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Beschränktheit bis beschuhen (Bd. 2, Sp. 469 bis 476) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Beschränktheit Beschränktsein Beschränkung Beschränkungskreis beschreiben Beschreiber Beschreibung Beschreibungsart beschreien beschreiten beschuhen beschuldigen Beschuldiger Beschuldigung beschütten beschützen Beschützer Beschützerin Beschützung beschwatzen beschwätzen Beschwer Beschwerde beschweren beschwerlich Beschwerlichkeit Beschwernis Beschwerung beschwichtigen Beschwichtigung beschwimmen beschwingen beschwören Beschwörer Beschwörung Beschwörungsformel Beschwörungsgebärde beseelen Beseelerin Beseelung besehen beseitigen Beseitigung beseligen Beseligung Besem(chen) Besen besenartig Besenchen Besengekehrte Besenreis Besenstiel Besenstrich besenstrichartig Besenstumpf besessen besetzen Besetzung besichten besichtigen Besichtigung besiegeln besiegen Besieger Besiegung besingen besinnen Besinnlichkeit Besinnung Besinnungskraft besinnungslos Besitz besitzbar besitzen Besitzer besitzergreifend Besitzergreifung Besitzerin Besitzgenosse besitzlos Besitzlust Besitznahme besitznehmend Besitznehmung Besitzstand Besitztum Besitztumsfreude Besitztumsfülle Besitzung Besitzvertauschung besohlen besolden Besoldung Besoldungsemolument Besoldungserhöhung Besoldungsetat Besoldungsrest Besoldungsverbesserung Besoldungsvorschuß Besoldungszulage | 1 räuml Enge Betrachten wir .. die noch aufstehenden Reste der öffentlichen Plätze und Gebäude, so werden wir .. die wir breite und gränzenlose Straßen, Plätze .. zu erblicken gewohnt sind, uns nicht genug über die Enge und B. solcher Localitäten verwundern können 491,170,22 Zahn,Pompeji uö 2 in übertr Bed a iSv Begrenztheit, Be- [Bd. 2, Sp. 470] α für die Begrenztheit des menschl Individuums, seiner geistigen, sinnl u körperl Fähigkeiten u Möglichkeiten Paris ist offen; Italien wird’s auch werden; solang uns der Athem bleibt, werden wir den Künstler in das Weite der Welt und Kunst und in die B. seiner selbst [Korr 53,537 f] weisen 48,253,7 MuR(1357) Wer die Wissenschaften und ihren Gang .. beobachtet hat, wird sogar die Frage aufwerfen .. ob es nicht bei der B. der menschlichen Natur gemäßer sei, z. B. den aufsuchenden und findenden von dem behandelnden und anwendenden Manne zu unterscheiden N1,291,8 FlD 729 Sehrohre haben durchaus etwas Magisches .. Wir sind es die erblicken und sind es nicht, ein Wesen ists, dessen Organe auf höhere Stufe gehoben, dessen B. aufgelöst, das ins Unendliche zu reichen berechtigt ward 252,130 Wj [nur 1821] meine Bescheidenheit .. welche sich an den Problemen, wie es den Menschen geziemt, eigentlich nur übt, um sich selbst kennen zu lernen und zugleich seine B. mit der großen Breite, die ihm zu umschauen gegeben ist, kennen zu lernen und sich am Ende selbst ehrenhaft zu bescheiden B48,219,20 AHerder 7.6.31 N52,401,3 Fl Plp 36,252,20 BiogrEinzh B23,62,17 Voigt 14.8.12 K uö in Notizen nach Schellings ‘System des transzendentalen Idealismus’ N13,451,4 [Zit s v Begrenztheit] uö ebd β Begrenzung, Maß in der Zielsetzung [Hofmstrn:] Aus Mäßigkeit entspringt ein reines Glück. [Eugenie:] Wenn du ein mäßig Ziel dir vorgesteckt. [Hofmstrn:] B. sucht sich der Genießende NatT 1078 γ thematisch, inhaltl (auch mit wertender Komponente) Differenzen bei Beschreibung des menschlichen Körpers .. wo sie .. wegen der B. des Gegenstandes .. nicht hinderlich sein mögen