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Nachträge zum Rheinischen Wörterbuch 
 
Dreck bis Dreckdroschel (Bd. 9, Sp. 1114 bis 1115)
 
  RhWB Dreck m.: 5. Schlamassel, Klemme; jetz setzt er em Dr. Saarbg-Körrig u. auch sonst.

[Bd. 9, Sp. 1115]

 RhWB Ge-drecks n.: Unbrauchbares, auch Saar.

 RhWB Dreck-arbeiter m.: Erdarbeiter, auch Wermelsk. Dreck-asterlagen -aslāγən: Neckn. für Mörs-Asterlagen. Dreck-bahn Bo-Waldrf f.: Kegelbahn im Freien. Dreck-bätsch Saarl-Diefflen Hüttersd m.: festsitzender Schmutz an Kleidern u. Körperteilen. RhWB Dreck-bauer m.: 1. Ackerbauer Aach-Breinig. — 2. s. Wb.  RhWB Dreck-biest n.: Schmutzfink, auch sonst verbr. — 2. dręks- a. ein sich schindender Bauer Heinsb-Lümb. — b. liederl. Weib Heinsb-Karken. Dreck-bodem (s. S.) Bo allg. m.: Stuben-, Küchen-, Tennenboden aus Lehm. Dreck-bunnes Ahrw-Remag m.: Schimpfw. Dreck-droschel -aš- Kobl-Stdt f.: Amsel.