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Wörterbuch der deutsch-lothringischen Mundarten 
 
Dile-wand bis dier (Bd. 1, Sp. 88b bis 89a)
 
  ElsWB  PfWB Dile-wand f. Ri. Scheidewand aus Dielen. —  ElsWB els. 2, 676.
 
 
 PfWB  RhWB dielen [dílə u. dilə Ri. Rom. Ha.] tr. v. dielen, mit Brettern belegen.
 
 
dieneⁿ [díne fast allg.; déinən D. Si.] intr. v. 1. dienen, Dienstbote sein: er dient bi dem Bur. — 2. ministrieren am Altare.
 
 
dienlich [dìnliχ Lix.] adj. zweckdienlich: ich wensche och alles, was nitzlich un d. isch.
 
 
Dienschda [dìnda fast allg.; déïta Bo.; dènta Av.; deteχ Si.; datiχ Umgegend von D.; díta Falk.; dárteχ Rü.] m. Dienstag. Spruch: Heit isch Kirb, morje isch Kirb bis zem Dienschda's n'Awend! Fo.lux. 55 Dâschtech, Denschtech.
 
 
Dienscht [dînt fast allg.; déïnt D. Si.] m. 1. Dienst, Gefallen: en D. erwise einen Gefallen erweisen. 2. Dienstverhältnis: er hat acht Stunne D. — 3. Gottesdienst: Weller Wikär hat dann de D. gedon? Fo. Den D. versehen eine Pfarrei stellvertretend verwalten Ri. Dienschte m. Pl. Requiemsmesse Ri.
 
 
Dier [dîr fast allg.; déər Nj.; déïər D. Si. — Pl. dîrə, dírər Bo., déïər. Demin. dîrχə, dírχin] n. Tier. — lux. 57 deⁱer. — Zss. Dier-besch m. Obh. (eigent. Tiergehölz)

[Bd. 1, S. 89a]
wildreiches Waldgebiet bei Oberhomburg. Dier-gard (Deïer-gôrt) m. Tiergarten.
 
 
dier [dír, díər fast allg.; dúr Ersd.; daíər D. Si.] adj. u. adv. teuer: et isch e dierer Patrêner Falk. Bi dem Beck isch ’s Brot am dirschsten. Dat git diere Bire wenn jd. beim Birnendiebstahl erwischt wird. ’S git em e dieri Brih, dieres Gemîs, en dieri Sauce das wird er teuer bezahlen Ri. Hom. Rom.