N8,35,15 VglAnatomie 7 47,215,16 ÄltGemälde δ mengen-, zahlenmäßig 341,135,9 KuARheinMain 40,68,16 Üb:Mahomet uö b Eingeschränktheit α durch äußere Faktoren Die Beschräncktheit worin die Menschen leben, der Druck der mehr oder weniger auf ihnen liegt, macht sie .. sehr oft hülfsbedürftig JbGG14,100 BiogrBetrachtg 24,378,24 Wj II 7 iS einer Isolation Die Farbenlehre soll aus der engen B. in der sie bisher durch mancherley Umstände gehalten worden, in das freye Feld der Beobachtungen und Betrachtungen versetzt .. werden N52,12,34 Fl Plp N1,300,9 FlD 746 β naturgesetzl Wir wiederholen also, daß die B., Bestimmtheit und Allgemeinheit der durch die Fortpflanzung schon entschiedenen simultanen Metamorphose den Typus möglich macht, daß aber aus der Versatilität dieses Typus .. die vielen Geschlechter und Arten der vollkommneren Thiere .. durchgängig abzuleiten sind N8,88,27 Vortr VglAnatomie 8 N13,215,25 Morph Plp N6,174,12 MetamPfl Nachtr ‘B. auf etw’ durch die B. der organischen Natur auf Einen Zweck wird das Uebergewicht eines und des andern Glieds bewirkt N(GOETHE14/15,143) Schönheit organNaturen c Eingeengtheit, Enge α geistig-intellektuell In dem Buch des Erreurs et de la Verite [von Louis Claude de St Martin] .. welche Wahrheit! und welcher Irrthum! Die tiefsten Geheimnisse der wahrsten Menschheit mit Strohseilen des Wahns und der Beschräncktheit zusammen gehängt B5,109,2 Lavater [9.?4.81] Wer .. nicht dahin gekommen ist, einzusehen, daß wir Menschen einseitig verfahren, und verfahren müssen, daß aber unser einseitiges Verfahren bloß dahin gerichtet seyn soll, von unserer Seite her in die andere Seite einzudringen .. der sollte einen so hohen Ton [wie Jacobi] nicht anstimmen. Aber dieser ist leider gerade die Folge von jener B. B22,322,13 Knebel 8.4.12 Wenn ich mich bei’m Urphänomen zuletzt beruhige, so ist es doch auch nur Resignation; aber es bleibt ein großer Unterschied, ob ich mich an den Gränzen der Menschheit resignire oder innerhalb einer hypothetischen B. meines bornirten Individuums N11,131,19 MuR(577) suchen Sie sich .. von Irrthümern los zu machen .. Der beste Kopf ist, auch mit dem besten Willen, in großer B. befangen, und wer hat nicht mehr als einmal im Leben sich selbst die angebotene Aufklärung verkümmert B35,28,16 CFBurdach 21.7.21 Sich in seiner B. gefallen ist ein elender Zustand; in Gegenwart des Besten seine B. fühlen ist freylich ängstlich, aber diese Angst erhebt [Korr 53,538] 48,253,12f MuR(1359) B15,291,19 WHumboldt 29.11.01 K N4,304,12 FlH VI uö mBez auf den geistigen Gehalt einer Lehre für diejenigen, welche die B. dieser Lehre [Newtons] übersehen N4,54,2 FlH VI Pl konkretisiert für beschränkte Urteile Man hielt von Seiten der Menge .. die Naturwissenschaften und besonders das Experimentiren .. für .. schädlich der Schullehre, der Erziehung, der Religion, dem praktischen Leben und was dergleichen B-en mehr waren N4,22,11 FlH VI β entwicklungs-, standesgebundene Beschränktheit: Naivität, Einfachheit, Selbstgenügsamkeit; ausschließl positiv od positiv umgedeutet Das Knabenalter ist .. darum weniger liebenswürdig als die Kindheit, weil es ein mittler, halber Zustand ist. Das Kindische klebt ihnen noch an .. allein sie haben mit der ersten B. die liebevolle Behaglichkeit verloren 51,38,6 ThS I 11 Wie sehr ich wieder, auf diesem duncklen Zug [Harzreise], Liebe zu der Classe von Menschen gekriegt habe! die man die niedre nennt! die aber gewiss