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Nachträge zum Rheinischen Wörterbuch 
 
Bäuchschragen bis Bauer (Bd. 9, Sp. 990)
 
  RhWB Bäuch-schragen m.: Gestell für die Bauchbütte, auch Sieg-Sieglar (-šrāγəl). Bäuch-tag (s. S.) Bitb-Wiersd m.: festgesetzter Waschtag. RhWB Bäuch-tuch n.: zu 2. Futtertragetuch, auch Siegld-Littf, Lennep. Bäuch-zeine f.: -bütte (s. Wb), auch Schleid-Heimb, Heinsb-Erpen.
 
 
bauchen II vereinz. Saarbr-Sulzb schw.: einen Kranken b., ihn anhauchen, um ihn zu heilen.
 
 
 RhWB bäueln,  RhWB baueln schw.: zu 1. bellen, auch Daun-Glaadt Hillesh OBetting, Zell-Beilst, Altk verbr., Ahrw-OBreisig, Schleid-Kronenbg Lommersd. nach -bäueln, nach -baueln: wiederkäuen, vom Rind Sol.

Bäuel Eusk-Eschw m.: Mund; loss der B. gonn! iss voran!
 
 
bäuen -?y.- Gummb-Homburgisch schw.: einen Schneeball b., kugelrund formen.
 
 
 RhWB Bauer m.: dazu 1.d. die habbe Bur tehēm sie betreiben Landwirtschaft SNfrk. — Zu 2.a.γ. Maikäfer mit braunem Brustschild Neuw-Isenbg. — Zu b. beste, twede Bure Ziegelsteine erster, zweiter Sorte Klev. — Bürche, –kə (auch in nhd. Lautung) das Aufstossen des Kindes beim Essen als Zeichen, dass es gesättigt ist; et hät Bürche gemat Rip, NBerg, SNfrk verbr.