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Wörterbuch der deutsch-lothringischen Mundarten 
 
Wind bis Wind-mächer (Bd. 1, Sp. 543a)
 
  ElsWB  PfWB  RhWB Wind [wìnt fast allg.; wet Bo. Gelm.; wat D. Si. — Pl. win, wində, wen, wan; Demin. wenχin Bo.] m. Wind: der W. hilt. Wdgn.: W. grije van ebbs; in de W. redde; in de W. schlawe Ri. Ha. Der W. scheppt Ränge der W. bringt Regen ibid. Das geht awer wie der W. allg. Der W. hat der Dach genumm der W. hat das Dach mit fortgenommen Ri. For zwei Su W. heißt es von einem Windbeutel Fo. D’ es em schon vil Wend langs d'Ohren geblas er hat schon viel mitgemacht Bo. Et as alles nemen Wand es ist alles eitel Wind Si. En as eweï de Wand er ist sehr behende ibid. D’ Winde gehn oder gehn nid von Bauchwinden gesagt Ri. Bitscher W. Südwind (für die Bewohner von Ha.); Schorbacher W. West- oder Regenwind. — Zs. ElsWB  PfWB  RhWB Windbeitel (-beïdel) Windbeutel, Gigerl. ElsWB  PfWB  RhWB Windei.  ElsWB  PfWB  RhWB Windhund. Windlad Holzkasten an der Orgel, aus welchem die Luft in die verschiedenen Orgelpfeifen getrieben wird Ri. Windmächer (s. d.) ElsWB  ElsWB  PfWB  PfWB  PfWB  RhWB  RhWB  RhWB Windmihl.  ElsWB  ElsWB  PfWB  PfWB  PfWB  RhWB  RhWB  RhWB Windstill.  ElsWB  ElsWB  PfWB  PfWB  PfWB  RhWB  RhWB  RhWB Windstoss.
 
 
 PfWB  RhWB windich [windiχ fast allg.; windi Ri.] adj. windig: ’s isch windi Wedder Ri.
 
 
 ElsWB  PfWB  RhWB Wind-mächer [wendmèχər Gelm. u. s.] m. Blasbalgtreter: geïschtlicher W. - m. scherzh. Orgeltreter. —  ElsWB els. 1, 646 ebenso.