stecken, s. stöcken.stecken, swv.stecken, swv. s. erstecken, verstecken.stecke-nâdele, f. vgl. sticknâdele.stecken-holz, stn.stecken-ziechmeʒʒer, stn.steck-nuosch, stm.steck-ruobe, swf. n. pr.stêd-, s. stætstede, stf. in merstede, waʒʒerstede. vgl. stete.stëfel, swm. s. stival.steffer, s. stebære.stefninger, stm.stëft, stm. s. stiftstëg, s. stëc;stëge, swstf. vgl. stiege.stëgef-armbrust, s. stëgereifarmbrust.stëge-gëlt, stn.stëgelîn, stn.stëgelitze, s. stigeliz.stëgelitz, s. stigeliz.stëgen, swv.stëgen, stn.stëge-reif, stm.stëg-reif, stm.stëgereif-armbrust, stn.stëgereif-lëder, stn. s. v. a. stîclëderstëgeren, swv.stëger-haft, stf. s. v. a. stëgereifstëg-loufe, swf.stëg-löufe, swf.stëg-rëht, stn.stehelen, swv.stehelîn, adj.stêhen, s. stân.stêhin, s. stân.stêhen-boum, s. stênboum.steibesteic, s. stîgen;steic -ges, flex. ges stm.steif-, s. stief stîgsteig-, s. stief stîgsteifen, stv. red. II. vgl. stief, vgl. stîf.steige, stf.steigel, adj.steigen, swv.steige-reif, s. stëgereif.steigern, swv.steigerunge, stf.steigunge, stf.steil, s. steigel, s. stiler.steiler, s. steigel, s. stiler.steim, stm. vgl. stîm.stein, s. stân.stein, stm.steinach, stn.stein-acker, stm.stein-ackes, stf.stein-ber, stf.stein-bërc, stm.stein-bicke, swm.stein-picke, swm.stein-bickel, stm.stein-pickel, stm.stein-bicker, stm.stein-bilde, stn.stein-bîʒe, swm.stein-boc, stm.steinboc-horn, stn.stein-böckelîn, stn.stein-boge, swm.stein-bôʒel, stm.stein-brëche, swf. vgl. steinwurz;stein-brëcher, stm.stein-bruch, stm.stein-bückîn, adj.stein-bühse, f.stein-dach, stn.stein-decker, stm.steindel, s. steinlîn;steine, stn. gesteine, s. schiltsteine;steinec, adj.steinic, adj.steinech, stn. s. steinach.steinec-lîchen, s. unter steinlîchen.steinëht, adj.steinel, s. steinlîn;steineln, swv.steinen, s. steinîn;steiner, s. steinîn;steinen, swv.steiner, stm.stein-faren, s. steinvarm.stein-farm, s. steinvarm.stein-gadem, stn. vgl. steinkamer, steinkëler.stein-geiʒ, stf.stein-geschürze, stn. s. schorre.stein-gevelle, stn.stein-golt, stn.stein-gruobe, f. vgl. steinkûle. | stecken s. Lexer stöcken.
FindeB stecken swv. (BMZ II2. 626a)(BMZ II2. 627a) prät. stacte, stachte, stahte. part. gestecket, -act, -aht —: stecken, stechend befestigen, fest heften, figere, pungere (stecken, stechen) Dfg. 234 b . 473 b . gesteckte sterne, fixsterne Mgb. 55,22. bluomen st. Wwh. 309,30, bl. dar st. Trist. 4649, mit dat. d. p. als ob zwên epfel wunneclich ir wæren dar gestecket Troj. 20219. dâ er daʒ selbe heubt hin stacte Pass. 195, 15. den prîs hôch st. Parz. 613,14. daʒ zil st. Ulr. Wh. 139 a , einem d. z. st. Parz. 782, 20. einem einen tag st., anberahmen Ugb. 368. mit präpp. stecken an Rul. Mai , Barl. Krone , in Trist. H. Mai , Pass. Erlœs. bildl. ir sêle ougen si stahte in des lebenden sunnen brehen Mart. 168,34. st. ûf Albr. Pass. , under Myst. , vür Berth. , zuo Krone. darüber st. Parz. 760,26, dar ûf Er. Wig. Troj. 17404, dar umbe Wig. 88, 6 ; befestigen: deu purcmour was marmelstein, mit zwelf türnen gestecket Apoll. 18273. — dô sich von Râbs der künec sus in sie stacte, in sie eindrang im kampfe Loh. 4506. daʒ er sich selber stacte in die rîterschaft der heiden sô daʒ swert in die scheiden Wwh. 361,28. 396,6. — stechend festsitzen, festhaften, zieml. allgem. ( ich lâʒe ûch nit st. Lum. 2 c . die panier steckoten, waren aufgesteckt Chr. 2. 347,3. st. an Diem. 82,3. man sach swert unde gêr in den helmen stecken Dietr. 9179. Rab. 771. ich bin gestecket in dem leime Griesh. 1,51. daʒ vant er vil bereite in sînem herzen st. Gfr. 1547. — fact. zu stëchen. tr. mit an, nider, obe, ûf, ûʒ, be-, durch-, über-, umbe-, under-; intr. mit be-, ge-, wider-;
stecken swv. fact. zu sticken s. Lexer erstecken, Lexer verstecken.
FindeB stecke-nâdele f. (BMZ II. 305b)spinter Dfg. 547 b . vgl. Lexer sticknâdele.
stecken-holz stn. stecken-, stangenholz Gr.w. 6,391. steck holz ib. 5,359. stecken-ziechmeʒʒer stn. stockdegen Kaltb. 78,40. steck-nuosch stm. es sol kainer hie in der stat tropfstäl haben anders dann er leg nuesch zusambt ainem stecknuesch ( dachrinnen u. daran befestigter langer schnabel für den ablauf des wassers ), also daʒ daʒ waʒʒer dar ab mitten an die gaʒʒen ungeværlich fallen müg Münch. r. 2,35. steck-ruobe swf. steck-, kolrübe, napa Dfg. 375 a ( im 16. jh. auch steckel-, stickelrûbe). S.Gall. ord. 192 ; als n. pr. Steckruob unser haubetman Lcr. 40,1145. stêd- s.stæt-.
stede stf.in Lexer merstede, Lexer waʒʒerstede. vgl. Lexer stete.
stëfel swm.s. Lexer stival. | |