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Wörterbuch der deutsch-lothringischen Mundarten 
 
Schnörk bis Schnudelwieche (Bd. 1, Sp. 461b bis 462a)
 
  ElsWB  PfWB  RhWB  RhWB Schnörk [nørg Ri. Ha.] m. scherzhafte Erzählung. —  ElsWB els. 2, 508 Schnörkel, Schnürkel, Schnerkl 2.
 
 
Schnorr [nòr D. Si.] f. Knabenspielzeug: ein Knopf od. eine durchlöcherte Scheibe wird durch zwei Schnüre in kreisende Bewegung gesetzt, wodurch ein schnurrendes Geräusch entsteht. — lux. 392 ebenso;  ElsWB els. 2, 505 Schnurr 4; vgl.  DWB Gr. Wtb. 9. 1413 Schnurr.
 
 
schnorren intr. v. Bo. u. s. 1. schnurren, sausen z. B. von Maschinen, vom Wasser. 2. schnell fahren, eilen, laufen.  ElsWB els. 2, 505 schnurre; baier. 2, 580 schnorren, schnurren.
 
 
Schnorres m. D. Si. 1. Schnurrbart s. Schnurres. — 2. Gläschen Schnaps Si.
 
 
Schnudel [nùdəl fast allg.; núdəl D. Si.] m. u. f. 1. Nasenschleim. 2. Rotz. 3. schleimige Masse in der Nuß, ehe der Kern sich entwickelt. Das Wort hängt mit Schnud, Schnûte Nase u. Maul der Tiere zusammen. — baier. 2, 573 Schnuder, Schnudel;  ElsWB els. 2, 494 u. lux. 393 Schnudel; hess. 365 Schnutz, Schnûdel. s. a.  DWB Gr. Wtb. 9, 1382. — Zss. Schnudel-bu

[Bd. 1, S. 462a]
(-bof) m. Rotzjunge. Schnudel-ginkel s. d. Schnudel-nas 1. Rotznase; 2. grüner Junge. Schnudel-sâk dasselbe. Schnudelkrott (-grodd) Rotzjunge Ri. Schnudelwieche Rotznase Ri.