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Basis bis Baßarie (Bd. 2, Sp. 82 bis 86)
 
  Basis, Basebeide Formen etwa gleich stark belegt; deutl Gebrauchsunterschiede nur im terminolog Bereich: in der architekton Terminologie (Punkt 1) erscheint fast ausschließl die frz Entlehnungsform ‘Base’, in der anatom (Punkt 3) überwiegt die ältere lat ‘Basis’
1 als kunsttechn Terminus
a Gebäudesockel, unterer tragender Teil eines Baukörpers; bes in theoret Erörterung der Entwicklung der ‘Piedestale’ aus dem Gebäudesockel1)Die Basen der ältesten Tempel waren Stufen .. Wenn die Tempel .. von der Art waren die man in antis nennt, ward die Base vorgerückt, und zwischen derselben ging die Treppe hinauf 47,72,17 u 73,13 Baukunst 1795Basen ganzer Gebäude, woraus in der Folge die Zocken [Sockel] und Postamente entstehen 47,72,14 ebdPiedestale als Vorsprünge der Basen im Fall, wo keine Stufen vorkommen .. Der Übergang [zu freistehenden Piedestalen] sind offenbar durchschnittene Basen 47,74,12u19 ebdBei Landhäusern [des Palladio] .. finden sie [freistehende Piedestale] sich ein einziges Mal, aber doch als idealische Continuation einer Base 47,75,13 ebd[üb die Fassade des Straßb Münsters] An den Seiten zeigen sich zwei große senkrechte, länglichviereckte Öffnungen, welche .. darauf hindeuten, daß sie zu der Base emporstrebender Thürme gehören 27,271,19 DuW 9 als elementares Bauglied, nur in GesprSie kennen seine [G-s] solide Manier, immer von dem Objekt das Gesetz zu empfangen .. So versucht er es auch hier [in der Baukunst], und aus den drei ursprünglichen Begriffen, der Base, der Säule (Wand, Mauer und dergleichen) und dem Dach, nimmt er alle Bestimmungen her Gespr(He1,620) Schiller 9.11.95
b Säulen-, PfeilerbasisDie Säulen [des dorischen Tempels von Segesta] sollten eigentlich keine Basen haben wie man an der Nordseite sieht die fertig ist .. Auf der Mitternachtseite aber sieht es aus als wenn die Säulen Basen hätten, aber es ist die Ursache weil die Steine welche in die Zwischenräume cc. kommen sollten noch nicht eingesetzt sind .. Die Vorder und Hinterseite laßen auch ihre Säulen ansehn als wenn sie Basen hätten eigentlich sind aber nur die Stufen ausgeschnitten, und das bleibende Stück sieht aus oder ist eine Base T1,339,9 u 340,4u8u10 v Apr 87Das sechste [Blatt] .. enthält architektonisches Detail, nämlich Säulenknäufe, Bündelpfeiler, Basen derselben 492,183,24 Boisserée,AnsichtenRisse KölnerDom [G/Meyer] [für: base] 46,153,15 Hackert TgbKnight
c Statuenbasis, Denkmalssockel, Untersatz von Gefäßen u Werken der Kleinplastik; mehrf als Träger von Inschriften, Reliefs, vereinzelt in figürl Gestaltungdie Restauration dieses Kunstwerks [Myrons Kuh] .. Ich wünschte es .. als Statue nicht als Basrelief zu sehen weil die Composition dann noch größere Vortheile hat, indem das Kalb in die Diagonale der Base zu stehen kommt B23,219,18 Meyer [1. Hälfte Dez 12 Korr SchrGG34,318][mBez auf das Blücherdenkmal in Rostock] Vielleicht würde das Piedestal nicht rund, sondern viereckig gemacht, mit einfachem Simswerk verziert und .. auf einen .. etwas vorspringenden Untersatz gestellt .. Die viereckige Gestalt der Base bietet auch für die Inschrift mehr Bequemlichkeit dar als die runde B26,118,21 Schadow 25.10.15 BeilageSeitenbild [Relief] in der Base2): Ein schwer beladener Wagen 492,41,4 IgelerMonumentDas Werk selbst [Cellinis Salzfaß] .. hatte ich auf eine Base [in una basa] von schwarzem Ebenholz gesetzt; diese war von gehöriger Stärke und von einem Gurt umgeben in den ich vier Figuren von Gold ausgetheilt hatte, die mehr als halb erhaben waren 44,105,8 Cell III 8Man wird sich dabei des Einhornkopfes erinnern, den Cellini als Base des großen Hornes .. vorschlug 44,364,7 CellAnh XIV 1 Goldschmiedearb übertr auf den Bildaufbau: untere Begrenzung, Standfläche einer Figurengruppe[Beschreibung einer Federzeichnung] Charon stürmt auf ungebändigtem zaumlosen Pferde .. vorüber .. eine Gruppe alter Männer .. zieht er .. nach sich .. Ein Wolkenstreif dient als Basis, unter welchem hin sich die Landschaft aufthut 491,368,21 Charon Neugriech
2 Grundfläche eines geometr Körpers; überwiegend in Beschreibung von Prismen- u Kristallformen, auch mBez auf regelmäßig geformte, als kristalline Großform aufgefaßte GesteinsmassenDie gewöhnlichen [Prismen] haben einen gleichseitigen Triangel zur Basis .. Ferner sind diejenigen die einen rechtwinklichten Triangel zur Base haben, besonders brauchbar N52,229,16f Fl PlpDas Sehen geschieht, wenn das Licht, welches zwischen dem Gesicht und dem Gegenstande ist, sich in konischer Gestalt hinerstreckt. Die Spitze des Luftkegels entsteht am Auge und die Basis an dem was gesehen wird N3,7,9 FlH I ChrysippBergkrystalle .. deutliche, sechsseitige Doppelpyramiden an den Basen, doch mehr oder weniger verschoben, vereinigt N13,277,31 JMüllerSammlg PlpGranitgebirge .. Die großen Massen, die zwar wieder in allen Richtungen durchrissen sind, haben zur Base einen Rhombus .. die aufwärts steigenden Seitenflächen stehen nicht rechtwinklig auf der Base, sondern bilden .. Rhomboiden N10,140,16u20 Harzreise 1784
3 anatom: unterer, tragender Teil eines Knochens, Körperteils od Organs; überwiegend terminolog mBez auf die Basis des Zwischenkiefer- u Hinterhauptsknochens u die Schädelbasis (zT wechselnd mit den syn Termini ‘Korpus’ od ‘Körper’) sowie auf die Basis des Gehirns; wiederholt auch freiere Verwendung in Aktivierung der Inhalte von 1 a[üb den Zwischenkieferknochen] Seine Basis enthält die oberen Schneidezähne oder ist mit Knorpeln versehen die zum Zermalmen der Speisen dienen, oder enthält [wohl fälschl für: erhält] bei anderen Thieren eine andere ihrer Nahrung gemäße Gestalt N8,324 Morph PlpDie Base des Hinterhauptsknochen von einander gesägt zeigt unregelmäßige Zellen N13,20,2 Morph Plp[Skizze zur Theorie von der Wirbelnatur der Schädelknochen] Die Basis, der Körper aufzusuchen. Das korrespondirende übrige N8,331das Gewölbe des Vorderhirnes. h) Os sphenoideum anterius fügen wir dem Ganzen von unten und hinten als Base zu .. m) Os sphenoideum posterius schließt sich an das vordere an. Die Basis des Gehirnbehälters nähert sich ihrer Vollkommenheit N8,26,21 u 27,2 VglAnatomie 6 1795das os incisivum, die obere

