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glänzen bis glänzend-rot (Bd. 4, Sp. 238 bis 241) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
glänzen glänzend-befriedigt glänzend-bewegt glänzend-farbig glänzend-fromm glänzend-gesellig glänzend-grün glänzend-heiter glänzend-künstlich glänzend-reich glänzend-rot glänzend-weiß Glanzfarbe Glanzfest Glanzfeuer Glanzflut Glanzfülle Glanzgestein Glanzgestirn Glanzgewimmel Glanzgold Glanzhof glänzig Glanzkobalt Glanzkohle Glanzkraft Glanzleinewand Glanzleinwandlumpen glanzleuchtend glanzlos Glanzpunkt Glanzraum glanzreich Glanzschwärmer Glanzsilber Glanzüberzug glanzumgeben glanzvoll Glanzvollkommenheit Glanzweste Glanzwohnung Glas Glasapparat Glasarbeit Glasarbeiter Glasart glasartig Glasauge Glasbecher Glasbestellung Glasbild Glasblase Glasblasen Glasbläser Glasblättchen Glasboden Glasbouteille Glasbrennen Gläschen Glasdecke Glasdeckel Glaselektrizität Glaser Glaserarbeit Gläserbestellung Glaserhitzung Glaserkitt Gläserklang Glasermeister gläsern Gläsertür Glaserware Gläserware Glaserz Glasfabrik Glasfabrikant Glasfabrikation Glasfach Glasfarbe Glasfärbung Glasfenster Glasfläche Glasfläschchen Glasflasche Glasfluß Glasfritte Glasgefäß Glasgehäuse Glasgerät Glasgerätschaft Glasgeschirr Glasglocke Glasgranat Glashändler Glashaus Glashütte glasieren glasig Glasjuwel Glaskästchen | 1 strahlendes (auch: blendendes) Licht aussenden, Helligkeit verbreiten, intensiv leuchten a von der Sonne, einzelnen (auch personifiziert vorgestellten) Sternen, Sternbildern, dem Sternenhimmel, selten vom Mond, auch für das kurzzeitige Aufleuchten, Aufflammen von Meteoriten; gelegentl in alliterierender Vbdg mit ‘glitzern’; auch in vergleichendem Zshg u im Bild Wie herrlich leuchtet | Mir die Natur! | Wie glänzt die Sonne! | Wie lacht die Flur! 1,72 Vs 3 [Chor:] Nacht ist schon hereingesunken, | Schließt sich heilig Stern an Stern, | Große Lichter, kleine Funken | Glitzern nah und g. fern; | Glitzern hier im See sich spiegelnd, | G. droben klarer Nacht 151,1 Faust II 4645u4647 Es leuchtet die Sonne | Über Bös’ und Gute, | Und dem Verbrecher | G., wie dem Besten, | Der Mond und die Sterne 2,83 Edel sei der Mensch 18 bey klarer nächtlicher Weile, wo Frau Venus, noch immer heiter und niedlich, am westlichen Himmel über den Hörnern des jungen Mondes glänzt B46,221,23 Zelter 29.1.30 HermDor VIII 53 B47,305,20 WHumboldt 19.10.30 151,1 Faust II 11864 16,205 Maskenz Planetentanz 94 8,282,23 Egm V uö id Wdg ‘in die Augen g.’ Oben mahlt’ er eine schöne Sonne, | Die mir in die Augen mächtig glänzte 2,182 Amor als Landschaftsmaler 21 b von Feuer, Flamme, Illumination; ‘g-d’ auch mit dem Nebensinn feierlich, prächtig, aufwendig, einmal zugl auf die Sphäre des Göttlichen hindeutend ich hätte wollen so ein Fest Wachsstöcke illuminiren, dass es in den kleinen Köpfen [der Kinder] ein Widerschein der Herrlichkeit des Himmels geglänzt hätte B2,50,2 Kestner [25.12.72] Herbstlich leuchtet die Flamme vom ländlich geselligen Herde, | Knistert und glänzet, wie