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Griesgeschiebe bis Griffelspiel (Bd. 4, Sp. 473 bis 474) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Griesgeschiebe griesgram Griesgram griesgrämig griesgrämisch griesgrämlich Griesholz Griff Griffel Griffelchen Griffelspiel Grillchen Grille Gryllus grillen Grillenfänger Grillenfängerei grillenfrei grillenhaft Grillenkopf grillenkrank Grillenmaus Grillennebel Grillenqual Grillenscherz Grillenspiel Grillentraum grillenvoll Grillenwechsel grillig grillisieren Grimasse grimassieren Grimbart grimm Grimm grimmen grimmen Grimmen Grimmenstein grimmig grimmig-hassend grimmig-ironisch grimmig-schmerzhaft grimmig-sophistisch grimmig-stoßend grimmig-ungeheuer grimmig-wild Grimnir Grimnismal Grindkopf Grindschiepel grinsen gris gris-de-lin grisâtre Grittel grob grobfüßig Grobhafer Grobheit Grobian Grobiänchen Grobianslaune grobkörnicht grobkörnig gröblich Grobschmied grobsplitterig grobteilig Groll grollen Grönlandicus grönländisch Grönlandsfahrt gros Groschen Groschenstück groschenweise Groschenzahl groß groß-bedeutend großartig großartig-frei Großartigkeit großäugig großblättrig großblumig Großcophta großdenkend Größe großelterlich Großeltern großenteils größernteils Grosserie großflockig Großfolio Großfolioblatt Großfolioformat | 1) vgl GChFüchsel, Entwurf .. , 1773,46 1) eines pessimist Greises2), in Begleitung Paläophrons in ‘Paläophron u Neoterpe’ [Paläophron:] Das Ernste kommt euch eben wild und düster vor, | .. Dagegen fühlet dieser Mann nur allzugut, | Daß in der Welt nur wenig zur Befriedigung | Des weisen Mannes eigentlich gereichen kann. | G riesgram wird er daher genannt .. und scheint gewiß zu sein, | Daß das Gewölb des Himmels nächstens brechen wird 131,10 PaläophronNeoterpe 151 B31,59,15 Gf Brühl 14.1.19 uö Syn Grillenfänger Murrkopf Sauertopf 1) vgl FfA I 6 Abb 3 2) von G dem Temperament des ‘Melancholikers’ zugeordnet, vgl das nicht abgesandte Briefkonzept in B16,441 1); im Zshg opt Versuche mit (farblich veränderlicher) Griesholztinktur N52,342,20 Fl Plp [nach Wünsch] Syn fustic Guilandina(G. Linnaei) Holz(nephritisches H.) Lignum(L. nephriticum) 1) vgl Pierer2 13,61; OMothes, Illustrirtes Bau-Lexikon 2, 1875,489 1) 53,216,9 Bilder am Hause G-s Will des G-s [der Feder 4,139,15] zartes Walten, | Und des Pinsels muthig Schalten | Sich dem reinen Sinn bequemen, | Darfst du froh den Lorbeer nehmen 52,98 Will der Feder 15 Var Was mein leichter G. entwirft, ist leicht zu verlöschen, | Und viel tiefer präget sich nicht der Eindruck der Lettern 1,298 Vs 22 Epist I [G in Rom] Man müßte mit tausend G-n schreiben, was soll hier eine Feder! 30,207,4 ItR B10,111,16 Wieland 26.9.93 6,201 Div Ja, in der Schenke 10 uö 2 das Instrument zum Zeichnen od Skizzieren, seltener auch für den Stichel zum Gravieren, Ziselieren, auch für den Greif- u Stechzirkel u die Gesetzmäßigkeit seines Maßes, als Instrument u Attribut der Astronomie; in Fremdtext ‘des G-s Ruhm’ metonym für das künstlerische Werk (u dessen Ruhm) [mBez auf G-s frühe Versuche in der bildenden Kunst] die Bemühung Naturgegenstände nicht nur mit Worten, sondern auch mit G. und Pinsel, ohne eigentliche Technik, nachzuahmen 28,158,7 DuW 12 Zeichnet man eine Figur auf roth zu brennenden Thon, so füllt man das Körperliche mit schwarzer Farbe aus; umreißt man eine Figur mit dem G. auf weichen Thon, so nimmt man den Grund weg B43,28,6 Zelter 17.8.27 Der Künstler drückt seine Gesinnung mit dem G. aus, das Genie stellt eine neue Schöpfung in die Mitte 48,13,6 Preise 1800 [Tag mBez auf die Astronomie:] Die zeichnet rein den Gang der Sphäre, | Ihr G. regelt Nacht und Tag 16,303 Maskenz 1818 Epil 938 B49,100,2 Zelter 4.10.31 Gespr Eckerm 18.1.25 N3,76,24 FlH II [Meyer] uö erot konnotiert (zugl) als Instrument geschlechtl Zeugungskraft2) Mein Mädchen .. | Ach, wie du ruhtest neben mir, | Und schmachtetest mich an, | Und mir’s vom Aug’ durch’s Herz hindurch | Zum G. schmachtete! 2,180 Künstlers Morgenlied 56 B botan, als Teilelement des Gynaeceums, des weibl Teils der Blüte: stielförmiger Fortsatz des Fruchtknotens, auch als Entwicklungsstufe, im Verhältnis zum Blatt Bildung des G-s [Überschr] .. Wir betrachten zuvörderst den G. von der Frucht abgesondert .. Wir bemerken .. daß der G. auf eben der Stufe des Wachsthums stehe, wo wir die Staubgefäße gefunden haben. Wir konnten nämlich beobachten, daß die Staubgefäße durch eine Zusammenziehung hervorgebracht werden; die G. sind oft in demselbigen Falle, und wir sehen sie, wenn auch nicht immer mit den Staubgefäßen von gleichem Maße, doch nur um weniges länger oder kürzer gebildet N6,60,1u9u14 u 61,2 MetamPfl Titel u 68f Rückschreitend zeigt uns die Natur öfters den Fall, daß sie die G. und Narben wieder in Blumenblätter verwandelt; z._B. füllt sich der Ranunculus asiaticus dadurch, daß sich die Narben und Pistille des Fruchtbehälters zu wahren Kronenblättern umbilden N6,62,14 MetamPfl 72 Wir finden den G. sehr oft aus mehreren einzelnen G-n zusammengewachsen, und die Theile, aus denen er bestehet, lassen sie kaum am Ende, wo sie nicht einmal immer getrennt sind, erkennen N6,61,17f MetamPfl 70 N6,82,19 MetamPfl 105 uö Syn zu B stylus 1) vgl Abb MA131,130 2) vgl HRVaget, Eros u Apoll, Ein Versuch zu ‘Künstlers Morgenlied’. JbDSG XXX, 1986,210f 1) 422,239,13 MuR(984) 1) s Plinius, Naturalis historia, XXXIV,19,179f
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