für Gott die höchste ist. Da sind doch alle Tugenden Beysammen, Beschräncktheit, Genügsamkeit, Grader Sinn, Treue .. B3,191,10 ChStein 4.12.77 51,55,20 ThS I 16 B42,172,3 Rauzan 30.4.27 K uö Pl konkretisiert für entsprechende Dichtungsinhalte B46,370,9 Ségur 28.12.29 K Unbefangenheit, Naivität als Disposition des produzierenden Künstlers Ich glaube daß alles was das Genie, als Genie, thut, unbewußt geschehe .. Die Dichtkunst verlangt im Subject, das sie ausüben soll, eine gewisse gutmüthige, ins Reale verliebte B., hinter welcher das Absolute verborgen liegt. Die Forderungen von oben herein zerstören jenen unschuldigen productiven Zustand B15,213,20 Schiller [3.od4.4.01] γ als innere Dimension des Menschen, Charakterzug, Wesensmerkmal; koordiniert mit Negativbegriffen wie ‘Dünkel’, ‘Eigenheit’, ‘Albernheit’, ‘Plattheit’, ‘Kleinheit’, ‘Philisterei’, ‘Tagesflachheit’, ‘borniertes Wesen’; iUz ‘Weitsinn’, ‘Freimut’, ‘Edelsinn’ uä; iVbdg mit Adj wie ‘kalt’, ‘dumpf’, ‘ausschließend’, ‘sittlich-kümmerlich’, (positiv umwertend) ‘gutmütig’; konkretisiert iS einer inneren Bindung, Fesselung; mehrf Pl Wem es ein Bedürfniß ist, täglich an der menschlichen Natur nähern .. Antheil zu nehmen, wer nicht Noth hat, sich in eine kalte B. zu verstecken, nicht durch eine anhaltende Verachtung anderer sich empor zu halten nöthig hat 37,332,28 PhysiognFragm Darstellung einer Gesellschaft Nürnberger Handwerksleute [in dem Ged ‘Das Kränzlein’] .. Hier ist die B., Plattheit, Unart und Ungezogenheit mit dem Pinsel eines Ostade gezeichnet 40,246,6 Rez:Grübel,Ged [anläßl der Italienreise Augusts] Du mußt dir immer sagen: [Bd. 2, Sp. 471] δ als persönl od gesellschaftl Situation, mBez auf Lebensverhältnisse, Zustände uä (zT mit räuml Komponente); in ambivalenter Wertung, positiv ua im Vorstellungsbereich einer Welt in nuce Heiliges Schicksaal du hast mir mein Haus gebaut und ausstaffirt über mein Bitten, ich war vergnügt in meiner Armuth unter meinem halbfaulen Dache .. du hast mir Dach und Beschräncktheit vom Haupte gezogen wie eine Nachtmüzze T1,52,25 v Nov 77 [Wilh beschreibt die Umgebung des ‘nußbraunen Mädchens’] Häuslicher Zustand auf Frömmigkeit gegründet .. nicht zu eng, nicht zu weit .. hier ist B. und Wirkung in die Ferne, Umsicht und Mäßigung, Unschuld und Thätigkeit 24,350,15 Wj II 6 = 251,126,21 Wj III 5 [Montan üb die päd Provinz:] In der Überzeugung, daß nur ein Einziges in vollständiger Umgebung getrieben .. werden könne, sind mehrere solche Punkte thätiger Belehrung über einen großen Raum gleichsam ausgesäet. An jedem Ort findest Du eine kleine Welt, aber in ihrer B. so vollkommen, daß sie jede andere Welt, ja sogar die große, abbilden und vorstellen muß 252,11 Wj [nur 1821] 27,109,9 DuW 7 422,81,1 Rez:Hinrichs,Wesen d antikTragöd B24,317,20 Schlichtegroll 24.7.14 vgl zu 1 Enge zu 2 a α Bedingtheit Begrenztheit zu 2 a β Begrenzung Beschränkung Maß zu 2 b α Abgesondertheit Druck Eingeschränktheit zu 2 b β Beschränkung Bestimmtheit Bestimmung Determination zu 2 c Begrenzung Beschränkung Enge zu 2 c α Borniertheit Eingeschränktheit Einseitigkeit Wahn zu 2 c β Einfachheit Genügsamkeit Naivität zu 2 c γ Albernheit Borniertheit Dünkel Eigenheit Kleinheit Philisterei Plattheit1) Lessing, der mancherlei B. unwillig fühlte, läßt eine seiner Personen sagen [Nathan I 3]: niemand muß müssen. Ein geistreicher frohgesinnter Mann sagte: wer will, der muß. Ein Dritter, freilich ein Gebildeter, fügte