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Nachträge zum Rheinischen Wörterbuch 
 
Gammel bis Ver-gangs-wetter (Bd. 9, Sp. 1233 bis 1234)
 
  RhWB Gammel f.: 2. alt G. altes, gehässiges Weib Saarl-Roden.
 
 
 RhWB gammer I Adj.: 1.a. kernhaft, kräftig, noch Malm-Bülling; auch rüstig, vom alter WMosfrk.
 
 
 RhWB gammer II (begierlich)

Gammerich Ottw-Wemmetsw m.: de G. han Gier haben auf etwas

gammerig Adj.: begierig auf etwas, auch Wend-Dörrenb. — 2. geizig, habgierig Ottw-Heiligenwald Uchtelfang.

Gämms -- Merz-Nunk f.: Begier; de G. kimmt em. Vgl. Gimme II.

[Bd. 9, Sp. 1234]

 
 Ganaschen ka-  Grevbr-Wickr Pl.: die seitl. Halsmuskeln des Pferdes; frz. ganache ‘untere Kinnlade des Pferdes’.
 
 
gäneln -:- vereinz. Gummb-Berghsn schw.: eine Wagenladung, etwa Baumstämme, so behandeln, dass sie gut zu liegen kommt; vi muten den Stamm en winnig g.ən, dat e richtig te lijen kümmt.
 
 
 RhWB Gang (Dimin. -əlχən Rip, Berg).

Ein-gangs-tag Jül-Schaufenbg m.: Ziehtag des Gesindes.Ver-gangs-wetter -w?ə.r Heinsb-Arsbeck n.: Tauwetter.