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Nachträge zum Rheinischen Wörterbuch 
 
Graf III bis Grammes (Bd. 9, Sp. 1263)
 
  RhWB Graf III: [ 2.b. f. Sandbank im Rhein (auch mMos) gehört nicht hierher, sondern zu gall. grāva ‘Kies, Sand, Sandbank’; vgl. frz. grève ‘Strand’; zur Verbr. s. auch Rhein. Flurnamen S. 91.]

 RhWB Graf-schaft f.: Groschafter Wöngk (Wind) Neckn. für die aus der Gegend von Ahrw-Gelsd, Rheinb-Altend (die ehemal. Grafschaft Neuenahr).

Gräfinnen in nhd. Lautung Gummb-Berghsn Pl.: die Birnensorte Comtesse de Paris.

gräflich Adj.: die Gräfliche Bezeichnung für die Bewohner von May-Monreal u. Virnebg.
 
 
 RhWB Gragul f.: 2. Unterführung eines Baches unter einer Strassenbrücke hindurch Saarbg-Wellen.
 
 
grälen -- vereinz. Trier-Züsch schw.: einen gr., einem einen Fusstritt geben.
 
 
 RhWB Gram grämig -ə- Sieg-Fussh Adj.: griesgrämisch.
 
 
gramm Adj.: 1.b. heiser, s. Wk. III 18 (heiser).

 RhWB grammeln schw.: zu 1.a. xram- das Anlaut-g als harten Reibelaut sprechen (xǫt, xō:t, xafəl usf.), wie es im OBerg verbr. ist OBerg. — Abl.: der Grammeler.

 RhWB Grammes m.: 2. Asthma Rheinb-Ohlerath.