Wörterbuchnetz
Nachträge zum Rheinischen Wörterbuch 
 
Gang bis Gangspill (Bd. 9, Sp. 1234)
 
  RhWB Gang (Dimin. -əlχən Rip, Berg).

Ein-gangs-tag Jül-Schaufenbg m.: Ziehtag des Gesindes.Ver-gangs-wetter -w?ə.r Heinsb-Arsbeck n.: Tauwetter.

 RhWB gang-achtig Adj.: 2. rüstig, vom Alter Erk-Lövenich (-ŋkətiχ). Gang-arsch Ahrw-Kalenborn m.: scherzh. Apfel mit Made. RhWB gang-bar Adj.: 2. rüstig, vom Alter Bitb-Usch.  RhWB gang-beinig Adj. (Adv.): 2. den Ochs g.bänig machen ihn das Ziehen lehren Bernk-Rhaunen. Gang-bühn -byn Gummb-Berghsn n.: Zimmer im Obergeschoss des Hauses, das am Gang liegt. Gang-scheibe -šif Sol-Stdt f.: kl. Rosette aus Neusilber od. Messing als Verzierung der Nieten des Messerheftes. Gang-scheibenstempel -ęimp- ebd. m.: St., mit welchem die Gangscheiben ausgestanzt werden. Gang-spill -e- Schiffahrt (Ruhr) n.: starke Winde zum Aufdrehen eines Seiles od. einer Kette.