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Nachträge zum Rheinischen Wörterbuch 
 
Auel bis Augen-ausstecher (Bd. 9, Sp. 957 bis 958)
 
  RhWB Auel m.: Bachaue; Verbr. in FlN s. Rhein. Flurnamen, Karte 4.
 
 
 RhWB Äuel f. Flachsbreche, noch Sieg-Scheiderhöhe Süchterschd, MülhRh-Overath Rösr, Gummb-Berghsn; ebd. das dazugehörige Zeitw. äueln (I).
 
 
äueln II in?y.ələ Sieg-Ägid schw.: anfangen zu

[Bd. 9, Sp. 958]
schlummern, von kleinen Kindern; vgl. äugeln bei Auge.
 
 
 RhWB äuen schw.: die Wange streicheln, noch Eusk-Lechenich.
 
 
Auer-ader -?ă.dər Bitb f.: unterirdische Wasserader; sumpfige Stelle. RhWB Auer-hahn m.: ūər- Siegld allg.; Eusk-Lechenich nach dem Nhd.
 
 
 RhWB Auge n.: zu Sp. 320 Mitte (Esslust); Dat ös e gruss O. ein Kind, das stets nach den grössten Stücken langt Aach-Breinig. — Zu 4.a. schlofend A. nicht tragende Knospe an der Rebe, direkt am Stock Zell-Merl. — Zu e. Schlüsselring Rip, Nfrk; Öse an Tor- u. Türangel, in der sich der Zapfen (Ture) dreht Bo verbr. — Weitere Bed.: Au Bienenwabenzelle Simm-Ebschd. — Blau Ögskes eine Kartoffelsorte Selfk.

 RhWB Aug-bra u. Aughaar f. (n.), meist Pl.: die aufgeführten Lautformen geben nur das grobe Gerüst wieder; die Lautungen wechseln fast von Ort zu Ort, so dass eine Einzelaufführung unmöglich erscheint; zu erwähnen sind noch ęmpər, ęmbər- Merz, Trier, Wittl, Bernk, Daun; ōγənepər Wittl-Meerf, Daun-Kallenborn; omərn Bernk-Rapperath; ōnəbrōnə Malm-Bracht; am Ndrh. ōγəbrø, –prø Klev, Rees-Bislich; -brn Dinsl-Walsum; -grø Klev-Gaesdonk, Rees-Vrasselt; -drø Mörs-Marienbaum.

 RhWB Augen-ausstecher m.: grosse Libelle, noch May-Metternich.