| Nachträge zum Rheinischen Wörterbuch | ![]() | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Gans bis Gansküken (Bd. 9, Sp. 1235) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Gans Gans-äugelchen Gansbraten Gansdorn Gansfeder Gansfuss Gansgras Gansköpfen Ganskraut Ganskresse Gansküken Gansplätsch Gansreiten Gansschnabel Ganszunge Gant Gänt Gänt-kloppen ganz unganz Gäppen gappen II gappchen Gapper gappsen gappen III Gapp-stein gappen V gar ungar zugar Gar-küche Garnichts Garbe I Garben-band Garbengabel garben II vergarben Gardine Gardinen-bett Gardinenkirmes Gardinenmütze garding un-garding GarfkammerGarf-,Garfkammer Garfkammer Garfkammer Garfstube Garibaldi Garibaldihut Garn Garn-frau Garnknuppessen Garnwickeler Garnei Garp garpsen garren garreln gärren Garst II garst garstig Gart-gripp Garten Vor-garten VorgärtchenVorgärtchen Vorgärtchen Garten-bäus'chen Gartenbenedikte Gartenbiss'chen Gartenbloch Gartenfeld Gartenfink Gartenhärkel Gartenhäus'chen Gartenhof Gartenhütte Gartenkeiker Gartenklauster Gartenkrämmer Gartenkräpchen Gartenkratze Gartenkratzel Gartenkrätzer Gartenkrutte Gartenlaube Gartenläubchen Gartenlicht Gartenlies'chen Gartenmargeritchen Gartenmesser Gartenmiere Gartenpipser Gartenreiser Gartenschloss Gartenschnecke Gartenschnüsselchen Gartenschüppe Gartenseite | RhWB Gans-äugelchen n.: 2. jās:skə Pl.: Gerstenkorn = Webart bei Handtüchern MGladb, Mörs-Milling. RhWB Gans-braten ja?n.ts- (s. S.) NEusk m.: Gänsebraten; sonst nach dem Nhd. Gans-dorn ja?ŋ.əs- (s. S.) Rheydt-Schelsen m.: Gänsedistel, Sonchus. RhWB Gans-feder f.: 2. Pl. jęnzə- Rainfarn, Tanacetum Prüm-Welchenhsn. RhWB Gans-fuss m.: 2.b.β. jęnzəfō:s, –f:sjə Gerät beim Vereinzeln der Runkelrüben auf dem Felde Köln-Hermülh, Bergh-Blatzh, Dür-Frauwüllesh; met dem G. durch de Knolle gohn. — d. gęnzəfē:sjə Bellis perennis Neuw-Isenbg. RhWB Gans-gras n.: Vogelmiere, auch Saarbr-Ottenhsn Stdt, abseits Klev-Neuluisend. Gans-köpfen uWupp 1870, Viersen 1873 n.: ein wüster Volksbrauch an Fastnacht, wobei einer lebenden Gans, die eingegraben bzw. mit dem Kopf nach unten aufgehängt wurde, von einem Burschen mit verbundenen Augen mittels eines hölzernen Säbels der Kopf abgeschlagen werden musste. RhWB Gans-kraut n.: weitere Pflanzen: Vogelmiere Goar-Rheindieb, Saarl-Diefflen (gints-); kleine Begonie Saarbr-Püttl (gęnzə-); Gänsefingerkraut, Potentilla anserina Saar (gęnts-; Saarl-Diefflen gints-). Gans-kresse Saarbr-Güding Püttl f.: Hirtentäschel. RhWB Gans-küken n.: 3. jāskyχə Weidenkätzchen Jül-Tetz.
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