[Bd. 2, Sp. 83]
Kinnlade und das Gaumenbein .. diese drei Theile zusammen bilden sowohl den Gaumen als die Grundfläche der Nase .. Nach oberwärts stellen sie .. eine Base vor; und wir werden in der Folge diejenigen Theile betrachten, welche über ihnen liegen .. dieses Gebäude N8,186,7 AllgKnochLehreHerr Geoffroy Saint-Hilaire zeigt einen monstrosen Pferdekopf .. Die Base des Gehirns schien vollkommen in dem normalen Zustand, doch nahmen die Sehnerven daher nicht ihren Ursprung B40,307,10 Stark dJ 23.2.26 K BeilageN8,289 BeschreibgZwKnoch Var [> Corpus N8,163,7] als Teil des Insektenkörpers[Beschreibung des Kopfes] les deux Machoires die beyden Kinladen | La Base die Base | les Barbillons N6,401,13 MetamInsN6,430,2 EntomologStudien
4 allg: unterer Teil eines körperl od räuml Gebildes; mehrf in Beschreibung von Berg- u Wolkenformen, vereinzelt mBez auf pflanzl OrganismenDer Horn, Basalt-Kuppe mit breiter Basis N10,276 MinGeol Plpsehr selten wird ein Cumulus bei uns an seinem untern Rande geballt .. erscheinen, vielmehr legt er sich gewöhnlich flach und ruht mit einer stratusähnlichen Basis gleichsam auf einem fremdartigen schwereren Elemente, das ihn zu einer horizontalen Gestaltung nöthigt N12,87,22 Witterungslehre 1825Man nehme die Pflanze [vicia faba] aus der Erde, da findet man die .. Cotyledonen; man öffne sie .. und man wird sie unmittelbar an ihrer Basis, wo sie mit der Wurzel zusammenhängt .. auf eine entschiedenere Blattform hindeutend finden N6,328,17 Zu MetamPfl 17 (anklingend an 1 a) für die unterste, tragende Gesteinsschicht im geol ErdaufbauWegen des Granits, ob ich gleich überzeugt bin daß er die Basis unserer bekannten Oberfläche ist, werden wir aber doch wohl nachgeben und einen granit secondaire statuiren müßen B6,83,8 Merck [Nov 82]Der Granit war ihm [G als Anhänger der Wernerschen Lehre] bisher die feste unerschütterte Basis auf welcher die ganze bekannte Erdoberfläche ihren Ruhestand nahm N9,262,19 VerschBekenntn
5 konkr Ausgangspunkt, Grund-, Ausgangssubstanz (auch Nähr-, Wurzelboden), materielle Basis einer ErscheinungVollkommenheit des Geschöpfs das nach der Mitte Base des Lebens ausgebildet ist. Unvollkommenheit, das nach den Extremitäten ausgebildet ist N13,230,5 Morph PlpNees von Esenbeck. Algen des süßen Wassers Darlegung daß erst eine vegetabilische Base sich im Wasser erzeugen .. müsse damit ein Animalisches .. daraus entspringe N13,14,17 Morph Plpwarum die Wurzelkeime sich abwärts .. entwickeln .. Sie [die Pflanze] verlangt eine Base der Existenz zur Befestigung, zur Hauptnahrung der Masse nach N6,307,16 PhysiolPflWenn der Basalt vulkanisch sein sollte, so mußten Grundlagen gesucht werden, woraus er entstehen können. Um die Mitte des vorigen Jahrhunderts reducirte Guettard seine Laven .. auf eine granitische .. Basis N9,188,11 NoseKörperliche Base der [Farben-] Erscheinung .. Viele, ja alle Körper N11,Tab zu 170—174 PhysikalWirkungenN11,173,16 ebdB22,107,23 Gautieri 8.6.11 K
6 Grundlage, Voraussetzung, Ausgangspunkt (versch akzentuiert, häufig in engem Anschluß an die konkr Bed): als Voraussetzung einer individuellen Entwicklung, durch äußere od innere Umstände, Veranlagung, Begabung vorgegebene Lebensgrundlage, wiederholt in der bildl Vorstellung eines Lebensgebäudes[Selbstcharakteristik G-s?] Immer thätiger nach innen und außen fortwirkender poetischer Bildungstrieb macht den Mittelpunct und die Base seiner Existenz; hat man den gefaßt, so lösen sich alle übrigen anscheinenden Widersprüche 422,506,2Diese Begierde, die Pyramide meines Daseyns, deren Basis mir angegeben und gegründet ist, so hoch als möglich in die Lufft zu spizzen, überwiegt alles andre .. vielleicht bricht mich das Schicksaal in der Mitte, und der Babilonische Thurn bleibt stumpf unvollendet B4,299,10 Lavater [etwa 20.9.80][üb Egmont] Die persönliche Tapferkeit, die den Helden auszeichnet, ist die Base, auf der sein ganzes Wesen ruht, der Grund und Boden, aus dem es hervorsproßt 29,175,21 DuW 2028,311,8 DuW 1529,158,11 DuW 19B20,123,3 CarlAug [31.7.08] als grundlegende Voraussetzung künstler Entwicklungen, ursprüngl gattungsspezif Konzeption, prakt od theoret Ansatz, stoffl-handwerkl Basis; mehrf in bildl Opposition zu ‘Gipfel’, zT mit wertender KomponenteDieses natürliche Gefühl des Gehörigen und Schicklichen, welches die ersten Versuche von Kunst hervorbringt .. es ist so nahe mit dem Gefühl des Möglichen und Thulichen verknüpft, und diese zusammen sind eigentlich die Base von jeder Kunst 47,55,13 Üb:Kunst uHandwNachahmer. [Überschr] Man kann dieses Talent als die Base der bildenden Kunst ansehen. Ob sie davon ausgegangen, mag noch eine Frage bleiben. Fängt ein Künstler damit an, so kann er sich bis zu dem Höchsten erheben 47,194,3 Samml 8[üb Lessings ‘Laokoon’] Das so lange mißverstandene: ut pictura poesis, war auf einmal beseitigt, der Unterschied der bildenden und Redekünste klar, die Gipfel beider erschienen nun getrennt, wie nah ihre Basen auch zusammenstoßen mochten 27,164,19 DuW 8sind doch jene Truggestalten keineswegs Hauptingredienzien seiner Werke, sondern die Wahrheit und Tüchtigkeit seines Lebens ist die große Base, worauf sie ruhen 411,57,28 Shakesp u kein Endeeine solche Anleitung [des Malers in bildhauerischen Arbeiten] wird ihm nützen, daß er .. wahr und richtig, ja zuletzt vollendet werden kann. Denn seinen Gemählden wird die Base nicht fehlen 47,248,12 Vorteile jgMalers bBildhauer47,311,10 ÜbDilettantism Schema [G/Schiller]B27,188,23 CarlAug 5.10.16422,419,9 Schema Volksb histInhB42,19,24 Boisserée 19.1.27411,339,7 Üb:Harzreise als Erkenntnisgrundlage, Bezugs-, Ansatzpunkt, Urteilsbasis, Wissens-, Bildungsgrundlage; auch in bildl Anschluß an 1 bMetamorphose successive Verwandlung der Theile die Base aller Betrachtungen über Pflanzen und Inseckten N13,214,30 Morph PlpÄhnlichkeit der Thiergestalt mit der menschlichen .. Gegenstand der comparirenden Anatomie. Übereinstimmung und Abweichung. Woher die Base der Vergleichung zu nehmen .. Warum der Mensch nicht zur Base zu legen N8,315 Morph PlpDer Kritiker findet durch den Historiker seinen Weg gebahnt und durch die Arbeiten besonders des Physikers und Chemikers die Base seines Urtheils befestigt N51,90,22 ChromatSätzeSo ruhen meine Natur-Studien auf der reinen Basis des Erlebten; wer kann mir nehmen daß ich 1749 geboren bin .. daß ich .. jede neue Entdeckung im Fortschreiten sogleich vernommen und erfahren N6,218,23 MuR(401)Möge das Studium der griechischen und römischen Literatur immerfort die Basis der höhern Bildung bleiben 422,201,6 MuR(762)B25,97,24 ChHSchlosser 2.[12.]14 KB13,313,11 Schiller

