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Wörterbuch der deutsch-lothringischen Mundarten 
 
schwarz bis Schwatte (Bd. 1, Sp. 472a)
 
  PfWB  RhWB schwarz [wàrts fast allg.; wàrds Ri. Ha.; wárts Kö.; wórts Si.] adj. u. adv. wie hd. schwarz: schw. eweï en Hut, eweï e Kohl Si.; schw. wie der Deiwel, wie e Heid (Zigeuner), wie e Neger, wie e Kohlebrenner Ri. Ha. Im schwarze Buch stehn ibid. De schwarze Krankhät Irrsinn. fast allg. — Verstärkung: pechschwarz. Zss. Schwarz-amschel od. Schwarzmerl Schwarzdrossel. schwarzbärti(ch) . Schwarzbrot. Schwarzhawer Ri. Ha. Schwarzpeterle Kreuzbauer: Schw.-p. spile ibid.
 
 
 PfWB  PfWB  RhWB  RhWB Schwärz, schwärzeⁿ fast allg. wie hd. Schwärze, schwärzen.
 
 
Schwäs s. Schweiss.
 
 
schwasiereⁿ [wàsírə Ri. u. s.] tr. v. aussuchen im Laden, wählen. —  ElsWB els. 2, 531 ebenso; frz. choisir.
 
 
Schwatte, Schwattel [wât(ə) Schw.; wàtəl Vbg.; wàtən Bo.] m. 1. Brett, woran noch ein Teil der Rinde (Schwarte) geblieben. 2. Knüttel, insbes. ein kurzer dicker Stock zum Herabwerfen der Nüsse bei der Nachlese Vbg. Schw. < Schwarte. — hess. 377 Schwarte 2; baier. 2, 648 Schwärtling;  DWB Gr. Wtb. 9, 2298 Schwarte; deutsch-ungar. Schwattling das erste u. letzte Brett beim Brettersägen, an dem noch die Rinde ist From. 6, 343.