rasch! sausend vom Reisig empor 1,244 Vs 180 RömEleg IX Da wir nun aber die Baronin in einem festlichen Zustande zu überraschen glauben, so ist es nöthig zu bemerken, daß diese g-de Erleuchtung [des Hauses] hier nicht als außerordentlich anzusehen sei 24,312,21 Wj II 4 DjG31,307 Gute Nacht an Annetten 13 26,329,11 DuW 5 uö c von phosphoreszierenden Mineralien N4,329,11 Fl Suppl Wirkg farbBeleuchtg [Seebeck] uö(ebd) d von (transparenten) Dingen, die durch (dahinterliegende) Lichtquellen angestrahlt werden u dadurch hell, leuchtend erscheinen; auch im Vergl u Bild Wie kommt dir denn das alles vor? | Es glänzt als wie durch Silberflor, | Durchscheinend ist’s, es steht ein Licht | Dahinter 3,136 Landschaft 12 Gedichte sind gemahlte Fensterscheiben! | .. Kommt aber nur einmal herein! | Begrüßt die heilige Capelle; | Da ist’s auf einmal farbig helle, | Geschicht’ und Zierrath glänzt in Schnelle, | Bedeutend wirkt ein edler Schein 3,171 Parabol 1 Vs10 N4,54,24 FlH VI 21,268,13 Lj III 6~52,125,12 ThS V 5 uö in Berührung mit 4e [üb den Transparenzeffekt der Malerei mit flüssiger Ölfarbe1)] Er [Jan van Eyck] hatte den glücklichen Gedanken, das Öl .. unter die Farben selbst zu mischen, und stellte sich dadurch auf den Punkt, wo die Mahlerey am höchsten glänzt, d.i. durchscheinend zu mahlen, so daß das Weiße des Grundes als Licht durch die Farben .. gegen das Auge wirkt 342,31,4 KuARheinMain Plp ‘schwimmendes g-des Schattenbild’ bildhaft für das definitorisch nicht eingrenzbare Phänomen künstlerischer Schönheit B1,238,17 Hetzler dJ 14.7.[70] K von einer Lichtprojektion auf dem Theater 29,85,21 DuW 18 e für das Leuchten, Strahlen des menschl Auges, Gesichts, meist als Spiegel des Innern, als Zeichen von Lebendigkeit, Lebhaftigkeit, Wachheit, freudiger Erregung sie [Albertine] mußte sehen wie diese [Florine] .. sich dem Freund um den Hals warf .. wie die schwarzen Augen wieder glänzten 251,208,16 Wj III 10 [Tasso zur Prinzessin:] Mit jedem Wort erhöhest du mein Glück, | Mit jedem Worte glänzt dein Auge heller Tasso 3270 [Hofmstrn zu Eugenie:] Wie heiter glänzt dein Auge! NatT 908 als aber der Eichenkranz seine [des Jünglings] Locken zierte, belebten sich seine Gesichtszüge, sein Auge glänzte von unaussprechlichem Geist 18,267,24 Märchen Endlich trat sie [Ottilie] herein, g-d von Liebenswürdigkeit 20,135,20 Wv I 12 24,75,5 Wj I 5 4,295 Ein rascher Sinn 5 uö f von atmosphärischen Erscheinungen, Wolken, Nebel, Rauch uä, häufig zum Ausdruck seel Stimmungen Wir .. fuhren an einem g-den Morgen den herrlichen [Zürcher] See hinauf 29,111,4 DuW 18 Und endlich .. | Fiel mir zurück in’s Herz mein heiß Verlangen; | .. Da war es gleich als ob der Himmel glänzte 2,9 Sonette VII 12 Im Nordosten .. eine von der Sonne beschienene Wolkenwand weiß leuchtend und g-d N12,24,6 Wolkengest alle niederen Gegenden mit einem weißen wolkigen Nebelmeer überdeckt, das .. in der Sonne glänzte 19,232,5 BrSchweiz II B45,6,9 Zelter [6.]9.28 2,164 Der liebendenVergeßlichen 2 N52,412,18 Üb dRegenbog uö in synästhet Vorstellung 4,323 