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Nachträge zum Rheinischen Wörterbuch 
 
Brei bis Breikessel (Bd. 9, Sp. 1053 bis 1054)
 
  RhWB Brei m.: zu II 2: dat ös bluss opgewärmde Brei eine altbekannte Sache Kemp-SHubert. — 3. Neckn.: Bobacher Br. Simm-Bubach; Riwenacher Br. Kobl-Rübenach.

Brei-bauch m.: Zingsemer Breibüch (Pl.), Vlattender Br. Neckn. derer von Schleid-Zingsh u. Vlatten. RhWB Brei-bütte f.: B. für das Viehfutter, auch Bernk-Merschd (-bit). RhWB Brei-fresser m.: 2. Pl. Neckn. derer von Ahrw-Altenahr u. Rheinb-Lanzerath.

[Bd. 9, Sp. 1054]
 RhWB Brei-glocke -klǫkə f.: Wend. auch Lennep-Radevormwald. RhWB Brei-gropp m.: -kessel fürs Vieh, auch MülhRh-Herrenstrunden, Wippf-Engeld. Brei-hälse Pl.: Neckn. derer von Wittl-Monzel. Brei-haus -hūs Bo-Pech; -hȳ:sjə SBo; prei- Bo-Muffend; bre?i.əs Bo-Holzem Liessem Villip Villiprott, Sieg-Meind n.: Raum neben dem Kuhstall, wo der Breikessel steht. Brei-heimer -he?m.ər Aach-Stdt m.: Quatschkopf. Brei-hüpfen -høpə Jül-n.: das Kindersp. Himmel u. Hölle (s. d.); daneben aber auch Frei-. RhWB Brei-kessel m.: Viehk., auch Altk u. Mos hier u. da. — Zu 3. Ortsneckerei auch für Wittl-Wengerohr, May-Wehr, Schleid-Berk u. Dahlem. — b. verächtl. Mund Elbf.