FamulusGehilfe, Assistent (auch älterer Student) eines Universitätslehrers aSeine [Gellerts] zwei Famuli schienen Priester, die ein Heiligthum bewahren27,52,27 DuW 6Tgb 7.12.14uö‘F. communis’: gemeinschaftlicher GehilfeA2,222,1 Promem [vor 26.5. 92] Kscherzh für kleinen Kater als wiss VersuchsobjektGespr(He31,139) Runge 3.[recte 7.]10.19 bals dramat Gestalt: in Faust I für Wagner, die platt-rationale Kontrastfigur zu Faust[Faust, als es klopft:] O Tod! ich kenn’s — das ist mein F. — .. | Daß diese Fülle der Gesichte | Der trockne Schleicher stören muß!Faust I 518 = Urfaust 165in Faust II für Nikodemus, den betagten Studiosus u Gehilfen WagnersEr [Meph] zieht die Glocke .. F. den langen finstern Gang herwankend151,1 Faust II Regiebem vor 6620 Syn Amanuensis Assistent GWBGehilfe(n-), Gehilfin
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FanalFeuer-, Leuchtzeichen; die gebräuchl frz Namensform für einen Stadtteil von Konstantinopel, benannt nach dem in der Nähe befindl Leuchtturm (= Fanar)versammelten sie [‘Fanarioten’(sd)] sich um ihn [den griech-orthodoxen Patriarchen] und nahmen das Quartier ein, welches vom nahe gelegenen Thore [Fanartor] den Zunamen vom F. erhielt412,319,3 NationDichtk Litt grecque mod421,295,14 NationDichtk Litt grecque mod Plp
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Fanariotauch Ph-pl: Mitglieder der angesehenen griech-orthodoxen Familien aus dem Stadtviertel Fanar (s Fanal), die unter osman Herrschaft die Tradition der griech Sprache u byzantin-christl Bildung lebendig erhielten; trotz ihrer problemat Rolle von G in ihrer Bedeutung für den Erhalt ihrer eigenen nationalen Kultur anerkannt u ihr Schicksal mit dem der ‘Barmekiden’(sd) u der dt ‘Domkapitel’(sd) verglichen; nur iZshg mit der von G besprochenen literaturgeschichtl Darstellung von Rizo Nerulos ‘Cours de la littérature grecque moderne’ (1826)daß .. der Patriarch [von Konstantinopel] .. auch .. einen Hofstaat von Weltgeistlichen um sich versammelt gesehen .. .. die wichtigen Privilegien, welche dem Patriarchen [unter der türk Herrschaft] vergönnt waren, schlossen .. auch sie mit ein und forderten .. ihre Thätigkeit, welche .. ihnen endlich einen höchst bedeutenden Einfluß verschaffte .. .. daß dieses niedergebeugte Geschlecht, diese von einem abgelegenen Quartier benamseten F-en zu Anfange des achtzehnten Jahrhunderts, auf einmal vom Hofe höchlich begünstigt, an den ersten Stellen des Reichs, als Dolmetscher der Pforte, ja als Fürsten der Moldau und Walachei hervortreten412,321,19 NationDichtk Litt grecque Mod[betr G-s Besprechung des ‘Cours ..’ in KuA VI 2,1828,329—341] möge es freundlich aufgenommen werden, was ich zu Gunsten der F-en geschrieben habeB46,75,3Soret5.9.29[krit Anmerkungen zu den von ChMüller seiner dt Übs des ‘Cours ..’ beigefügten Noten] daß der dem Verfasser sonst günstig gesinnte Übersetzer .. auf einmal als dessen Gegner auftritt, indem er die Phanarioten, deren Herkommen und Wirkung wir historisch zu entwickeln getrachtet1), feindselig behandelt. Es war uns wohl bekannt, daß die Verhältnisse, das Betragen der Phanarioten nicht zu allen Zeiten gebilligt worden412,290,2u6 NationDichtk Litt grecque mod Plp[Wiedergabe eines engl Reiseberichts nach der frz Übs in ‘Le Globe’, 1828] Die Phanarioten hat man schon längst als Erben aller Laster ihrer byzantinischen Vorfahren angeklagt, auch diese Beschuldigung zuversichtlich und oft übertrieben wiederholt421,293,12 NationDichtk