Wörterbuchnetz
Nachträge zum Rheinischen Wörterbuch 
 
Rachen bis Rame(n) (Bd. 9, Sp. 1375)
 
  RhWB [Rachen  RhWB Rachen-bräune f.: dies ist nicht Scharlach, sondern Diphtherie.]
 
 
 RhWB Radau Radau-krämer -dǫutskrī:mər Aach-Breinig m.: Lärmmacher.
 
 
Radikätschen  -kə Düss-Stdt n.: plötzl., heftiger Schlag.
 
 
 RhWB Radong m.: die angegebene Etymologie ist unwahrscheinl.; frz. raton (Käsekuchen, Törtchen) trifft nicht die Sache; zudem kann es nicht zu mlat. rotunda gehören; das hätte ronde ergeben; bei dem rhein. Wort, das meist rodǫ?ŋ. gesprochen wird, wäre ein frz. rondon ‘Rundkuchen’ zu ermitteln oder es ist von nfrz. rotonde auszugehen.]
 
 
 RhWB rakeln Rakel-eisen -īzər Klevld n.: Schürhaken, s. Wk. Porkeisen (N. 26).
 
 
 RhWB raken schw.: 1.b. an-, auffahren, vom Schiff Schiffahrt (Ruhr).

 RhWB an- raken : 2. mit dem Schiffskörper während der Fahrt etwas streifen, wo anstossen ebd.
 
 
 RhWB [Rame(n) hier sind mehrere unverwandte Stämme ineinandergeraten, u. zwar ahd. rama ‘Säule Stütze, Gestell’ u. as. hrama ‘Rahmen, Gestell’ einerseits u. mhd. râm ‘Ziel, Grenze’ andererseits.]