[Bd. 2, Sp. 84]
16.11.98
B46,139,23 Zelter 9.11.29 als grundlegende Gesetzmäßigkeit in der Natur[zur vergleichenden Anatomie] Veränderlichkeit der Theile in ihrer Gestalt .. Base der Mannigfaltigkeit .. Beständigkeit der Theile in ihrer Lage gegeneinander. Base der Übereinstimmung .. In der Balance dieser beyden Bestimmungen liegt der Grund des ganzen Mechanismus der Organisation N13,194,7u9 Morph Plp ~ N8,349,5u8Nothwendigkeit den osteologischen Typus zuerst festzusetzen .. Ist die Base der Gestalten N13,205,5 Morph Plpals grundlegende Regelung im polit u organisator Bereich; im Währungswesen auch iSv Richtwert[betr die geplante Erwerbung Fuldas durch Sachsen-Weim] Sollten Ew. Hoheit, indessen Staatsmänner und Juristen die politischen Basen begründen, mir einen gnädigsten Auftrag ertheilen wollen B26,359 CarlAug [Mitte Jun 15] Kwie gefährlich es sey eine so unsichere und alle Arten von Verfälschungen .. ausgesezte Münze [Laubtaler] .. als die Base aller andern Evaluationen im Lande zu dulden A2,390,5 Promem [25./26.11.93?] K