Litt grecque mod PlpTgb 4.4.28uövergleichend u übergehend zu appellativem GebrauchWenn wir die Vorwürfe, die man diesem Geschlecht zu machen pflegt, mit Klarheit und Billigkeit beurtheilen wollen, so dürfen wir uns nur an die Zustände unsrer hohen Domcapitel erinnern .. Sie waren im eigentlichsten Sinne die Barmekiden, die F-en von Deutschland421,286,6 NationDichtk Litt grecque mod Plp[mBez auf die neue griech Regierung unter Gf Kapodistrias nach der nationalen Befreiung] wenn wir erleben, daß die Besten der Griechen sich nun um ihre neue Leuchte [vgl s v Fanal], um den edeln Gouverneur versammeln, daß die Unterrichteten, Weisen und Klugen mit Rath, die Tapfern mit That, besonders aber die Geistlichen mit rein-menschlich-apostolischem Einfluß in seine Plane .. eingreifen
[Bd. 3, Sp. 558]
und als F-en im höheren Sinne .. sich erweisen und betragen mögen412,323,12 Nation Dichtk Litt grecque mod 1) vgl auch Br an Zelter v 9.8.28: ‘Die Philhellenen des Tags werden schiefe Mäuler darüber ziehen’; zu G-s Verhältnis zu Neugriechenland insgesamt s Jlrmscher, in: GJb98, 1981, 43ff
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*Fanatikerblindwütiger, bedenkenloser Eifererso hat doch die bilder- und wappenstürmende Wuth dieser F. [frz Revolutionstruppen] die vielen Bildwerke .. keineswegs verschont492,168,18 Herstellg StraßbMünster [Boisserée] Syn Eiferer Schwärmer
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fanatisch ablindwütigich erinnere mich noch genau, daß ich in kindlich f-em Eifer Voltairen, wenn ich ihn hätte habhaft werden können, wegen seines Sauls [Drama, 1763] gar wohl erdrosselt hätte28,103,8 DuW 12 bleidenschaftl-begeistert[während der Rheinreise] Sie [die Menschen] haben mich enthusiastisch, ja f. aufgenommen, so daß man es kaum erzählen darfB26,51,11August1.8.15
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Fanatismusvon 5 Belegen 3 Gespr-Belege; -ismB13,155,11unduldsamer, engstirniger EiferUnversöhnlich arbeitet er .. dem religiösen F. und allem, was dem Verstande excentrisch erscheint, entgegen36,321,24 Zu brüderlAndenkWielands 1813Ernst in beschränkter Sphäre, auf kleine enge Gegenstände gerichtet, ist F. oder PedantismusGespr(He2,666) Riemer 20.6.11B13,155,11Meyer15.5.98uö
Fang 1 aals Tätigkeit: bes das Fangen von (Wasser-)Tieren durch den Menschen, seltener das Schlagen einer Beute durch Raubtier, -vogel; auch im Bildder Anblick eines Schiffes .. das von einem reichen F-e frühzeitig zurückkehrt21,55,6 Lj I 10 ~ 51,182,10 ThS II 8eben als jener [der Sohn des Fischers] einen großen Krebs zwischen Wurzeln hervorholend ihn lustig aufzeigte, um ihn gleich wieder an den alten Ort zu bevorstehendem F-e geschickt zu verbergen251,44,9 Wj II 11Gleichniß vom gescheuchten Löwen, der unwillig unverrichteten F-s davon geht411,306,19 Ilias Ausz 17491,76,18 Philostrat36,377,22 RedeStiftgFalkenorden bidWdg ‘einen (guten, den besten) F. tun’; gelegentl mBez auf Menschen, einmal erotischKommt .. zu sehn was wir für einen F. gethan haben12,110,23 Fischerintraten Bewaffnete mit Fackeln an die Gitter [zwischen denen Wilh u Felix gefangen saßen], und neugierigen Blicks, was sie für einen F. möchten gethan haben24,64,22 Wj I 417,227,13 GrCoph V 338,129,2 Claud1uömBez auf begehrte Objekte iSv reiche Beute, ein lukratives Geschäft machen[Soldaten] schleppten .. einen schweren verschlossenen Küchschrank herbei, sie versicherten es klappere darin, sie hofften einen guten F. gethan