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Nachträge zum Rheinischen Wörterbuch 
 
Füllen bis Fullemer (Bd. 9, Sp. 1222)
 
  RhWB Füllen n.: 2.b.ε. sachl. übertr. besonders leichter Federhammer zum Auftreiben des Kropfes am Messer Sol-Stdt.

 RhWB Füllen-gaul m.: Stute, auch Nahe u. um Baumholder. Füllen-häs'chen Daun-Michelb n.: Ringfinger im Fingermärchen. Füllen-klob -ōəf Rheydt-Odenk m.: da das Füllen beim Ziehen noch geschont werden muss, bildet man von dem Querholz einen ungleicharmigen Hebel; an den längeren Hebelarm (den F.klob) wird das F. gespannt.  RhWB Füllen-knecht m.: Kn. für die Füllen, auch sonst bekannt. RhWB Füllen-markt -āt Grevbr-Evinghv m.: jährl. stattfindender Pferdemarkt. RhWB Füllen-pferd n.: Stute, s. Wk. VIII 10 (Stute). [ — RhWB Füllen-schisser : hierzu s. Wb Sp. 885 (Fullen-schisser); das Wort gehört kaum zu Füllen; s. auch Laupen-, Raupenschisser im Wb.] RhWB Füllen-stute f.: auch Birkf, MGladb, Grevbr, Kemp.

 RhWB füllig Adj.: brünstig, von der Stute, auch Birkf-Gonnesw, Merz verbr., Saarbg allg., Trier, Zell allg.
 
 
Fullemer -u?l.əm- Pl.: 1. Zigeuner Rheinb-Kirchh. — 2. Neckn. derer von Eusk-Stotzh. — Vollem ist eigentl. ein Ort im Krs. Schleiden.