Auf die Geburt dApollo 54 g von Phantasiegebilden, Traumgestalten, Erinnerungsbildern, Visionen, überird Erscheinungen, Phantasmagorien, myth Gestalten od allegor-symbolischen (Bühnen-)Figuren uä; als Ausdruck ihrer lebendigen, lebhaften od übersinnl Präsenz, Unvergänglichkeit od ihres symbolischen Gehalts; auch von den Eindrücken einer gestei- [Bd. 4, Sp. 239] h in relig Kontext als Zeichen des Göttlichen, Verklärten, Geweihten, einmal im scherzhaften Vergl Er [Eberwein] kommt mir vor wie Moses der vom Berge kam und dessen Gesicht glänzte. Wenn das auch nur eine äußerliche Wirkung ist, so läßt sich vermuthen daß doch auch etwas ins Innre eingedrungen seyn mag B20,204,7 Zelter 7.11.08 37,6 HöllenfahrtChristi 62 2 Licht, Helligkeit reflektieren; öfter als Zeichen der Kostbarkeit, des Wertes von Dingen, auch als spezif Kennzeichen best Mineralien, Roh-, Naturstoffe a von einer intensiven, blinkenden, blendenden, blitzenden Lichtspiegelung auf Dingen mit glatter, blanker, polierter, nasser Oberfläche od kristalliner Struktur wie Glas, Metall, Eis, Schnee, Wasser uä, bes von Edelsteinen sowie kostbaren, reich verzierten Schmuckgegenständen Groß sind die Tafeln der Fenster; wie g. und spiegeln die Scheiben HermDor III 83 fragte sie [die Schlange] eilig .. wo das g-de Gold herkomme 18,229,24 Märchen Unter einem ganz reinen wolkenlosen Himmel glänzte das ruhige, kaum bewegte Meer 31,227,12 ItR eine Thräne glänzte in dem Auge der Madame Melina 51,275,3 ThS III 14 [Prometh:] Das Diadem, nur Aphroditen glänzt es so! | Pyropisch, unbeschreiblich, seltsam leuchtet’ es Pand 613 4,76,18 AufklBem2) 16,301 Maskenz 1818 Epil 890 B51,393 Isaak Bury 5.5.16 [für: fulgente] 44,166,12 Cell IV 3 uö von ausgestreuten Schmuckstücken, einem Münzregen; auch als durch den ‘Knaben Lenker’ hervorgerufene Illusion [Knabe Lenker:] Hier seht mich nur ein Schnippchen schlagen, | Schon glänzt’s und glitzert’s um den Wagen. | Da springt eine Perlenschnur hervor 151,1 Faust II 5583 26,324,7 DuW 5 idWdg ‘in die Augen g.’ [für: uno splendore dare proprio negli occhi] 43,130,6 Cell I 9 ‘G-de’ für einen bunten Glasperlenbeutel3) 4,257 Du! schweige 4 uö b von einem diffusen, gebrochenen, matten Schimmer, meist auf Dingen mit unebener, rauher, körniger oä Oberfläche, bes von Mineralien (auch mit Unterscheidung zw äußerem u innerem Glanz), Steinen, Stoffen, Haut, Haar ua der gestrickte Kobalt ist mir von dem größten Werthe, indem die zu dem Auge direct reflectirten Stellen sich höchst g-d erweisen, indessen das Übrige finster ist B49,348,19 AHerder 30.9.31 K Die Perle glänzt an unsers Kaisers Krone | Mit holdem Blick und mildem Schein 6,227 Vs 7 DivParab [üb ein Porträt] Der hochwürdige Mann stand in einem g-den Sammtrocke da N1,69,17 FlD 172 [in Marianes Zimmer] Die Trümmer eines augenblicklichen, leichten und falschen Putzes lagen, wie das g-de Kleid eines abgeschuppten Fisches, zerstreut in wilder Unordnung durch einander 21,88,12 Lj I 15~51,60,20 ThS I 16 Iris theilt das Gewölk, sehnsüchtig nach der Sonne