Gertrude Harlass


 
  basislat, als Bestandteil wiss Terminologie u in kanzleispr Wdg; GenSg ‘baseos’, Dat u AblSg ‘basi’, AkkSg ‘basin’ u ‘basis’, NomPl ‘bases’; auch Großschreibung
1 in natwiss Terminologie
a geometr (s Basis 2)[Beschreibung regelmäßiger Zerklüftung des Granits] Nun kommt noch ein fall vor daß .. ein und der andre Rhombus gegen seine Basin schräg getheilt wird N13,294,2 MinGeol Plp
b anatom (vgl Basis 3); meist in terminolog Vbdgn wie ‘basis cranii’ (Schädelbasis), ‘basis ossis occipitis’ (Basis des Hinterhauptsknochens), ‘basis cerebri’ (Basis des Gehirns)Os intermaxillare. A) Basis [> Corpus; in der Loderschen Vorlage dieser Tabelle: Basin] .. B.) Apophysis maxillaris .. C.) Spina nasalis N8,326 Morph PlpBasis ossis occipitis vergleicht sich den beiden Sphenoideis N8,27,9 VglAnatomie 6 1795 [vgl Zit GWB Sp 82,77ff]  Wenn Sie bey Entfaltung des Typus .. sich blos an die Natur halten, so werden Sie gewiß alles durchdringen .. Die basis cranii werden Sie gewiß auch bald entwickelt haben B19,250,18 FSVoigt 20.12.06N8,106,17 ZwKnoch 1819N(Corpus V B,21 Nr31) metonym für den (modifizierten) Titel einer SchriftAn Hrn. Hofr. Sömmering, Dank für die Basin Cerebri [‘Samuelis Thomae Soemmering Tabula baseos encephali’, Ruppert 5126] Tgb 30.12.99
c botanFürtreffliches Beyspiel der Serapias [Pflanzengattung] wo die Antheren an den Foliis, sowohl an der Basi als dem Apice .. erschienen N13,145,29 Morph Plp ~ N13,176,2
2 kanzleispr ‘pro basi’: iSv Richtwert[Verhandlung der Siebmacherkonzessionen] Die sämmtliche Summe des Canons ist .. 21 rtl .. Die 21 rtl. werden pro basi angenommen A1,335,31 Aktenausz [19./29.1.85]
→ Existenzbase Hauptbase Kunstbasis Rustikabasis Wolkenbasevgl zu 1 Sockel zu 1 a Fundament Unterbau zu 1 b und c Piedestal Postament zu 1 b Säulenfuß Säulenstuhl zu 1 c Basament, Basement Fußgesims Fußgestell Untersatz zu 2 Grundfläche zu 3 Körper Korpus zu 4 Grundfeste zu 6 Fundament GWB Grundbedingung Urbedingung GWB Bedingung Grundlage Voraussetzung
1) zur Bedeutung dieser Frage für G-s Antikeverständnis vgl JGauss, Zweck u Fiktion in der Baukunst, in: Goethe-Studien, 1961,30f
2) in der von G benutzten Quelle (CFQuednow, Beschreibung der Altertümer in Trier, 1820): Plinthe