hinzu: wer einsieht, der will auch2) 422,182,20 MuR(542) Weil .. unser inneres sittliches Wesen in äußeren Bedingungen verkörpert ist, es sei nun, daß wir einer Familie, einem Stande .. oder einem Staate angehören .. da das Gemeinwesen, als dessen Glied er [Lavater] geboren war, in der genauesten und bestimmtesten B. einer löblichen hergebrachten Freiheit genoß 28,261,13 DuW 14 Warum denn auch eine Reitbahn so wohlthätig auf den Verständigen wirkt, ist daß man hier, vielleicht einzig in der Welt, die zweckmäßige B. der That, die Verbannung aller Willkür, ja des Zufalls mit Augen schaut und mit dem Geiste begreift 35,96,24 TuJ 131,322,18 Götz3 V Gespr(He31,188) Lobe [Jul 1820] B45,183,28 WHumboldt 1.3.29 K uö als Machtbeschränkung 28,125,18 DuW 12 ‘jdn in B. halten’: unter päd Aspekten Die .. gute Gesellschaft hält sie [die Söhne der engl Familie Hope] gleichmäßig in heiterer B., so daß alles Rohe, Unschickliche nach und nach beseitigt wird B43,242,4 Carlyle 15.1.28 β Beschränkung durch formalästhetische Regeln (dafür exemplarisch die Sonettform), durch theoret Festlegungen; in der Architektur: durch Bedingungen des Materials uä Als Musterbild dramatischer B. in Ansehung der Handlung, der Zeit und des Ortes, wie solche früher die Alten, späterhin besonders die Franzosen beliebt, kann diese Darstellung [G-s Übs des Voltaireschen Dramas] wohl gelten 16,239,5 Maskenz 1818 Progr [vgl beschränken GWB Sp 467,31ff] [anläßl der Neubelebung der ital Sonettform durch die Romantiker] Sich in erneutem Kunstgebrauch zu üben, | Ist heil’ge Pflicht, die wir dir auferlegen: | .. Denn eben die B. läßt sich lieben, | Wenn sich die Geister gar gewaltig regen 2,255 Das Sonett 5 jede Veränderung des Materials und des Mechanismus, giebt dem Kunstwercke eine andere Bestimmung und Beschränckung B9,7,23 Heyne 24.7.88 47,199,10 Samml 8 uö γ naturgesetzl Beschränkung, Bestimmung, Determination; auch ‘B. auf etw’ wie man Charaktere hervorbringen könne, ohne aus dem Kreise der Schönheit zu gehen, wie man B. und Determination aufs besondere, ohne der Freyheit zu schaden könne erscheinen lassen N(GOETHE14/15,145) Schönheit organNaturen [1794] N13,230,18 Morph Plp [Zit s v beschränken GWB Sp 467,45ff] N13,194 Morph Plp Var [> bestimmung N13,194,33] δ Selbstbeschränkung; nuanciert als Selbstgenügsamkeit, Selbstbescheidung, inhaltl od themat Konzentration, spezialisiertes Können, Selbstdisziplinierung, Mäßigung, prägnant als universelle Voraussetzung menschl Vervollkommnung, im Problemzshg Gesetz u Freiheit endlich siehet er [der Mensch] in seine Hände die ihm auch Gott gefüllt hat mit Krafft und allerley Kunst .. und kehret zurück zu seinem Erbteil, säet, pflanzt und begießt, und geniest sein und der seinigen in herzlich würckender Beschränckung B2,194,16 Jacobi 31.8.[74] wir kommen in Gefahr, uns in die Metaphysik zu verlieren, wenn wir uns nicht bescheiden, innerhalb des physischen Kreises unsere Bemühungen zu beschränken. Wie wir uns diese B. denken, suchen wir folgendermaßen auszudrücken N51,430,22 Physikal Preisaufg Allem Leben, allem Thun, aller Kunst muß das Handwerk vorausgehen, welches nur in der B. erworben wird. Eines recht wissen und ausüben gibt höhere Bildung als Halbheit im Hundertfältigen 24,227,4 Wj I 12 Würde der junge Dichter freundlich drein sehen, wenn man ihm B-en zumuthete? Würde das Publicum zufrieden sein, wenn man sein augenblickliches Entzücken und Verwerfen zur Mäßigung heranriefe? 