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Nachträge zum Rheinischen Wörterbuch 
 
Aul(e) bis Äuler (Bd. 9, Sp. 959 bis 960)
 
  RhWB Aul(e),  RhWB Aules zu 2.a. f. Essenträger mit zwei Behältern, noch Wittl u. Daun allg., Koch-Bertrich. — Zu 3.a. Warmbier, auch Sieg-Ägid, Dür, Mörs-Neuk. — Zu b. Topfreibekuchen kurköln. Neuw

[Bd. 9, Sp. 960]
(alle Rheinorte). — Zu c. noch β. ȳ:ləs Verdriesslicher Köln. — γ. ǫul Vielesser Wittl.

Aulem u?l.əm Aach-Breinig m.: kurze, irdene Mutzpfeife.

Aulen-düppen n.: Einmachstopf ȳ:lə- Grevbr-Nievenh; Milchsatte ȳ?ə.ləs- Kemp-AmernSAnton; Essenträger ǫ?u.lə- Koch-Wollmerath. Aulen-erde -ē?ə.rt MGladb-Rheind f.: Lehmboden. Aulen-haus ū:ləs Dür-Stdt n.: Töpferei, Zunfthaus der Töpfer (Name eines Stadtteils). Aulen-lette ūlet Bo f.: Klei-, Lehmerde; sie wurde früher als Bindemittel unter das Kohlengris gemengt. Aulen-pfad ū:ləpat MGladb-Rheind m.: dunkler Hausgang. RhWB Aulen-pott m.: noch Eup, MülhRuhr. Aulen-werk Westerw n.: Töpferware.

 RhWB Äuler m.: Krugbäcker, als ǫulənər auch Trier-Stdt.