Gertrude Harlass


 
  basisch chem: alkalischeine kleine Beyhülfe zu chromatischen Versuchen. Ich habe .. angefangen Blumenfarben zu extrahiren und wünsche sie nun mit sauern und b-en Reagentien zu prüfen B34,236,1 Döbereiner 15.5.21subst[FS] Voigt Farben der Pflanzen [Voigts Abhandlung ‘Farbengesetze an den Pflanzen ..’] .. Lehre des Balancirens des B-en und Sauren N52,161,6 Fl Plp
vgl alkalisch

Gertrude Harlass


 
 
Basko-sc- in Claud2 Name einer Abenteurer- u Vagabundenfigur in Claud, Komplize (in Claud2 auch Rivale) Crugantinos bzw Rugantinos
1)(B.) Ich, der ich sonst herumschwärme den ganzen Tag, und plane2) wie ein Raubvogel, muß heut den ganzen Nachmittag hier auf der Bärenhaut liegen 38,137,1 Claud1(Sebastian.) .. Und euer Name ist B., wie man sagt? (B.) Für dießmal; Ew. Gnaden zu dienen 38,184,2u3 ebd[zur Umarbeitung von Claud1] Den B. zu einem klugen mystischen Marcktschreyer und Betrüger machen. Crugantino behielte seinen Charackter B7,168,16 Kayser 23.1.86(Rugantino.) Die Ehre, das Vergnügen, | Sie sind auf meiner Seite; | .. (Basco.) Der Vortheil nach den Siegen, | Die Lust bei guter Beute, | Sie finden sich bei mir Claud2 Regiebem vor 573 in spieler Übertragung des Figurennamens auf eine Person des frühen Weim FreundeskreisesNach Tisch rammelten sich Crugantino und B. nachdem wir vorher unsre Imagination spazierengeritten hatten wie’s seyn möchte wenn wir Spitzbuben und Vagabunden wären B3,12,1 CarlAug [26.12.75] Korr Wahl 1,5

1) vgl G-s Äußerung üb Claud1 in einem Schema zu DuW 17: als ich im Gegensatz von den Handwerks Opern, romantische Gegenstände zu bearbeiten trachtete und die Verknüpfung edler Gesinnungen mit vagabundischen Handlungen, als ein glückliches Motiv für die Bühne betrachtete, das zwar in spanischen Gedichten nicht selten ist, aber uns neu war 29,217
2) Gallizismus zu frz planer: in der Luft schweben (vgl DjG35,436 Anm zu 137,11—12)

Gertrude Harlass


 
 
BasreliefEinmal eigenh ‘Bas relief’ T2,10,2 Von Schreiberhand ‘Basrelieve’ B11,312,13 ‘Basrelieffe’ B50,22,6 Neben dem Pl ‘-s’ häufig auch der Pl ‘-e’Kunsttechn term, mit 148 Belegen gegenüber ‘Relief’ (21, davon nur 7 als Objektbezeichnung) verhältnismäßig stark belegt. Nach dem bis ins 19. Jh hinein üblichen Gebrauch unterscheidet G in allerdings nicht immer klar erkennbarer Abgrenzung: erstens das Relief iUz Vollskulptur (wie ital ‘basso rilievo’ iUz ‘tutto rilievo’
1) od frz ‘bas-relief’ iUz ‘ronde bosse’), zweitens das Flachrelief iUz Hochrelief (‘basso relievo’ etwa gegenüber ‘mezzo rilievo’ od ‘bas-relief’ gegenüber ‘hautrelief’)Ästhet bewertet G das Basrelief gegenüber der Vollskulptur als eine untergeordnete u (zB von der Architektur) funktional abhängige Gattung
1 für das Relief iUz vollrunden Skulptur
a als Gattungsbezeichnungeine Folge von Handlungen .. oder von Theilen einer Handlung .. Auf der rechten Einsicht der Behandlung dieser Gattung ruht die ganze Kunst des B-s 47,93,11 ÜbGegenstde bildKunsteinen Nachtrag von Freund Hirt über seinen Laokoon2) .. Bemerkenswerth ist es daß er seine Beyspiele von B-en hernimmt, die als subordinirte Kunstwerke schon allenfalls etwas weiter gehen dürfen; daß er aber von der Familie der Niobe schweigt, einem Kunstwerk auf der höchsten Stufe B13,28,23 Schiller 17.1.98ist die Frage noch auszumachen: ob die

