uf-gawleⁿ, tr. v.uf-gefriereⁿ, intr. v.uf-gehn, intr. v.uf-ginn, tr. v.uf-grudleⁿ, tr. v.uf-halteⁿ, tr. v.Uf-hänger, m.uf-hängeⁿ, tr. v.uf-hebeⁿ, tr. v.uf-helleⁿuff-hellich, adj.Uf-henker, m.uf-hereⁿ, intr. v.uf-hetzeⁿ, tr. v.Uf-hewes, n.u'fihten, tr. v.uf-klappeⁿ, tr. v.uf-klickeⁿuf-ladeⁿuf-lafeⁿ, intr. v.uf-leitereⁿ, tr. v.uf-macheⁿuf-passeⁿ, intr. v.uf-raffeⁿuf-riersch, adj. u. adv.uf-risseⁿ, tr. v.Uf-satz, m.uf-scherreⁿ, tr. v.uf-schneiseⁿ, tr. v.uf-schriweⁿ, tr. v.uf-schwätzeⁿ, tr. v.uf-setzeⁿ, tr. v.uf-sperreⁿuf-steckeⁿ, tr. v.uf-stehn, intr. v.uf-stifteⁿUf-stifter, m.uf-stippeⁿ, tr. v.uf-stippleⁿ, tr. v.uf-stiwleⁿ, tr. v.uf-tappeⁿuf-trutzeⁿ, intr. v.uf-wachseⁿ, intr. v.uf-wäscheⁿ, tr. v.Ufwäsch-birschtUfwäsch-lumpeuf-wickleⁿ, tr. v.uf-zieheⁿ, tr. v.Uf-zug, m.U'gẹwengen, f.U'graff, m.U'gras, n.U'gref, m.Uhr, f.Uhre-säckelUhre-schalUhre-schlisselUhr-kettUhr-macherUht, f.uiuiweU'leien, n.UleriUle-watz, m.UlichumUmero, m.Um-gänger, m.um-gesehnUm-hang, m.um-kippeⁿUm-laf, m.Um-stand, m.un-un, conj.Undädel, n.Undles, m.un-gatting, adj.un-geheit, adj.un-geherzt, adj.un-geleitUn-gelejeheit, f.un-gemacht, adj.Unger, m.Unger-landUn-glick, n.un-glicklichun-gut, adj.un-heflich, adj. u. adv.Unkel, m.Un-koschteⁿUn-krischt, m.Unkrut, n.Un-muss, m.unneⁿ, adv.UnnerunnerUnner-buchse, f.unner-dacheⁿ, tr. u. intr. | uf-gawleⁿ tr. v. fast allg. 1. mit der Gabel nehmen: Hau ufg. — 2. entdecken, ausfindig machen. — 3. eine Krankheit od. Ungeziefer annehmen. — ElsWB els. 1, 194.
uf-gefriereⁿ [-gfrírə Ri. Ha.] intr. v. auftauen, auffrieren. — ElsWB els. 1, 182.
uf-gehn [-gén fast allg.; –gen Ri. Ha.; opgôn D. Si.] intr. v. 1. ohne Überbleibsel verschwinden: nix uff nix geht uff Ri. Ha. Rda.: es geht uf wie uf Matze Hochzit wenn etwas gerade reicht. — 2. anschwellen, dick werden (durch Gärung od. Backen): der Kuche geht uf. — 3. sich öffnen: die Äs (Eis) isch ufgang das Geschwür hat sich geöffnet. — 4. sprossen: [Bd. 1, S. 516b]
d’ Frucht, der Hawer geht uff Ri. Ha. — 5. aufgehen von Gestirnen: d’ Sunn isch ufgang. — 6. auftauen vom Wetter: ’s Wedder geht uff Tauwetter tritt ein Ri. Ha. — ElsWB els. 1, 190.
uf-ginn [-gin Fo. Ltf. Falk. Mtsh. u. s.; –gèn Ri.; –giwə Ha.; opgên D. Si.] tr. v. 1. aufhören mit etwas: ’s Geschäft ufg.; de Geischt ufgän Ri. Ha. — 2. verzichten, beigeben: er hats ufginn. — 3. etwas auftragen: was had der Schumeischter fur morje ufgän? Ri.
uf-grudleⁿ tr. v. Lix. u. s. aufstochern, aufrütteln: alter Dreck soll m'r nit ufgr. — ElsWB els. 1, 270 ufgrüdle 2.
uf-halteⁿ [-hàlə fast allg.; –hàlde Ri. Ha.; ophálən D. Si.] tr. v. 1. aufhalten: du halscht ne jo numme uf; ich kann mich nit ufh. nicht lange bleiben. fast allg. — 2. offen halten: du kannscht ’s Fenschter ufh. — 3. für spätere Zeiten aufbewahren (in dieser Bedeutung häufiger ufhebeⁿ).
Uf-hänger m. Ri. Ha. u. s. Öse an den Kleidern, an Lampen u. dgl. zum Aufhängen. — ElsWB els. 1, 356 Ufhenker. s. a. Ufhenker.
uf-hängeⁿ tr. v. wie hd. aufhängen: de Kläder ufh. fast allg.
uf-hebeⁿ [-hèbə Fo. u. s.; –hebə u. –hewe Ri. Ha.; –héwə Sgd. Lix.; ophéwən D. Si.] tr. v. 1. in die Höhe, vom Boden heben: de Rock, de Sack ufh.; ’s Kind ufh. aus dem Bett nehmen Ri. Ha. Soll ich hinge (hinten) ufhewe? droht die Mutter dem Kind ibid. — 2. aufbewahren, für später aufheben: ’s isch nit vergess, ’s isch nur ufgehebt. — 3. davontragen: krank isch er word, er hat's von ere Verkältung ufgehaw. Lix. — 4. offen halten. Rda.: drissich! heb de Sack uf! halt den Sack offen! d. h. lüge doch noch etwas mehr! Fo. — ElsWB els. 1, 296 ufhebe 1, 2.
uf-helleⁿ [-hèlə Ri. Ha. u. s.] 1. tr. aufklären: die Sach muss ufgehellt were. — 2. refl. sich aufheitern: ’s Wedder hellt sich uf. — ElsWB els. 1, 320 ufhëlle.
uff-hellich adj. Lix. u. s. aufhellend, sich erheiternd: ’s Wedder isch wider ufhellich.[Bd. 1, S. 517a]
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