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Wörterbuch der deutsch-lothringischen Mundarten 
 
Dengel-stock bis Denschda (Bd. 1, Sp. 85b bis 86a)
 
  ElsWB  PfWB  RhWB Dengel-stock m. fast allg. kleiner Amboß, auf wrlchem die Sense geschärft wird. —  ElsWB els. 2, 584.
 
 
dengen s. dingen.
 
 
denget-we'n [deetwèən D. Si.] adv. deinetwegen. — lux. 60.
 
 
dengleⁿ [dèlə fast allg.] tr. v. 1. die Sense schärfen (durch Klopfen). 2. schlagen, verhauen: den hammer awer mol gedengelt! —  ElsWB els. 2, 689.
 
 
denken [dèkəⁿ fast allg.; dègə Ha. Ri. Rom. — Ptc. gədát Fo.; gədèkt Falk. Ri.; gəduèt D. Si.] intr. v. denken: denk dr emol! Hinweis auf eine wichtige Mitteilung. Er denkt nit wittersch er überlegt nicht weiter. Ri. Wo denkscht de hin? Ich kann m'rs denke; ich han m'rs gedenkt. Denk! sieh da, wirklich! Was denkt din Herz? din Buch (Bauch)?
 
 
Denn [dèn allg.] m. f. n. 1. Tenne: heit werd im D. gedrescht. — 2. Hausgang, Hausflur. Rda.: En as durch en franzeseschen D. gelâf = er spricht schlecht französisch Nj. 3. soviel Getreide, als in der Tenne auf einmal gedroschen werden kann: m'r han e D. gedrescht eine Lage Getreide. Fo. — lux. 60 Dénn;  ElsWB els. 2, 687 Tënn. — Zss. Denn-dir f. Scheunentor Av. Dennrês Getreideabfälle in der Scheune. Si. s. Res. — hess. N. 2, 25 Tenne-reis.
 
 
denohter [dənôtər u. nôtər Fo. u. s.] adv. nachher, darauf: Was hat er dann d. gemacht? — lux. 61 dernochert; henneberg. dernachet From. 2, 404, 11. vgl. schles. hernochert Weinh. 77. s. a. From. 6, 351. d. < darnachher.
 
 
Tensch [tèn, Pl. ən Mtsh.] m. Damm eines Teiches, Bodenerhöhung zum Stauen des Wassers. Urk.: Das Wasser, so es findet einen Widerstand oder Tensch

[Bd. 1, S. 86a]
und nit fuir mag flieszen, so wirbelt es hinder sich.  LLU Ga. 446. — lux. Ténsch;  ElsWB els. 2, 694 Dënsche.
 
 
Denschda s. Dienschda.