blickend; bunt-silberne Sylphen umschlingen mit [Tanz] ihren Bogen, bespiegeln sich im Gewässer, wo Undinen g-d hervoräuglen 132,201,11 ProlBln 1821 Schema N2,275,18 FlP 619 N9,65,16 Marienbad 14,307 Vs 43 Faust I Plp [Zit s v Glanz 4bε] 341,178,23 KuARheinMain Pand 611 uö ‘das G-de’ für das Glanzvermögen bestimmter Mineralien N10,142,12 KammerbgMin [Zit s v Aventurin] 3 in hellen, intensiven, lebhaften Farben strahlen, leuchten; öfter ‘in, von ( .. ) Farben g.’ iSv farbig, bunt leuchten; speziell auch von gesättigten, konzentrierten, gesteigerten Farben a von farbigen Gegenständen, Farbsubstanzen, gelegentl in Erörterungen üb Farbenästhetik u künstlerisches Kolorit; überwiegend ‘g-d’ iSv kräftig, leuchtend, rein, intensiv, prächtig Er [der Künstler] bediente sich später englischer g-der Permanentfarben auf Papier 24,368,6 Wj II 7 Das beleuchtete lebendige Neapel glänzte von allen Farben 31,81,14 ItR 22,85,25 Lj IV 15~52,244,19 ThS VI 10 47,81,20 Nachahmg,Manier,Stil 491,229,13 Bossi,Leonardo N1,335,5 FlD 846 uö von einem Asternkranz als Gloriole, Sinnbild der Verklärung Man kleidete den holden Körper [Ottilies] in jenen [hochzeitlichen] Schmuck .. man setzte ihr einen Kranz von Asterblumen auf das Haupt, die wie traurige Gestirne ahnungsvoll glänzten 20,408,21 Wv II 18 ‘das G-de’ kategorial für harmonische Farbkombinationen N1,346,3 FlD 881 N1,347,8 FlD 886 b von Farben, (physiol u physikal) Farberscheinungen u physiol Wahrnehmungsphänomenen; ‘g-d’ auch iSv hell, intensiv, deutlich, klar, ausgeprägt den Knaben blendet die g-de Farbenerscheinung, wenn er durch ein besonders geschliffenes Glas die Welt ansieht N51,7,6 BeitrOpt I 8 Ich habe die Erscheinung [der farbigen Ringe] niemals g-der gesehen, als bei dem Objectivglase eines achromatischen Fernrohrs N1,184,5 FlD 445 N1,12,10 FlD 30 N1,87,22 FlD 211 uö poetisch vom Regenbogen, vom Nachbild der Sonne, vom Abendrot uä Aus des Regens düstrer Trübe | Glänzt das Bild [des Regenbogens] das immer neue 4,136 Vs 2 [Dor:] Wie der wandernde Mann, der vor dem Sinken der Sonne | Sie noch einmal in’s Auge, die schnellverschwindende, faßte, | Dann im dunkeln Gebüsch und an der Seite des Felsens | Schweben siehet ihr Bild; wohin er die Blicke nur wendet, | Eilet es vor und glänzt und schwankt in herrlichen Farben HermDor VII 5 6,220 Vs 2 DivSchenk uö 4 in (bildhaft-)übertr Verwendungen a von (mimisch sichtbar werdenden) Gefühlen, Seelenzuständen, Charaktereigenschaften, auch von der Ausstrahlung einer Person insgesamt; mehrf ‘von jds (An-)Gesicht, aus jds Augen g.’ Ihre [Mignons] Thränen flossen noch immer. - Endlich richtete sie sich auf. Eine weiche Heiterkeit glänzte von ihrem Gesichte 21,229,17 Lj II 14~52,98,14 ThS IV 16 [Elpenor zu Antiope:] Dein Kum- [Bd. 4, Sp. 240] b prangen, prächtig, köstlich aussehen, auch: Reichtum, Aufwand zeigen (u dadurch beeindrucken, wirken, gefallen) [Hamlet-Aufführung] am Throne .. wo König und Königin schon von ihrem Hofe umgeben in aller Herrlichkeit glänzten 22,199,9 Lj V 11 Kennst du das Haus? Auf Säulen