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Nachträge zum Rheinischen Wörterbuch 
 
Geiss bis Geissenbrot (Bd. 9, Sp. 1245 bis 1246)
 
  RhWB Geiss f.: zu 1.a. Ziege vgl. Wk. IX 6 (Ziege). — 2.a.γ. Neckn. auch für folg. Orte: Kreuzn-Dörreb Schönebg Seibersb, Simm-Rheinböllen, Koch-Auderath u. Ulmen (gegenseitig), May-Bell Monreal, Ahrw-Brohl, Rheinb-Hohn, Aach-Höngen Warden, Kref-Stdt. — b.β.ββ. hochbeiniger Rodelschlitten, noch Wend, Birkf. — γγ. Mörteltrage des Handlangers NGeld, NMörs, Klev. — Sonstige sachl. Bed.: Handhabe am alten Hundspflug Simm-Gehlw. — Die stehenbleibenden Ränder des Erntefeldes Simm Schlierschd.

geissen-achtig gsəntiχ Bitb-Outschd Adj.: g. ist die Kuh, die Höhlungen hinter den Schulterblättern

[Bd. 9, Sp. 1246]
hat. Geissen-bartel Saarbr-Bübing m.: Wiesenschierling. Geissen-beere -sb- Saarl-Bous f.: Hirtentäschel. Geissen-birne f.: 1. kl. B.sorte, auch Bitb-Kyllbgw (geisəl-).2. Holzbirne Saarbr-Quierschd, Saarl-Diefflen. Geissen-bitsch Koch-Auderath m.: Clematis vitalba. Geissen-blätter Wittl-Seinsf Pl.: dass. Geissen-blume f.: 1. Anemone, auch Saarbr-Stdt. — 3. Bellis perennis Grevbr-Holzbütgen. — 4. Vogelmiere May-Kollig. Geissen-bock m.: zu 2.a.γ. auch Neckn. für die von Schleid-Zingsh, Kemp-Amern, MülhRh-Hasb: Hasbicher Gessböck han Flüh om Röck su deck, wie Gessböck. Geissen-britsche f.: -schwänzchen, auch Saarbr-Stdt, Saarl-Roden. Geissen-brot n.: 2.a. Rotdorn Saarbr-Stdt. — b. Weissdorn ebd. u. Dudw.