[Bd. 2, Sp. 85]
sogenannten Fehler wider das Perspektiv im B., hier wirklich Fehler seyn, oder ob sie nicht vielmehr, unter verschiednen Bestimmungen nothwendig werden müssen AAJw3,123,33 FGA SandrartDiese [Wettbewerbszeichnungen der Bildhauer] wird man mit billiger Hinsicht auf die besondern Bedingungen der Bildhauerkunst beurtheilen .. verlangen wir besonders, daß die Anlage zu einem guten B. darin enthalten sei 48,9,14 Preisaufg 1799 im Vergleicherschienen mir .. einige Scenen im Aristophanes völlig wie antike B-en und sind gewiß auch in diesem Sinne vorgestellt worden B12,85,12 Schiller 8.4.97Wir führen hier den Julius Cäsar .. nur mit symbolischer Andeutung der Nebensachen auf und unser Theater ist, wie ein B., oder ein gedrängtes historisches Gemählde, eigentlich nur von den Hauptfiguren ausgefüllt B16,335,7 AWSchlegel 27.10.03Gespr(He31,98) Adele Schopenhauer 23.1.19
b mBez auf konkrete Reliefs ohne Beachtung des Reliefgrads, auch für ausgeprägte HochreliefsStuarts Beschreibung von Athen .. es sind die Grund- und Aufrisse des Parthenons äußerst merkwürdig, ingleichen die Abbildung der Basrelieve .. Sämmtlich scheinen sie vom größten Sinn, obgleich die Figuren des Centaurenstreites in den Metopen auffallender componirt erscheinen, als die festlichen Züge B11,312 Meyer 3./9.3.96 K[üb den in einem hohen Relief gearbeiteten Fries des Apollontempels in Phigalia-Bassai, Ende 5. Jh vChr] In München sind Abgüsse der Phigalischen B-s angelangt .. Es ist ein Abgrund von Herrlichkeit .. .. diese B-s sind nicht selbständige Werke, sie sind architektonischen Zwecken, einem allgemeinen Effect untergeordnet B29,105,19 u 106,20 Meyer 26.3.18Zwischen den Triglyphen sind B-e [in der engl Textvorlage der ital term ‘basso relievos’], deren Zeichnung sehr rein und zierlich gewesen zu sein scheint 46,154,27 Hackert TgbKnight PästumBei Betrachtung von Kunstwerken .. des 3. und 4. Jahrhunderts läßt sich bemerken, wie lange die Künstler noch am alten guten Sinne festgehalten haben .. Sie sind keineswegs abstrus, sondern plastisch zu nennen. S. das capitolinische B. mit dem Prometheus3) pp. 48,252,6 MuR(1360)B27,24,10 JGFSchmidt 25.5.16 K
2 das flacherhabene Relief iUz Hochrelief
a als GattungsbezeichnungSo war z. B. bey den Alten ein B. ein wenig erhobenes Werk, eine flache, geschmackvolle Andeutung eines Gegenstands auf einer Fläche, allein dabey konnte der Mensch nicht bleiben, es wurde halb erhoben, ganz erhoben, Glieder abgesondert, Figuren abgesondert, Perspective angebracht B12,383,7 Schiller 23.12.97Du erwähntest neulich der B-e4); ihre Entstehung ist ganz einfach: Ein Bild soll .. auf irgend eine Weise vom Grund ab- und dem Auge entgegengehoben werden. Zeichnet man eine Figur auf roth zu brennenden Thon, so füllt man das Körperliche mit schwarzer Farbe aus; umreißt man eine Figur mit dem Griffel auf weichen Thon, so nimmt man den Grund weg. Auf diesem Wege sind die ältesten .. B-e entstanden. [Danach der in K gestr Satz Nach und nach lösen sie sich völlig von der Platte ab und wetteifern mit der Rundbildnerei] B43,27,23 u 28,8 Zelter 17.8.27weil alles Interesse auf der Seite liegt, wohin der Kopf gewendet ist; deßhalb eignen sie [Tiere] sich zu Nischen- und Wandbildern so wie zum B., und gerade dadurch konnte uns Myrons Kuh, auch flach erhoben, so vollkommen überliefert werden5) 492,9,16 MyronsKuh als Formtypus idVbdg ‘in B.’Wo befand sich die von Benvenuto Cellini für Fontainebleau in B. gegossene Nymphe6) B16,161,4 Tieck [Anf 03]
b mBez auf konkrete Flachreliefs[üb den Abguß eines Londoner Terrakottareliefs mit Satyr, Mänade u Dionysosknaben, röm, wohl 2. Jh nChr] haben in meine Umgebung abermals eine große Anmuth gebracht, indem Sie mir einen authentischen Abguß des erwünschten B-s übersenden wollen .. Wir stehen schon eine Stufe näher an jenem ersten Gebilde, wornach dieses Thonwerk gefertigt seyn mag B42,274,4 Beuth 23.7.27 K[Bronzeschrein für die Reliquien des hl Zenobius, Florenz, Dom, 1432—42] Sehr herrl. B. von Ghiberti Tgb 12.8.13Graf Tolstoy’s B-e7) 36,147,13 TuJ als Grisaillebildein Blumenstück von Segers [Daniel Seghers] .. Es hat in der Mitten ein B. grau in grau von mehreren Blumengruppen umgeben B27,180,1 MHFuchs 28.9.16 K
GWB Hauptbasreliefvgl GWB Arbeit Bildwerk(flacherhobenes B.) Figur(flacherhabene F.) flacherhaben(F-e) Flachgebilde Relief Werk(halberhobenes W.)
1) Für die ältere Kunstterminologie vgl Lionardo da Vinci, Das Buch von der Malerei, ed HLudwig, Text u Übs, 1, 1882. In den Abschnitten üb den Wettstreit zw Skulptur u Malerei, bes Nr37—40, werden ‘tutto rileuo’ (Rundskulptur) u ‘basso rileuo’ als Gattungsbezeichnungen gegenübergestellt. AWSchlegel behandelt in seinen Berliner Vorlesungen 1801/02 das Relief unter dem Begriff ‘Basrelief’: “Es giebt Basreliefs mit zum Theil ganz frey stehenden, zum Theil halb durchschnittenen aber immer völlig gerundeten Figuren, diese machen aber im Grunde keine von der ronde bosse unterschiedene Gattung aus ..”, dann in der engeren Bed: “.. wir haben hier besonders die Grundsätze des eigentlichen Basrelief, d. h. der flach erhobenen Arbeit zu entwickeln.” (ed Minor, DLD 17,150)
2) Hirts im 12. St der ‘Horen’ 1797 veröffentlichter ‘Nachtrag’ polemisiert gegen G-s noch unveröffentlichten Laokoon-Aufsatz. G seinerseits lehnt Hirts die realist u episod Züge betonende Interpretation ab
3) Kindersarkophag in hohem Relief, Mitte 3. Jh nChr, Rom, Kapitolin Museum
4) Zelter hatte üb AWSchlegels Theorie des Basreliefs berichtet, G die entsprechenden Partien aus Schlegels Berliner Vorlesungen von 1827 im Auszug des ‘Berliner Conversations-Blatts für Poesie, Literatur u Kritik’ kennengelernt. Nach Minor entsprechen sie weitgehend den Ausführungen von 1801/02 (DLD 17,L, s a Anm 1)
5) G bezieht sich auf Münzbilder der illyr Stadt Dyrrhachion; vgl auch Wir .. sähen gern .. die flach erhabene Arbeit wieder zur Statue verwandelt 492,7 G-s Annahme, auf diesen Münzen des 4. Jh vChr sei Myrons Skulptur wiedergegeben, ist in der archäol Forschung auf Ablehnung gestoßen (s BPick, G-s Münzbelustigungen, JbGGes 7,1920,218)
6) Vgl die halberhobene Nymphe in Bronze 44,368,17 CellAnh XIV 2 In Cellinis Lünette ist reines Flachrelief mit einem vollrund gearbeiteten Hirschkopf verbunden
7) Schuchardt 2,343 Nr268: “5 achteckige Medaillons mit Reliefs auf blauem Grunde”. Vgl auch Ich habe von einem Grafen Tolstoi ein medaillenartig, wenig erhobenes Kunstwerk .. gesehen, das mich in Verwunderung setzte B29,176 Uwarow 18.5.18

