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Wörterbuch der deutsch-lothringischen Mundarten 
 
Stall bis stämmich (Bd. 1, Sp. 492a bis 492b)
 
  ElsWB  PfWB  RhWB Stall [tàl fast allg.; ta D. Si. — Pl. tel, tèl; Demin. telχə, tèltχən] m. Stall: Saustall, Perdsstall. Et as en Haus eweï e St. D. Si. Bal (bald) as kän Hues an de St. »beinahe« ist der Hase nicht gefangen. Die Zss. entsprechen dem hd.
 
 
stall s. still.
 
 
 ElsWB  PfWB  RhWB stall-bland [tablat D. Si.] adj. ( eigentl. stallblind) wie geblendet beim Betreten des Stalles od. beim Hinaustreten ins Freie.

[Bd. 1, S. 492b]

 
  ElsWB  PfWB  RhWB Stamm [tąm Bo.; tám D.; dàmə Ri. Ha.; stap Si. — Pl. tįm Bo. sonst tèm] m. Stamm, Baumstamm. — ss. Stąmp, Kisch vgl. Wtb. 214. Zss. Stammbam. Stammbuch. Stammeldre Ri. Stammvadder.
 
 
 ElsWB  PfWB  RhWB stammeⁿ [tàmə fast allg.; támən D. Si.] intr. v. abstammen, her sein: der stammt nit van Furbach.
 
 
stämmen [tèmən Umgegend von D.] intr. v. keimen (eigentl. zu einem Stamm herauswachsen, ein Stämmchen werden): ’t Fruht stämmt.
 
 
stämmich adj. Ri. Ha. u. s. kräftig, starkgebaut: ’s isch e stämmiger Kerl.