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Mittelhochdeutsches Handwörterbuch von Matthias Lexer 
 
uhte bis ulm-boum (Bd. 2, Sp. 1720 bis 1721)
 
 uhte uohte swf. (BMZ III. 191b)morgendämmerung, morgenfrühe ( ahd. ); nachtweide, weide überh. Weist. vgl. Alem. 1,167 ff. ( wo aber ochte aus Gr.w. 4,239 zu streichen ist, s. âhte, ôhte). gt. uhtvô, ahd. uohtâ, vgl. Gsp. 474. Fick 2 701.
 
 
uht-lant stn. Frîburg in Ücht-, Öchtland ( Fasn. 1373. Alem. 1,167. 171 ), im Ostlande, nämlich vom andern Sitze der Zähringer, Freiburg i. B. aus gerechnet.
 
 
uht-weide uoht-weide stf. (BMZ III. 553b)nachtweide Weist. (4,522). Anz. 18,237. Mone z. 2,116. 5,454. Rotw. 1,66 a . 2,354. Alem. 1,169.
 
 uldei s. Lexer aldei.
 
 
FindeB ûle s. Lexer iule ( das hûs ûf dem eiermarkt zu Würzburg, dô die ûle, aule zu gehœret, haus zur eule in der jetzig. domstrasse Rockinger Lor. Fries s. 81 ).
 
 
FindeB ûle swf. topf, olla Dief. n. gl. 271 a . Schm. Fr. 1,61. den ( ölbeschauern ) sol man geben von der ûlen ein pfenn. Wp. G. 120. aus lat. olla, vgl. Dwb. 1,817.
 
 
[ ulf stm. (BMZ III. 178a)] s. Lexer ülve.
 
 
ülf-heit stf. (BMZ ib. )das benehmen eines ülven Msh. 2,209 b .
 
 NLexer ullach ulloch stn. den gertenern ir ullach und zwibeln gein Binge zu fûren. der schiffer, der daʒ ullach-, ullochschif fürte Frankf. 1453.
 
 ullach-schif stn.s. unter dem vorig.
 
 
ulm-boum s. Lexer ëlmboum.