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Nachträge zum Rheinischen Wörterbuch 
 
Bandrute bis a-bändig (Bd. 9, Sp. 972)
 
  RhWB Band-rute f.: 2. -rō: Flegelrute Altk-NFischb. Band-seil -ē- Rees-Drevenack n.: S. zum Garbenbinden.

 RhWB Band II

 RhWB Band-schuttel f.: auch Heinsb-Süsterseel (alter Holzschuh ohne Ferse mit ölgetränktem Werg u. einem Feuerstein darüber, zum Feuerschlagen für den Hausgebrauch); dazu Zw. bānšūətələ feuerschlagen u. übertr. schwatzen; B. Klatschbase.

 RhWB bandeln -and-, –aŋ- Klevld schw.: mit dem Bandel, dem Fassreifen spielen.

Bändel-fabrikant -ę?ŋ.əlts- Barm m.: Besitzer einer Bandweberei. Bändel-knäpper -ln- ebd. m.: scherzh. Packer in einer Bandfabrik.

 RhWB bändeln schw.: 2.a. trans. de Schuh b. schnüren Goar, Koch. — b. intrans. abfliessen, vom Schleim aus dem Uterus der Kuh, kurz bevor sie melk wird Kreuzn-Allenf.

 RhWB Bandelier n.: Schärpe; das Wort gehört zu frz. bandoulière in ähnl. Bed. (zu got., afränk. bandwa ‘Kampfzeichen’).bandelieren schw.: mit Bändern behängen Neuw-Datzeroth.

 RhWB a-bändig - ungeduldig, ungestüm Mörs (s. Aband Wb I, Sp. 14).