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Nachträge zum Rheinischen Wörterbuch 
 
Hünkel bis Hünschkraut (Bd. 9, Sp. 1314 bis 1315)
 
  RhWB Hünkel

Hünkels-ei n.: 1. Hühnerei im Geb. von Hünkel 1 a. — 2. blaue Pflaume Merz-Merching.  RhWB Hünkels-fuss m.: zu 2. noch: Steinbrech, Saxifraga Saarl-Wallerfang.

[Bd. 9, Sp. 1315]
 RhWB Hünkels-traube f.: auch Sedum acre Kreuzn-Bockenau.

 RhWB hünkelig Adj.: 1.b. edelfaul, von der Birne, s. Wk. N 5 (bauchsiech).
 
 
Hunnen-könig Wend-Gehw m.: Gestalt der Volkssage; am Weissen Stein (Flur) liegt ein H. begraben im goldenen Sarg; ein Hahn kann ihn in drei Tagen herausscharren.
 
 
 RhWB Hunnes m.: 2.e. -χən scherzh. Maurer Sol-Ohligs, Wuppert-Kronenbg.
 
 
hunnessen -əsə vereinz. Aden-Arembg schw.: ein Nickerchen halten.
 
 
 RhWB Hünsch III

Hünsch-holz May-Trimbs n.: Bittersüss, Solanum dulcamara. RhWB Hünsch-kraut n.: 2. Vogelwicke, Vicia cracca Nahe (nach Geisenheyner). — 3. Clematis vitalba Aden-Hönning.