Horst Umbach


 
  basreliefartig [bildl Darstellung des Charon-Gedichts] daß beinah sämmtliche Freunde

[Bd. 2, Sp. 86]
diese Vorstellung gern b. ausgeführt und daher auch, gezeichnet oder gemahlt, Farb’ in Farb’ [also in Grisaille] vor Augen gebracht wünschten 491,362,11 Charon Neugriech

Horst Umbach


 
  Basreliefstil ‘im B.’: in der Kompositions- u Darstellungsart antiker ReliefsOrest losgesprochen, im Basreliefstyl artig gedacht und componirt .. Der Morgen im Vasenstyl componirt 47,342,22 ÜbFlaxmanKompos Plp

Horst Umbach


 
 
baßwiederholt -ss; 9 von 11 Belegen in der Versdichtung, überwiegend in iron archaisierender Verwendung
1 mehr, besserDannhäuser und Fraw von Weissenburg scheinen .. tiefsinnig von der Musick geschrieben zu haben, Parac[elsus]. sagt von ihren Wercken, es dönet wol dem, der gnung darvon hat, und frewet niemands bass, dann den Singer selbs
1) 37,81,11 Ephem 1770[Meph zum Studenten:] Der Mutter Tisch müsst ihr vergessen, | .. Statt .. iung Gemüs | Geniessen .. Brennesseln süs, | Sie thun einen Gänse stuhlgang treiben, | Aber eben drum nicht bass bekleiben [haften bleiben] Urfaust 31651,118 ZXenNachl 493
2 in der Bed des Positivs (überwiegend)
a gut, wohl[anläßl von Herders Berufung nach Weim] Wollten euch nun bewillkommen b., | Bereiten euer Haushalt trocken und naß 4,206 AnHerder 13
b recht, sehr, ungemein; ausschließl iVbdg mit den Verben ‘verdrießen’, ‘betrüben’, ‘(er)freuen’[Realist:] Das Wesen [der Teufels- u Hexenspuk der Walpurgisnacht] ist mir recht zur Qual | Und muß mich b. verdrießen; | Ich stehe hier zum erstenmal | Nicht fest auf meinen Füßen Faust I 4352Sind die im Unglück, die wir lieben, | Das wird uns wahrlich b. betrüben 2,290 Umgekehrt 2Möchten Sie .. an den Productionen des lieben Sohnes [Theodor] Sich in der Österreichischen Hauptstadt b. erfreuen B23,50,24 Körner 4.8.123,140 Dem 31. Okt 1817 Vs 4
GWB fürbaßvgl zu 1 besser eher mehr zu 2 a gut tüchtig wohl zu 2 b höchlich sehr ungemein
1) wörtl Zit aus dem ersten Traktat des Paracelsus, Opera I, 1603,214; G interpretiert die Stelle falsch, Paracelsus bezieht sich auf zwei bekannte Volkslieder (vgl DjG31,509)

