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Nachträge zum Rheinischen Wörterbuch 
 
Bauer bis Bauernfreude (Bd. 9, Sp. 990 bis 993)
 
  RhWB Bauer m.: dazu 1.d. die habbe Bur tehēm sie betreiben Landwirtschaft SNfrk. — Zu 2.a.γ. Maikäfer mit braunem Brustschild Neuw-Isenbg. — Zu b. beste, twede Bure Ziegelsteine erster, zweiter Sorte Klev. — Bürche, –kə (auch in nhd. Lautung) das Aufstossen des Kindes beim Essen als Zeichen, dass es gesättigt ist; et hät Bürche gemat Rip, NBerg, SNfrk verbr.

 RhWB Bauer-bank (s. Wb) f.: dies in Neuss als FlN. RhWB bauer-hachen -h:x-, –h:k- schw.: Ackerschaft treiben, auch Gummb. Bauer-jungen -joŋəs Klev Pl.: scherzh. Schnaps. RhWB Bauer-schaft f.: 2. Ackerschaft, auch Berg zwischen Agger u. Dhünn, Gummb, SNfrk.

Bauern-abtritt Ahrw-Fronhv m.: in der RA.: E hät Onfäll (Einfälle) bi en B. sonderbare E. Bauern-ball Aach-Würselen m.: Dorfball im November. Bauern-bier Rees-Ringenbg (auch Nober-) m.: s. Nachbarzeche (Wb). Bauern-butter -o- Rip verbr. f.: mit der Hand geformte B., wie sie die Bauern verkaufen. Bauern-fastelabend (s. d.) Waldbr-Dreisel Rossel m.:

[Bd. 9, Sp. 991]

[Bd. 9, Sp. 993]
Fasstnachtsdienstag. Bauern-freude (s. S.) Simm-Belth f.: Dickmilch mit Kartoffeln.