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Wörterbuch der deutsch-lothringischen Mundarten 
 
schuck bis schuewen (Bd. 1, Sp. 467b bis 468a)
 
  PfWB  RhWB schuck! [ùk fast allg.; àk Si.] Ausruf des Unbehagens, wenn man fröstelt od. sich verbrannt hat: schuck! schuck! d'es kalt Bo.vgl. baier. 2, 369 schucken zucken, schaudern;  ElsWB els. 2, 406 schuckere;  DWB Gr. Wtb. 9, 1829 schuck 2.
 
 
schuckelech adj. Si. frostig, fröstelnd. s. das vorige.
 
 
Schudder f. Si. 1. großes Bohreisen. 2. dasselbe wie Schuder. — lux. 399

[Bd. 1, S. 468a]
ebenso; vgl. baier. 2, 490 schuttern stoßen, treiben.
 
 
Schudderengen [udəreən Si.] f. Frösteln, Schauer: d’ Sch. si’ mer zur Kopp ausgâng ein Schauer durchlief mich vom Kopf bis zu den Zehen. — lux. 399 Schuddereng.
 
 
 ElsWB  PfWB  RhWB Schuder [ùdər, Pl. –n fast allg.] m. 1. Schauder: es isch e Sch. durch mich gang. — 2. leichter Frost: de Dickriwe hon e Sch. grit die Runkelrüben sind vom Frost befallen u. geschädigt worden Lix.  ElsWB els. 2, 394 u. lux. 399 ebenso.
 
 
 PfWB  PfWB  RhWB  RhWB schudereⁿ imp. v. fast allg. 1. frösteln, zittern vor Kälte. 2. Grauen empfinden, beben vor Angst: et schudert mich, wann ich dran denk Bo. Es hat mich geschudert ich hab vor Angst gebebt. ElsWB els. 2, 395 schudre; ndd. schuddern From. 5, 292; schles. schüttern ibid. 4, 184. vgl. schuchereⁿ.
 
 
Schued s. Schadeⁿ.
 
 
Schuef [uəf, Pl. úəwən, úwən Si. Rü. Nj.] m. u. f. Geschabsel, Abfall, Hobelspäne. — lux. 399 ebenso; ss. Schuªf, Kisch vgl. Wtb. 205; ndd. Scheff, Scheve; nhd. Schabe der durch das Schabeisen od. Hobel erzeugte Abfall,  DWB Gr. Wtb. 8, 1946. — Zs. Schuefeisen Schaber, Schabeisen.
 
 
Schuel, Schol harte Schale s. Schalt 2.
 
 
schuewen s. schawen.