zu haben33,81,7 CampB9,244,6Knebel31.1.91 cFangergebnis, (Aus-)Beute[Vater u Niklas:] Und von schönem reichem F. | Sinkt das Schiff fast nieder .. [Vater:] Das hieß ein F.!12,94,6u16 Fischerin[betr Forellenfang] Der Kaiser erhält von diesem F-e zehn tausend Gulden Pacht30,42,10 ItR46,168,26 Hackert TgbKnightuöin mythol Zshg poetisch für aus dem Meer errettete Jünglinge[Eos mBez auf Phileros:] Ernste Fischer .. | Schnell entwickelt eure Netze, | Die bekannte Fluth umzinglend: | Eines schönen F-s Gewißheit | Ruf’ ich euch ermunternd zuPand 970[Nereus zu den Doriden:] Mögt euch des schönen F-es freuen, | Den Jüngling bildet euch als Mann151,1 Faust II 8404für ein entführtes Kind[die Seiltänzer] die sie [Mignon] in der Irre fanden .. nahmen sie .. mit sich fort, und scherzten Nachts in der Herberge .. über den guten F.23,170,4 Lj VIII 3für materielle Beute, auch erschlichene Erbschaft[Georg:] zu den Wagen, daß ich den glücklichen F. sehe131,243,9 Götz3 II[Scapine:] Daß sie [die Muhme] .. | Ihm [dem Arzt] alles ließ und uns enterbte .. | Wir haben dir es anders zugedacht | .. noch diese Nacht | Bist du um deinen F. gebracht12,120 ScherzLR 38uö 2jägerspr, ‘den F. geben’: gejagtes Wild abstechen, scherzh-metaphor[Wilh:] Hauptpersonen meiner Stücke .. Träume, Ahndungen .. ließen ihnen keine ruhige Stunde, daß sie wirklich recht matt und abgehetzt waren, als ihnen der fünfte Act den F. gab51,139,9 ThS II 4 → GWBDelphinsfangGWBFischfangGWBLachsfang Schmetterlings- Thun- Vogel- WalfischSyn zu 1 c Beute
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fangenvon etwa 300 Belegen 15 in der älteren Form ‘fahen’ (bes in Egm, ReinF, Cell, nur in Bed 1); Konj Präs (optativ) 3.PersSg ‘fäng’’16,72 Vs 300; vielfach im Zustandsperf, mehrf in Vbdgn wie ‘gefangen sein, liegen, sitzen’, ‘sich gefangen finden, fühlen’ (in den Kompos ‘gefangenhalten, -nehmen, -setzen’ sd); vereinzelt subst 1einfangen, ergreifen, in seine Gewalt bringen, in Gewahrsam, Besitz nehmen aMenschen, auch mythol Wesen u personhaft Vorgestelltes; im od im Gefolge von Krieg, Kampf, einmal in dichterischer AllegorieAm schlimmsten sind die königlich sächsischen Landeskinder dran, besonders die, welche bey Leipzig den 18. Juni gefangen worden .. Man verfährt gegen sie .. sehr strengB23,380,28Christiane26.6.13[Alba zu Ferdinand:] dir raubt das Geschick das große Verdienst, des Königs größten Feind [Oranien] mit eigener Hand gefangen zu haben [zu fahen Var]8,262,6 Egm IVHelena tritt auf und Chor gefangener Trojanerinnen151,1 Faust II Regiebem vor 8488Maskenzüge .. Klugheit auf dem Elephanten führt gefangen Hoffnung und Furcht152,192,7 Faust II Plp33,280,2 BelagergMainzuöGesuchte, Verfolgte, zu Bestrafende fassen, festnehmen (u einschließen, einkerkern), öfter als amtl Handlung[Beaum:] O hätt ich ihn [Clav] drüben über dem Meere! F. wollt ich ihn lebendig, und an einen Pfahl gebunden stückweise seine Glieder ablösen11,404 Clav IV 12 Var[Faust:] Den Teufel halte wer ihn hält! | Er wird ihn nicht sobald zum zweitenmale f.Faust I 1429[in Ilmenau] Um diese Zeit sollt ich bey Ihnen seyn .. und sizze aufm Thüringer Wald wo man Feuer löscht und Spizbuben fängtB3,55,18ChStein4.5.76[Kindsmörderinprozeß in Frankf] Nun stellte ich mir .. Gretchen besonders .. lebhaft vor; ich sah sie gefangen, verhört, bestraft, geschmäht26,335,13 DuW 5ich habe lange Zeit in Rom gefangen gesessen [ero stato .. in carcere]44,144,10 Cell IV 1B13,38,5Schiller26.1.98uöidWdg ‘sich gefangen geben’ iSv willentl die (Gefängnis-)Strafe auf sich nehmenDjG3 2,247,6 RAnw [30.3.72]Tasso 3380öfter in der Tierfabelso soll man ihn [Reineke] fahen, | Soll ihn binden und hängen an seinem HalseReinF IV 88