412,280,14 Neueste dtPoesie So ist’s mit aller Bildung auch beschaffen. | Vergebens werden ungebundne Geister | Nach der Vollendung reiner Höhe streben. | Wer Großes will muß sich zusammen raffen. | In der B. zeigt sich erst der Meister, | Und das Gesetz nur kann uns Freiheit geben 131,84,16 Was wir bringen = 4,129 Natur u Kunst 133) B21,296,6 Reinhard 14.5.10 uö vereinzelt negativ nuanciert Die hohe Freiheit eines angebornen und durchgeübten Talents wird wohl billig den guten Deutschen vorgeführt, welche wähnen in der B. liege die Kraft. Welches im strengsten Sinne wohl wahr seyn mag, aber die rollende Zeit will andere Umsichten B29,176,1 Uwarow 18.5.18 N11,319,14 StudSpinoza 131,117 ProlBln 1821 Vs 39 c iSv Eingeengtheit, Enge α geistige Beschränktheit, Borniertheit, Einseitigkeit, Unzulänglichkeit; auch Pl deine dikhirnschaaligen Wissenschaftsgenossen in Zürich .. Unter dem republikanischen Druk und in der Atmosphäre durchschmauchter Wochenschriften .. würde ieder vernünftiger Mensch auf der Stelle toll. Nur die Einbildung, B. und Albernheit hält solche Menschen gesund und behaglich B4,260,17 Lavater 24.7.80 Wer nicht überzeugt ist, daß er alle Manifestationen des menschlichen Wesens, Sinnlichkeit und Vernunft, Einbildungskraft und Verstand, zu einer entschiedenen Einheit ausbilden müsse .. der wird sich in einer unerfreulichen B. immerfort abquälen N11,75,14 Rez: Stiedenroth es scheint wunderbar, ist aber den B-en des menschlichen Geistes ganz gemäß, daß man die Consequenz der Idee nicht in der Erscheinung verfolgen mag, sondern daß man sich an Ausnahmen ergötzt B44,54,25 Nees 2.4.28 7,184,7 DivNot [Zit s v beschränken GWB Sp 468,6ff] 23,138,28 Lj VIII 1 uö β entwicklungsgebundene Beschränktheit Ich .. durfte glauben die Autoren zu verstehen, weil mir am buchstäblichen Sinne nichts abging .. Glückliche B. der Jugend! ja der Menschen überhaupt, daß sie sich in jedem Augenblicke ihres Daseins für vollendet halten können 27,40,2 DuW 6 γ beschränkte Lebensverhältnisse, Zustände; in der Frühzeit (vereinzelt später) im Lob des einfachen, paradiesischen Lebens, in DuW mehrf in Kritik bürgerl-philiströser Zustände Wenn wir einen Platz in der Welt finden, da, mit unsern Besitzthümern zu ruhen; ein Feld, uns zu nähren; ein Haus, uns zu decken; haben wir da nicht Vaterland? .. haben das nicht .. tausende .. und leben sie nicht in dieser B. glücklich? AAJw3,99,9 FGA Sonnenfels Ärgerlicher Gegensatz der schweitzerischen bürgerlichen B. mit dem gehofften Naturleben 29,227 DuW 19 Schema 19,204,23 BrSchweiz I NatT 462 29,133,24 DuW 19 uö → Selbst- vgl zu 1 a Begrenzung Beschränktheit Grenze Kante Rand Saum Schranke zu 1 b Einschränkung zu 1 c Enge zu 2 a Begrenzung zu 2 a α Bedingtheit Begrenztheit Beschränktheit Bestimmung zu 2 b Einschränkung Gesetz Norm zu 2 b α Ἀνάγκη Bedingnis Bedingung Beschränktheit Eingeschränktheit Nötigung Pflicht [Bd. 2, Sp. 473] 1) Die Formulierung findet sich ausschließl in einer Hs aus dem Nachl Maria Paulownas; sie soll offenbar der Verdeutlichung dienen. 