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Nachträge zum Rheinischen Wörterbuch 
 
Ecke bis Eckenlauern (Bd. 9, Sp. 1135)
 
  RhWB Ecke: 1.d. n. Schneide an Werkzeugen Rees-Drevenack. — 3.c. f. Kerbe, Scharte, im Holz, bei Schneidewerkzeugen MüEif, Jül-Stdt.

Eck-feld Bo-Limperich n.: keilförmiges F. RhWB Eck-pfosten m.: RA.: Du bruchs hē de E.pöss net ful ze mache so wimmelt man einen unliebsamen Freier ab Bo-Werthhv. — 2. -pəzs Pl. Pfosten, woran die Torflügel hängen Bo-Holzem Villiprott. Eck-scheid -ei- Sol-Stdt n.: Eckpfosten des Fachwerkhauses. Eck-sparren (s. S.) Bo-Duisd m.: der äusserste, senkrechte Balken am Torflügel. RhWB Eck-stein m.: 2. Margarine in Würfelform Altk-Weierseifen.

Ecken-bällches Siegld n.: Eckballsp. Ecken-bläser -:zərə Siegbg Pl.: Strassenmusikanten. Ecken-des -dē:s Bernk-Kesten: das Spiel ‘Kämmerchen vermieten’. RhWB Ecken-gucker Pl.: Neckn. derer von Bernk-Andel. Ecken-lauern -lū:rə Sieg-OPleis, Eusk-Lechenich, Schleid-Udenbreth, Geilk-Kraudrf n.: eine Art Nachlaufesp.