[Bd. 3, Sp. 559]
491,353,6 Skizzen zuCastisFabelgeduösich im Spiel od böswillig jds bemächtigenDie Augen zugebunden | Hast du [Therese] mich schnell gefunden, | Und warum fingst du eben mich?1,17 Blindekuh 6[Gefangener zu Lila:] Dieses ist die Höhle des grausamsten Ogers, der .. den Wanderern aufpaßt, so hat er uns gefangen12,359 Lila III Var[Faust, Meph, Irrlicht:] Und die Wurzeln, wie die Schlangen, | Winden sich aus Fels und Sande, | Strecken wunderliche Bande, | Uns zu schrecken, uns zu f.Faust I 389732,253,25 ItR RömKarn16,357 Epimen 471uöin mythol Bilddarstellung491,74,5 Philostrat bTiere (bes Wassertiere, Vögel) einfangen, fassen, erwischen; seltener von Beute machenden Tieren; auch im Bild u GleichnisPurpurfärberey. | Muscheln Meerschnecke Eyer. | Wo gefunden | Art des F-sN52,162,10 FlD PlpKleine Vögel werden unzählig in Schlingen gefangenTgb 5.10.97[Erster Hirte:] Ich habe .. | Lebendig sie [die Ziegen] gefangen, | Diese Nacht bewacht, | Sie eingeschlossen hier39,207 Prometh Fragm 1773 Vs 286[Hauptmann zu Pater Brey:] Er denkt, Er trägt die Welt auf’m Rücken; | Fäng’ Er uns nur einmal die Mücken!16,72 PaterBrey 300gleich dem Adler, der aus düstern Wolken .. herabstürzt, den Hasen oder das Lamm .. zu fahen411, 321,3 Ilias Ausz 2212,91,11 Fischerin32,258,17 ItR51,126 ZXenNachl VIII 596uö cmBez auf Gegenständliches: sich einer Sache (haschend, auch auf magische Weise) bemächtigen[Meph beim Abwehren der irrlichternd umherschwebenden Rosen bei Fausts Grablegung:] Gefangen ists [Du bleibst gehascht 151,1 Faust II 11742] ein ekler Gallert-Quark152,162 Faust II Var[Meph zu Faust vor dem Gang zu den Müttern:] Am glühnden Schlüssel führst du ihn [den Dreifuß] gefangen | Durch Wunder nur sind Wunder zu erlangen152,197 Faust II Plpauch: (Schiff) kapernFaust I 2974 = Urfaust 828151,1 Faust II 11180 2metaphor ajdn des freien Willens berauben, gefügig machen; jdn in seinen Bann ziehen, faszinieren[Meph zu Faust:] Dein Liebchen sitzt dadrinne .. | [Faust:] Schlange! Schlange! [Meph für sich:] Gelt! daß ich dich fange!Faust I 3325 = Fragm 1997Sie [die neueren Maler] haben durch theatralische Stellungen, erlogene Teints, und bunte Kleider die Augen der Weiber gefangen37,150,19 Von dtBaukunst 1773bes mBez auf Liebesbeziehungen: bestricken, betören; ‘gefangen stehen’ zugl als Ausdruck tiefer BetroffenheitEs ist kein Mädgen so listig, so vorsichtig, das nicht von einem listigen Jünglinge könnte gefangen werden37,24,2 Annette Kunst Spröden zu fangen IIViktorchen [Sohn der Adressatin] hör’ ich hat sich in Frankfurt f. lassen. Viel Glück!B30,33,6JBechtolsheim2.10.84Und er küßt die bunten Wangen, | Und sie [die Bajadere] fühlt der Liebe Qual, | Und das Mädchen steht gefangen, | Und sie weint zum erstenmal1,228 Gott u Bajadere 47uö bim Vorstellungskreis der Jagd, des Tierfangs (vor allem des Fisch- u Vogelfangs): jdn, etw gewinnen, erlangen, sich zueignen; mehrf von der Liebeswerbung, -bindung, von äußerer u innerer Verstrickung[Olimpia zu Elmire:] daß eine verdrießlich ist, die nach allen Mannsleuten angelt und keinen fängt, [ist] sehr natürlich38,72,12 ErwElm1[Hofmann, im Hinblick auf Helenas Reise:] Wer würde nicht in solchem Netz gefangen?151,1 Faust II 6527Sein [Wilhelms] leidiges Verhältniß [zu den Schauspielern] hatte ihm .. eine Feder nach der andern verleimt und ihn so bestrickt und zusammengezogen, daß er sich .. gefangen fühlte52,63,18 ThS IV 12Der Harte wird umgangen, | Der Gimpel wird gefangen6,85 Vs 6 DivBetrachtgMendelssohn und andre .. haben versucht die Schönheit wie einen Schmetterling zu f.B1,238,21Hetzler dJ14.7.