2) vgl Zelters Br v 4.1.26 u G-s Antwort v 21., die die zweite u dritte Sentenz als Zelters u G-s Meinung ausweisen 3) G selbst hat das etwa 1800 entstandene Sonett nicht in seine Ged-Sammlung aufgenommen. Die strenge Form symbolisiert zugleich den Inhalt (vgl HA19,609f sowie 2 b β des Artikels).1) 32,333,10 ItR B25,244,4 Woltmann 31.3.15 d im Rahmen wiss Handschriftenkunde ein Manuskript nach Herkunft, Beschaffenheit, Erhaltung usw beschreiben Vorschlag zu einem Schema, wornach alte Manuscripte vollständig zu b. wären, mit einem Versuche, hiernach Die Chronik Otto von Freysingen .. in ihren Einzelnheiten darzustellen 421,357 Plp B33,85,21 Büchler 29.6.20 K uö e etw sachl genau, auch nach wiss Kriterien darstellen; häufig: Objekte od Phänomene der empir Forschung exakt u gegebenenfalls mit Hilfe einer ‘naturgemäßen’ Terminologie u Nomenklatur beschreiben (oft unterstützt durch Abbildungen); mehrf in paarigen Vbdgn wie ‘beobachten und b.’, ‘betrachten und b.’, ‘untersuchen und b.’, ‘messen und b.’, ‘erkennen und b.’, ‘benennen und b.’, ‘abbilden und b.’; häufig in rückverweisenden Wdgn wie ‘das oben beschriebene Objekt’, ‘die oben beschriebene Behandlungsart’ α als eine auf die äußeren, insbes morphol wesentlichen Merkmale gerichtete Wiedergabe einer Sache da der Beobachter nie das reine Phänomen mit Augen sieht, sondern vieles von seiner Geistesstimmung .. und tausend andern Umständen abhängt; so ist ein Meer auszutrinken, wenn man sich an Individualität des Phänomens halten und diese beobachten, messen, wägen und b. will N11,39,6 ErfahrgWissensch Wenn wir ein Phänomen vorzeigen, so sieht der andre wohl was wir sehen; wenn wir ein Phänomen aussprechen, b., besprechen, so übersetzen wir es schon in unsere Menschensprache N11,160,16 MuR wird man immer, je weiter und genauer man das Wesen und das Werden unorganischer Naturen b. will, die Unzulänglichkeit der Worte und Begriffe gewahr werden .. daß wir, indem wir die äußere Gestalt und die Beschaffenheit eines gewordenen Wesens b. wollen, wir oft genöthigt sind, uns solcher Ausdrücke zu bedienen, die der eigentlichen Natur des Gegenstandes zuwider sind .. daß selbst die hohe Ausbildung einer Terminologie .. für die wahre Einsicht gefährlich werden kann N9,349 AnLeonhard 25.11.07 Var daß gerade jene wichtige .. zu Förderung der Wissenschaft höchst ersprießliche, mit bewundernswürdiger Genauigkeit durchgeführte Wortbeschreibung der Pflanze nach allen ihren Theilen, daß gerade diese so umsichtige und doch in gewissem Sinne beschränkte Beschäftigung manchen Botaniker abhält, zur Idee zu gelangen. Denn da er, um zu b., das Organ fassen muß, wie es ist und daher eine jede Erscheinung als für sich bestehend annehmen .. muß, so entsteht die Frage niemals, woher denn eigentlich die allenfallsige Differenz einer mit den anderen entsprang .. so wird alles Wandelbare stationär N13,58,20 Morph Plp [19.3.31] ~ N6,359,25 Von diesem bedeutenden, so oft besprochenen, beschriebenen, bemessenen, berechneten und bemeinten Naturkörper [dem Doppelspat] N51,282,25 EntoptFarb 25 [üb die nach unten abregnende, nach oben sich auflösende Wolkenart] mit dem Bilde hebet euren Blick: | Die Rede geht herab, denn sie beschreibt, | Der Geist will aufwärts, wo er ewig bleibt 3,100 Howard:Nimbus N51,120,23 FarbSchatt N7,112,23 Jungius N8,334 AllgKnochLehre 5 Plp uö mehrf subst, auch PartPräs subst Zahl und Maß .. heben die Form auf und verbannen den Geist der lebendigen Beschauung. Ich versuchte daher eine andere Art des B-s einzelner Knochen, jedoch im constructiven, in einander greifenden Zusammenhang N8,219,13 TibiaFibula B50,48,13 Hüttner 3.4.21 [Beilage] N7,168,18 PrincPhilZool I uö in Vbdgn wie ‘b-de Lehre’, ‘b-de(r) Botanik(er)’ zur Bezeichnung der deskriptiven Methode Die scharf unterscheidende, genau b-de Botanik