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Nachträge zum Rheinischen Wörterbuch 
 
Bäre bis bären VI (Bd. 9, Sp. 980)
 
  RhWB Bäre f.: Trage; dazu 2.a. bārə einräderige Schiebkarre für Gras, Futter udgl. Merz-Honzr. — b. Gestell in der Mühle, worauf der Trichter sitzt Bitb-Mettend NWeis, May-Kehrig, Schleid-Ahrhütte.
 
 
 RhWB Bareisch f.: Stoffart, in der Zs. Barēschklēd auch in Gummb-Berghsn.
 
 
 RhWB bären IV schw.: aussehen, auch Wippf-Lindlar; dazu:  RhWB Gebäre Pl. -bī?ə.rə Gebaren, Gebärden Viersen; et schint mich an die Gebiren (Anstalten), die e mäk (macht), dat e gohn wellt.An-ge -bareisch: Aussehen, Gebaren, Angewohnheit Altk-NFischb, Siegld. bären-un-ge-bärig Adj.: 1. -briχ schwer zu lenken, bes. vom Zugtier Schleid-Schmidth. — 2. -brdəχ. a. unartig Koch-Hambuch. — b. schwer zu bearbeiten, vom Ackerboden ebd.
 
 
 RhWB bären V (tragen).

Ge-bär -bī?ə.r vereinz. Merz-Saarhölzb n.: Last, Beschwerden; de Grussen hun och all hir G.

Ge-bär-haus -bī:r- Aach-Stdt n.: Wöchnerinnenasyl, Entbindungsanstalt. Ge-klotz -b?ə.r- Kemp m.: Geschlechtsorgan des weibl. Schweines.
 
 
bären VI Altk-Bachenbg schw.: gären, von faulendem Heu od. Getreide.