Wörterbuchnetz
Wörterbuch der deutsch-lothringischen Mundarten 
 
Hähs-holz bis Hâk-messer (Bd. 1, Sp. 223b)
 
 Hähs-holz n. ( Klein-Rosseln) Holz, das dem geschlachteten Tiere durch die durchschnittenen Kniebugflechsen gesteckt wird, um es aufzuhängen. baier. 1, 1046; lux. 179 Heⁱssenholz. s. a. Häbholz.
 
 
hähseⁿ [hǽʒə Fo. u. s.] intr. v. lange Schritte machen, die »Haxen« in Bewegung setzen: da bin ich awer gehähst! s. d. vorige.
 
 
Hai Heu, s. Hau.
 
 
haidech [háideχ D. Si.] adj. 1. häutig, mit Haut versehen. 2. heutig: bis op den haidechen Dâch. — lux. 173 heidech.
 
 
Hai-gras [hái-grás Bi.] n. das Gras, solange es noch nicht gemäht ist.
 
 
Hai-machet Heuernte. s. Haumachet.
 
 
Hai-monat s. Haumonat.
 
 
Haisel [háïʒəl Vbg.; hèïʒəl Falk.; haisχən D. Si.] n. 1. Häuschen. 2. Abort. lux. 173 Heisjen.
 
 
Hak- [hâk-] in den Zss. Hâk-brett u. Hâk-messer D. Si.