- Goar-Weiler m.: Schreihals, bes. Kind. RhWB Brüll-balg m.: dass., auch Eusk-Dirmerzh, Bo. RhWB Brüll-dopp m.: 2. dass., auch MGladb-Rheind.  RhWB Brüll-düppen n.: 1. Nachtgeschirr, auch Gummb-Homburgisch, nfrk. Wippf.  RhWB Brüll-getau n.: 2. scherzh. Klavier Kref-Willich.  RhWB Brüll-husten m.: Keuchhusten, s. Wk. N 9 (blauer Husten).

 RhWB Brüller(t) m.: 1. brüllsüchtige, aber nicht mehr deckfähige Kuh, auch Bitb-OGeckler, Prüm-Wallersh, Altk-Walterschen, Gummb-Homburgisch, Wippf-Hahnenb Vordermühle, Grevbr-Jackerath, Rheydt-Giesenk. — 4. der einzelne Schrei Saarl-Roden.

 RhWB brüllern schw.: brüllen, auch Saarbg-Schoden, Wittl-Meerf.