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Nachträge zum Rheinischen Wörterbuch 
 
Knubbel bis Knüppels-färber (Bd. 9, Sp. 1343)
 
  RhWB Knubbel

 RhWB Knubbel-halfen m.: s. Wb, auch Rheinb-Loch Queckenbg. knubbel-hauf -ələ- Eusk-Schwerfen Adv.: zuhauf, in Menge; de Äppel fele kn. eraf.
 
 
Knüch -ø- Düss-Stdt m.: hartnäckiger Husten; ene fiese, harde Kn.
 
 
 RhWB Knüchel m.: zu 2.b. en knistige Knöchel Geizhals Sieg-Eudenb.
 
 
Knucherten Wittl-Lüxem Pl.: eine Art Klicker.
 
 
 RhWB Knuddel m.: zu 1. Klicker aus hartem Lehm Geld-Aldekerk (-ū-). — Pl. altes Bauerngericht; aus geriebenen Kartoffeln wurden kleine u. dicke Kugeln geformt, mitten darin ein Stück Bratwurst, darüber Specksosse Waldbr-Eckenhg.

 RhWB Knuddel-arbeit Ottw-Landsw f.: unsaubere, knüngelige A.
 
 
 RhWB Knummel: 3. m., f. persönl. unordentl., nachlässige, schmutzige Person Monsch-Mützenich.
 
 
 RhWB Knüppel II m.: 1.d. in der Metallindustrie viereckiges Stahl- bzw. Eisenstück mit abgerundeten Kanten, das den Hammerschmieden als Rohmaterial von den Walzwerken geliefert wird Remschd. — Zu 2.a. mit der Hand geformtes Stück Frischbutter Saarbr, Saarl.

Knüppels-färber Pl.: Mönchengladbacher Tuchfärber, die nach einer bestimmten Arbeitsweise

[Bd. 9, Sp. 1344]
färbten, so von den Krefeldern genannt.