[70] K2,88 Lilis Park 48 [Zit s v Filetschurz] 151,1 Faust II 9773B1,175,16FOeser6.11.68uö cvon anderen Formen menschl Gebundenheit, Befangenheit; meist ‘gefangen (in etw, sich)’Nur heute, heute nur laß dich nicht f., | So bist du hundertmal entgangen2,227 Sprichw 85In eine Stadt gesperrt, in’s bürgerliche Leben gefangen51,42,20 ThS I 12[betr Stuttgarter Kritik an G-s u Schillers Kunsturteilen in den ‘Propyläen’] Wenn man das Detail vernimmt, so sieht man freylich in welcher jämmerlichen Denkweise sie gefangen sindB15,197,26Schiller11.3.01gefühlvolle Naturen die in sich selbst gefangen sind47,402 PropylAnzVarT1,244,2 v 29.9.86uö 3refl: sich verfangen, festklemmen (in einer Schlinge, Spalte); auch im Zustandsperf; einmal im BildDurch ein Loch im Zaune zu kriechen gedachte die Schlange, | Fing sich aber im Stricke, der vor der Öffnung gelegt warReinF IX 227[der Athlet] Milo, mit beiden Händen in einer Baumspalte gefangen47,116,14 ÜbLaokoonNewton .. überrascht den unvorsichtigen Schüler, der wenn er einmal Beifall gegeben, sich in dieser Schlinge gefangen hat, nicht mehr weiß, wie er zurück sollN2,20,14 FlP 33uö 4auffangen aeinen (zugeworfenen, zurückprallenden) Ball; auch vergleichend in der LiebesspracheWenn du Suleika .. | Deine Leidenschaft mir zuwirfst | Als wär’s ein Ball, | Daß ich ihn fange, | Dir zurückwerfe6,159 Vs 18 DivSuleika1,352 VierJahresz 44(643) b‘eine Masche f.’, gleichnishaft für rechtzeitiges Beheben einer UnstimmigkeitEin Missverständniss .. nichts als Missverständniss, und so ein Ding reisst fort wie eine gefallne Masche in einem Strumpf, man hätts im Anfang mit Einer Nadel f. könnenB2,217,23SLaRoche[23.12.]74 cidVbdg ‘jedes Wort von jds Lippen f.’ iSv begierig aufnehmen38,68 KünstlersVergött 24 5‘einen Splitter f.’: sich einen Splitter einziehen; im Vergl[betr Biots Lehre üb die Polarisation des Lichts] Ich mußte das ganze Ereigniß als einen pathologischen Fall ansehen, als wenn ein organischer Körper einen Splitter finge und ein ungeschickter Chirurg, anstatt diesen .. herauszuziehen, die größte Sorgfalt auf die Geschwulst verwendete36,122,8 TuJ 6‘Feuer f.’: sich entzünden; auch im Bild, metaphor auch iSv zornig erregt werden[betr Zusammensein mit Basedow] lästig, um so mehr als er einen schnell Feuer f-den, aber häßlich dunstenden Schwamm, nach ausgerauchter Pfeife, sogleich wieder aufschlug28,275,15 DuW 14Zu der glücklichen Annährung an Ihren Zweck [Fertigstellung der ‘Br üb ästhet Erziehung des Menschen’] geb ich meinen Segen. Wir können nichts thun als den Holzstos erbauen und recht trocknen, er fängt alsdann Feuer zur rechten ZeitB10,240,16Schiller28.2.95[nach Hinweis vMalaparts auf das Nichtberühren des Nelkenstocks] Von Reineck hatte die Blume schon losgelassen, fing aber auf jenes Wort [‘oculis non manibus’] gleich Feuer und sagte .. es sei einem Kenner .. gemäß, eine Blume .. zu berühren26,253,3 DuW 4B24,149,18Boisserée14.2.14uö 7verfangen, Wirkung zeigenZum Hencker was ist das | Der Zauber will nicht f.53,478 Circe Var → GWBabfangenGWBanfangenGWBauffangenGWBeinfangenGWBempfangenGWBherausfangen um- unter- ver- weg-