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Augit bis Äugler (Bd. 1, Sp. 1084 bis 1085)
 
  Augiteinmal st Pl ‘A-e’ B35,41,23 Gruppe gesteinsbildender Minerale, Silikate; der Name 1792 von Werner in die wiss Lit eingeführt (nach griech αὐγή = Glanz), dagegen 1799 Haüy: Pyroxen (sd); mehrf in Gegenüberstellung zu Amphibol, für dessen Abart er lange gehalten wurde; im engeren Sinne auch beziehbar auf eine Unterart: gemeiner Augit.1) Auf dem Hintergrund der Auseinandersetzung mit dem Vulkanismus (bes Untersuchung des Basalt)Von den A-en insbesondere. | Sie sind unschmelzbar und verdienen daher wohl ihren Namen Apyr N10,39,1 AugiteHiebey folgen drey Stück Amphibol (Hornblende), ingleichen drey Stück Pyroxen (A-en), beide vom Wolfsberg in Böhmen .. bey den zweyten wollte bemerken, daß die rothe einsitzende Erde .. zu beseitigen wäre, deshalb die Krystalle .. zu zerschlagen und das innerste, rein glänzende Schwarze der Untersuchung zu unterwerfen bitte .. beide Mineralien .. sind hier entschieden eines Ursprungs und unterscheiden sich nur bey genauerer krystallographischer Betrachtung; die chemischen Resultate werden sich auch einander sehr annähern B38,43,14 Döbereiner 4.2.24 KLeidenschaftlichen Mineralogen war es nicht zu verdenken daß, als sie .. den Wolfsberg bestiegen und dorten eine Anzahl ausgebildeter A-en, Hornblende-Krystalle von ganz besonderer Größe, theils frei und lose .. theils an- und eingeschmolzen vor sich sahen, daß sie .. diese sonst nur einzeln gekannten .. Körper .. zusammenrafften und solche metzenweis .. in’s Quartier brachten N9,115,5 Wolfsbg Nachschr [vgl Sorets Katalog der Minerale LA I 2,317ff]  A-en in einer basaltähnlichen Thonmasse B19,197,1 Blumenbach 1.10.06 = N13,275,21 JMüllerSammlgdie übersendeten Fossilien; es ist sehr wichtig die einzelnen norwegischen Mineralien wie A., Kokkolith pp. hier anzutreffen B32,248,5 Preen 18.4.209. Flötztrapp. | .. e) Klingstein .. Mit Feldspat glasig, gemein, A., Hornblende .. blättrigem Cubicit N10,102,17 GebirgsartenBöhm
vgl Pyroxen
1) vgl KCLeonhard, Hb der Oryktognosie, 1821,520ff (unterscheidet als Abänderung der Augiten unter anderm gemeinen Augit u Kokkolith); vgl auch RJHaüy, Traité de Minéralogie, Paris 21823,2,407ff

Christa Dill


 
  Augitenkristalls Augitkristall

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  augitenreich Bocksberg .. A-es Gestein, das in eine Art Mandelstein übergeht Tgb 5.8.10

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  Augitfels Gestein mit hohem Anteil von gemeinem Augit
1)Der natürliche vom Feuer unangetastete A. gibt am Stahl keine Funken. Ihn ritzt der Splitter eines Augitkrystallen. Diese Gebirgsart oder vielmehr diese Masse, die Augiten reichlich enthält, ist eigentlich das schmelzbare Unschmelzende. Sie kann schon völlig zur glasigen Schlacke verwandelt sein, und der Augitkrystall liegt noch wenig verändert in derselben N10,39,11 AugiteGebirgs-Arten des Wolfsberges .. 10) Ursprünglicher A. .. 12) Dergleichen durch’s Feuer verändert B37,172,24 Ges vaterl Mus Böhm 16.8.23 [vgl10) ursprünglicher an Augit und Hornblende = Krystallen reicher Fels N9,114,3f] B37,168,17 Struve 16.8.23 K
Syn Augitgestein
1) vgl KCLeonhard (s Augit Anm 1), 524f: “Gemeiner Augit .. Als eigenthümliche Felsart (Augitfels, Lherzolit) ..”; vgl auch RJHaüy (s Augit Anm 1), 423

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  Augitgestein wie Augitfels14) bis zur blasigen Schlacke verändertes A. mit hervorstehendem deutlichen Krystall N9,114,8 Wolfsbg = B37,173,1 Ges vaterl Mus Böhm 16.8.23
Syn Augitfels

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Augitglimmer B. Flötzgebirgsarten. | .. 9. Flötztrapp. | .. b) Basalt auf Sandstein oder Flötzkalkstein gelagert. Kugel-, Säulen-, Tafelbasalt, mit Augit-, Olivin-, Zeolith-, Cubicit-, basaltischem Hornblende-Glimmer N10,102,5 GebirgsartenBöhm

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  Augitkristall-kry- (-cry-), auch Getrennt- u Bindestrichschreibung; schw flekt Gen Sg ‘Augitkrystallen’ s Augitfels GWB Sp 1084,48f; einmal ‘Augitencrystalle’[> Augitcrystalle B36,123,8 R] B36,369 Zauper 21.8.22 KDiese Gebirgsart .. die Augiten reichlich enthält .. kann .. zur glasigen Schlacke verwandelt sein, und der Augitkrystall liegt noch wenig verändert in derselben; oft scheint es, als ob er durch die Gluthgewalt etwas an seinem Volum verloren habe, denn er ist in der Lücke beweglich. Sehr selten findet man ihn an einer Seite eingeschmolzen und zum Theil gewissermaßen verzehrt; sollte er sich nicht .. wie der Diamant durch gewaltsames freies Feuer verflüchtigen lassen N10,39,17 AugiteDas Pyrotypische haben wir .. ausgeführt und zu bemerken gehabt, daß die Hornblende-Krystalle zwar vom Feuer angegriffen, aber .. nicht im höchsten Grade verändert, die Augitkrystalle dagegen noch ganz frisch erhalten seien N9,121,26 Naturfeuer GlutspurenDie aus Böhmen mitgebrachten Hornblende- und Augit-Krystalle (Amphibole & Pyroxene) hat .. Herr Soret .. geordnet und beschrieben [vgl Augit GWB Sp 1084,35f] B38,127,22 Sternbg [30.]4.24

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  Augitporphyr Haben Sie die Gefälligkeit, mir von dem A. und was sonst zu den v. Buchieschen Beobachtungen und Überzeugungen
1) dienlich wäre .. mitzutheilen B40,280,25 Leonhard 3.2.26

[Bd. 1, Sp. 1085]


1) iGz vBuchs vulkanist Ansicht, wonach Augitporphyr das für die Hebung der Gebirge verantwortl Glutflußgestein ist (vgl CA20,1143), neigt G zur chem Erklärung der Porphyrentstehung

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  Augknochens Augenknochen

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  Äugleins Äug(e)lein

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  Äugler Augendiener, Liebediener, SchmeichlerDas Kaninchen, der Ä., verläumdet mich ReinF IX 76 [Reinke de Vos 4359: deme Kanyne, deme ögheler; Gottsched: Aeugeler] ReinF IX 96 [Reinke de Vos 4393 nur: dat Kanyn; Gottsched: das Kaninchen]

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