ruht sein Dach, | Es glänzt der Saal, es schimmert das Gemach 1,161 Kennst du das Land 8 [Faust:] Einst hatt’ ich einen schönen Traum; | Da sah ich einen Apfelbaum, | Zwei schöne Äpfel glänzten dran Faust I 4130 [üb Lili] Diejenige, die ich nur im einfachen .. Hauskleide zu sehen gewohnt war, trat mir im eleganten Modeputz nun g-d entgegen 29,41,10 DuW 17 Dann flammen Reisig und Scheite, | Und die erwärmete Nacht wird uns ein g-des Fest 1,244 Vs 184 RömEleg IX 20,156,18 Wv I 15 26,328,23 DuW 5 341,10,21 Rochusf 37,57,11 Tugendspiegel uö ‘von etw g.’ zugleich iSv strotzen, überquellen, reichlich mit etw versehen, ausgestattet sein Das Ufer [des Gardasees], auf beiden Seiten von Hügeln und Bergen eingefaßt, glänzt von unzähligen kleinen Ortschaften 30,40,21 ItR Die fruchtbaren Felder stehen grün und still, indeß auf dem breiten Wege wildes Gebüsch und Staudenmassen, wie unsinnig, von Blüthen glänzt 31,151,27 ItR B49,2,16 Zelter 8.7.31 uö idVbdgn ‘g-de Existenz’, ‘g-der Zustand’, ‘g-des Leben’ iSv aufwendig, luxuriös Manon .. säumt .. nicht einem reichen bejahrten Finanzmann sich zu ergeben, der sie unmäßig mit Geschenken überhäuft und ihr ein g-des genußreiches Leben gewährt 26,377,36 DuW Plp nach Prévost,Manon B43,115,14 Rauch 21.10.27 29,102,8 DuW 18 uö von der Natur, auch von einem durch Spiegelung gesteigerten Eindruck, ‘g-d’ auch iSv reizvoll, schön Voller Keim blüh’ auf, | Des g-den Frühlings | Herrlicher Schmuck 2,174 Der Wandrer 100 Im warmen heiteren Wetter | Glänzet4) fruchtbar die Gegend 1,297 Vs 18 Epist I Zugleich sah er [Lucidor] auch auf der Spiegelfläche die Landschaft, die ihm gestern so gräulich .. erschienen war, g-der und herrlicher als je 24,162,21 Wj I 9 uö vom nackten menschl Körper zugleich iSv unversehrt Aber wie erstaunte ich, als ich meine Wunden alle geheilt, meinen Körper schmuck und g-d .. fand 251,140,24 Wj III 6 Die neueMelusine c brillieren, faszinieren; durch Geist, Talent, Können, Bildung, Erziehung, geschliffene Umgangsformen uä ansprechen, gefallen, wirken Er [Jacobi] war ein sehr wohlgestalteter Mann, von den vortheilhaftesten Gesichtszügen, von einem zwar gemessenen aber doch höchst gefälligen Betragen, bestimmt in jedem gebildeten Kreise zu g. 33,193,28 Camp [der Gehilfe üb Luciane:] indem wir Ihnen zu einer Tochter Glück zu wünschen haben, die alle jene g-den Eigenschaften vereinigt, wodurch man in der Welt emporsteigt 20,37,26 Wv I 3 N7,177,2 PrincPhilZool I uö ‘als jd, in etw g.’: sich in einer Rolle, einem Amt, einer Stellung hervortun, auszeichnen, sich mit etw schmücken Der gute Knabe [Wilh] hoffte damals, es würden ihm .. seine eigene Sachen so außerordentlich und er sich selbst so ehrwürdig vorkommen .. Und wem geht es nicht so, der andere in Reichthum, Rang, Titel, Ämtern und Ehren über sich g. sieht? 