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Nachträge zum Rheinischen Wörterbuch 
 
drei bis dreifurchen (Bd. 9, Sp. 1117)
 
  RhWB drei

 RhWB Drei-beiner -ē- MGladb m.: 2. alter Ofen aus ungeschliffenem Gusseisen, etwas bauchig, auf drei Füssen stehend.  RhWB drei-beuteln schw.: 2.b. jmd. mit Blicken belästigen Zell-Briedel. — c. zur Arbeit hetzen Daun-Strohn.  RhWB Drei-blatt n.: Bitterklee, auch Monsch, Rheinb-Neuk (Sürst). RhWB Drei-bock m.: 1.b. Heureiter, –schragen auf der Wiese Heinsb-Erpen. — c. Hebevorrichtung, womit man etwa Rohre in einen Graben hinablässt Viersen. Drei-boot Schifffahrt (Ruhr) m.(!): langer Nachen, aus drei Planken hergestellt. RhWB Drei-dorn m.: 2. Ilex Jül-Dürboslar. Drei-düppchensschnute Gummb-Stdt f.: breiter Mund. RhWB Drei-eck n.: 5. Eckbrett auf der Schlafkammer mit Haken, Bügeln u. Vorhang, Vorläufer des Kleiderschrankes Gummb-Homburgisch (veralt.).  RhWB Drei-faltigkeitsblume f.: 2. Schwertlilie Neuw-Schönebg. — 3. Tradescantia Erk-Elmpt. drei-furchen -fūrə Mörs-Schaephuysen, Geld Sevelen, Klev-Goch schw.: den Acker zum zweiten Mal umbrechen; Reihenfolge: ströəpe, drifure, sojbaue (saat-).