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Wörterbuch der deutsch-lothringischen Mundarten 
 
Mitta bis Miwel (Bd. 1, Sp. 366a bis 366b)
 
  ElsWB  PfWB  RhWB Mitta[mitá fast allg.; midá Lix. Ri. Hom. Rom. Ha. Flh. Mtsh.; meteχ D. Si.] m. Mittag: am M. um Mittag. Ze M. esse. Er isch so dumm, dass er nit hêrt M. litte Flh. De Gäns bisse ne om helle M. so dumm ist er Lix. — Zss. ElsWB  PfWB Mitta’glock Glockengeläute zu Mittag. Beim Klappern in der Karwoche singen die Kinder in der Forbacher Gegend: Mittaglock, Rosestock! wann's nit klingelt, dann rappelts doch. ElsWB  PfWB  PfWB  RhWB Mitta’sit Südseite eines Hauses. ElsWB  PfWB  PfWB  RhWB Mitta’stunn Mittagspause.
 
 
mittä’isch [mìdèi Hom. Ha.; mìdèili Ri.] adj. südlich: er geht ins Mittäilische Ri. ElsWB els. 2, 668 mittägisch.
 
 
Mittel [mìtəl fast allg.; mìdəl Ri. Hom. Rom.; metəl Bo. D. Si. — Pl. mitlə,

[Bd. 1, S. 366b]
mìdlə, metəl] n. 1. Mittel im allg. 2. Geldmittel, Vermögen: i han d'Middlə und i han ’s Middel nit dazu ich habe die Mittel, aber nicht das Vermögen dazu Ri. 3. Arzneimittel: M. innemme (scherzh.) essen Ri. Weischt de kä’ M. geje Huschte? Fo.
 
 
mitteⁿ [mìtə fast allg.; mìdlə Ri. Hom. Rom.; metən Bo.; matən D. Nj.; metnə Lix.; matən, matsən Si.] adv. mitten, inmitten: er leit m. im Dreck Fo. Middle durch Ri. En hot d'Nôs matten am Gesiht Nj. Matten (matzen) dran mitten drin Si.lux. 279, matzen; eifl. mazzen Bü. 7.
 
 
Mitte-weg [mìtəwêχ Fo. u. s.] n. Mitte des Weges: muscht de dann grad im M. gehn?
 
 
 ElsWB  PfWB  RhWB Mittwoch [mìtwo fast allg.; midəwò Fo.; mitwù Mtsh. Ri. Hom. Rom. Ha.; metwo Bo. D. Si.; mìtwuən Av.] m. Mittwoch. Volksglaube: am M. soll man keine Ferkel dem Hirten zum ersten Mal vortreiben, sonst gibt es »Umgänger«. (s. d.). M. isch kä Da Mittwoch ist kein Tag (weil er nicht auf –tag endigt) Ri.
 
 
Mitz [mits Lix. Mtsh. u. s.] f. Mütze, jedoch nur von der Militär-und Uniformmütze gebräuchlich; andere Mützen heißen Kapp.
 
 
Miwel Möbel s. Mewel.