51,270,24 ThS III 14 [Natalie zu Wilh:] da er [der Graf] .. beinah überzeugt ist, daß ihm nicht viel fehle ein Heiliger zu sein, so mag ihm der Wunsch manchmal vor der Seele schweben, wo möglich zuletzt auch noch als Märtyrer zu g. 23,180,21 Lj VIII 3 7,24,20 DivNot NatT 1387 B27,128,10 August 30.7.16 uö d Ruhm, Anerkennung, (gesellschaftl, milit) Ansehen besitzen; Aufmerksamkeit, Bewunderung genießen; auch als Kennzeichen von (unvergängl) Würde u Majestät; ‘g-d’ iSv erlaucht, illuster, auch ruhmreich Die Gesellschaft [in Marienbad] ist sehr gut, man kann sagen g-d; gestern ist noch der Herzog von Leuchtenberg angekommen B37,125,9 Knebel 11.7.23 In Breslau .. wo ein soldatischer Hof und zugleich der Adel einer der ersten Provinzen des Königreichs glänzte 35,15,8 TuJ 1790 die Namen Franklin und Washington fingen an am politischen und kriegerischen Himmel zu g. und zu funkeln 29,68,17 DuW 17 B44,82,24 Zelter 2.5.28 B11,110,4 Meyer 29.6.96 131,36 Vorsp EröffnWeimTheat 1807 Vs 305 uö ‘g-de Welt, Gesellschaft’, auch superl, für die gute Gesellschaft, höhere Kreise Ihre ehemalige Liebste .. hat sich in die Bäder begeben, um der Annehmlichkeiten des Lärms und der g-den Welt zu geniessen B(DjG33,39,17) Demars [Jun 73] B22,38,15 Hzgin vKurld 21.2.11 K uö von Zeitabschnitten, -punkten, eine Blütezeit markierend [Graf zu Charlotte:] Wenn ich mir die Jahre zurückerinnere, da Sie und Eduard das schönste Paar bei Hof waren; weder von so g-den Zeiten noch von so hervorleuchtenden Gestalten ist jetzt die Rede mehr 20,115,21 Wv I 10 B42,40,19 Schmidmer 2.2.27 K 30,135,25 ItR uö e ästhetisch od intellektuell ansprechen, reizen, wirken, auch: herausragen, hervorstechen; von Kunstwerken, künstlerischen Produktionen, (wiss) Abhandlungen, Vorträgen, auch vom Stil, einzelnen Stilelementen, Kunstgattungen od -epochen; ‘g-d’ auch iSv meisterhaft od klar, deutlich Eben so ließ man sich nach dem g-den Finale dieses Singactes den zweiten Act des prosaischen Stücks gar wohl gefallen 412,68,3 Üb:Hermann,Tetralogie Griech Er [Cuvier] .. gewinnt sich .. durch einen hellen g-den Vortrag den allgemeinsten .. Beifall N7,178,12 PrincPhilZool I die exoterische Lehre, die desto sicherer und g-der seyn würde, wenn sie die wohlbegründete esoterische, als festen Hintergrund und erhöhende Folie, durch sich durchscheinen ließe B40,265,23 Naumann 18.1.26 K Gedichte werden hinzugefügt, die, nach orientalischer Weise, in g-den Metaphern und Hyperbeln, Fahne, Sonne und Ebenbild erst verherrlichen 7,248,25 DivNot B31,208,18 Weppen [Bd. 4, Sp. 241] f von äußerlich od unmittelbar ansprechenden, reizvollen, verlockenden (dabei vergängl, wertlosen) Dingen, Trugbildern, oberflächlichem (täuschendem) Schein; meist in umfassendem, allgemeinem Sinn, auch im Bild, redensartl u in den oxymor Vbdgn ‘g-des Elend’, ‘g-des Laster’ Der Schmutz ist g-d, wenn die Sonne scheinen mag 422,123,3 MuR(137) [Dichter:] Was glänzt ist für den Augenblick geboren; | Das Echte bleibt der Nachwelt unverloren Faust I 73 [üb die gute Gesellschaft] das g-de Elend die Langeweile unter dem garstigen Volke .. Die Rangsucht unter ihnen .. AA74,23 Werth1 II~Werth2 B5,272,28 Knebel 26.2.82 Faust I 4378 NatT 2252 152,178,31 Faust II Plp uö
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