Gertrude Harlass


 
  Baß-ss B4,168,19 Schreiberhand
1 die tiefe männl Singstimme; überwiegend als Stimmlagenbezeichnung u (rollenspezif) Stimmgattung; zT mit bes Betonung des Volumens; einmal ‘tiefer B.’ für frz ‘basse taille’ (eigentl Bariton)[Siebel in Auerbachs Keller:] Wenn das Gewölbe widerschallt, | Fühlt man erst recht des Basses Grundgewalt Faust I 2086[üb Sänger u Schauspieler des Frankf Theaters] Lux .. hat einen guten, doch nicht recht vollklingenden B. 341,234,19 ReiseSchweiz 1797[betr Vertonung von ScherzLR] wollte ich daß Sie den Gesang bearbeiteten, für gute, nicht auserordentliche Sänger. Diskant, Tenor und B., und was in dem natürlichen Umfang dieser Stimmen von einem Künstler zu erwarten ist B7,68,22 Kayser 20.6.85[betr Vertonung der Kantate ‘Zelters siebzigster Geburtstag’] daß es ganz in meinem Sinne sey, die verschiedenen Chöre .. durch die sich charackteristisch unterscheidenden Stimmen ausführen zu lassen. Die Bauenden B., Die Singenden Alt und Tenor, Die Dichtenden Sopran B45,58,7 Rungenhagen 18.11.28 KGesangslehre .. Bruststimme. Die an Höhe und Tiefe verschiedenen Stimmen sind von unten hinauf: B., Tenor, Alt, Discant. — Jede Stimme ist als ein Ganzes anzusehen. — Jede enthält eine Octave und etwas drüber. — Sie greifen übereinander .. Sie sind unter die beiden Geschlechter vertheilt N11,289,7 Tonlehre [für: une voix de basse-taille] 45,118,20 RamNeffe16,385 Requiem frohstenManne Regiebem vor 17 metaphor für tiefen Glockenton[üb die große Glocke des Erfurter Doms] Sie brummt einen tiefen, ernsten B. .. und läßt sich nur an hohen Festtagen hören Gespr(He1,376) Dittmar [nach 24.7.86]
2 als solist GesangsfachHerr Deny, ein kräftiger wohlgebildeter junger Mann, in der Oper den B. singend .. Strobe .. in der Oper Tenorist B25,150,24 Leonhard 14.1.15 K Beilage
3 Baßsänger; auch idVbdg ‘zweiter B.’ für tiefen Baß
1)Schlegel .. singt [am Frankf Theater] als zweiter B. noch gut genug 341,235,1 ReiseSchweiz 1797
4 ‘gezwungener B.’ in Übs für ‘Basse contrainte’, Terminus der frz Musiklehre für ostinaten Baß (oft wiederkehrendes, kaum variiertes Baßthema)Herr Rameau hat dieses Orchester .. mißbraucht; er machte die Begleitungen so confus, so überladen .. .. drei oder vier Motive, durch drei oder vier Instrumente über einander gehäuft .. Alle diese beliebten Feinheiten der Kunst .. diese Doppelmotive, diese gezwungenen Bässe, diese Gegenfugen sind nur ungestalte Ungeheuer 45,206,9 RamNeffeAnm
5 tiefe Tonlage eines Instruments, im VerglNapoleon behandelte die Welt wie Hummel seinen Flügel .. Er war immer in seinem Element .. und jedem Zustande gewachsen, so wie es Hummeln gleichviel ist, ob er ein Adagio oder ein Allegro, ob er im B. oder im Discant spielt Gespr Eckerm 7.4.29
6 Streich- od Blasinstrument in tiefer TonlageWollen Sie bei Gelegenheit meinen Violoncellmeister Buschen fragen, ob er die Sonaten für zwei Bässe noch hat, die ich ihm spielte .. Ich treib die Kunst etwas stärker als sonst B2,14,3 Salzmann 3.2.72[Schilderung des sog Pfeifergerichts in Frankf] meldet eine wunderliche Musik gleichsam die Ankunft voriger Jahrhunderte. Es sind drei Pfeifer, deren einer eine alte Schalmei, der andere einen B., der dritte einen Pommer oder Hoboe bläs’t 26,34,16 DuW 1B4,168,19 Kayser 20.1.80
GWB Generalbaß GWB Grundbaß Kontra-vgl zu 1 Baßstimme zu 3 Bassist Baßsänger zu 6 Kontrabaß Violoncello
1) möglicherweise auch als Bezeichnung einer zweiten Besetzung

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  Bassas Pascha

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  Baßarie mBez auf Arien des Grafen in dem zunächst als Opera buffa konzipierten GrCophCapellmeister Reichardt componirte mehreres Einzelne, als: die Baß-Arie: Lasset Gelehrte .. Geh, gehorche 35,11,23 TuJ33,262,22 Camp

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