ist in mehr als einem Sinne höchst ehrwürdig .. auch ein Beispiel .. wie weit man mit der Sprache, eben jenem in’s Einzelnste dringenden Beobachtungstalent, das kaum zu Unterscheidende .. zu benennen und zu bezeichnen vermöge N6,356,12 Morph Aphorist A(GJb30,24) Bericht [22.]11.12 K N6,362,21 ÄsthetPflAnsicht 1828 uö β iSv definieren, ein Objekt nach seinen äußeren Merkmalen bestimmen das problematische basaltähnliche Gestein .. Möchten Sie mir dieses Gestein nach seinen äußern Kennzeichen genau b. B20,165,19 JGLenz 19.9.08 Man hat die Knochen, nicht wie sie die Natur sondert, bildet und bestimmt, sondern wie sich solche .. zufällig .. unter einander verbinden, angenommen und beschrieben, ein Weg aus welchem selbst die besten .. Bemühungen kaum weiter als zu einer empirischen Nomenclatur führen konnten N8,270,24 VersGestaltTiere [1790] ~ N13,200,8 Morph Plp Ältere Eintheilung da man sie als einen Theil (partem petrosam) des ossis temporum beschrieb .. Nachfolgende Eintheilung als man partem petrosam vom osse temporum trennte und als os petrosum beschrieb N8,209,3u6 KnochGehörwerkz Faust I 1936 36,213,28 TuJ uö f die symptomat Merkmale eines Zustandes, insbes eines Krankheitszustandes charakterisieren; auch iSv analysieren Die ganze Geschichte unserer Zeit steht buchstäblich in seinem [Montesquieus] Werke. So finden die Ärzte schon im Hippokrates [Bd. 2, Sp. 475] g einen best Ort bezeichnen, einen Weg angeben, etw benennen König Emmerichs Schatz .. | Wo er liegt, beschreib’ ich euch nun [Reinke de Vos: Wyl ik yw seggen, wor he Iycht] ReinF V 205 Faust I 4521 51,189,16 ThS III 1 uö 3 eine Linie ziehen, bes eine Kreisbahn ausführen a in der (ursprüngl, von ‘konstruieren’ abgeleiteten) math Bed Nun sollen .. kleine Cirkelchen in gewissen Proportionen beschrieben, Linien gezogen .. werden N2,263,4 FlP 593 N52,68,12 Fl Plp uö b metaphor so bestimmt, richtig, die einzige wahre Linie b-d sind seine [HMeyers] Worte 32,160,16 ItR Jedes besondere Naturwesen beschreibt, außer dem großen Kreislauf alles Lebens, an dem es Theil hat, noch eine engere ihm eigenthümliche Bahn N7,81,28 Probl uErwiderg 1823 N3,246,2 FlH V uö → GWB drchbeschreiben didaktisch-beschreibend obenbeschrieben unbeschrieben vorbeschrieben unbeschreiblich vgl zu 1 a vollschreiben zu 1 b bezeichnen beziffern zu 2 a anschaulich(a. machen) aussprechen behandeln charakterisieren darstellen schildern porträtieren zeigen zu 2 b ausmalen malen zu 2 e benamsen benennen bestimmen bezeichnen definieren zu 2 g benennen bestimmen bezeichnen 1) vgl dazu: Vide quam accurate depingat illum equum Domitiani Gespr(He2,787) Hand [28.3.13]1), mBez auf den Autor als Gegenstand öffentl Interesses “ Wie ist dir’s doch so balde | Zur Ehr’ und Schmach gediehn?” | Blieb’ der Wolf im Walde, | So würd’ er nicht beschrien 3,241 ZXen I 205 2 jdn herausstreichen, über Gebühr rühmen So fuhr sie [die Witwe] fort den Vater auf Unkosten des Sohnes zu b. und zu loben 24,288,12 Wj II 3 Mann v50Jahren 3 in abergläub Vorstellung od daran anknüpfend a bezaubern, verhexen; subst ruft er [Mérimée], als ein wahrer Romantiker, das Gespensterhafteste hervor .. die schädlichen Einwirkungen eines bösartigen Auges .. B. wohlhäbiger Kinder 421,282 NationDichtk Illyr Plp b verneint iSv berufen, redensartl ist mir mein Zuhausebleiben .. ganz wohl gerathen, wir wollen es aber nicht beschreyen B38,278,10 Zelter 30.10.24 vgl zu 1 rügen schelten schmähen schmälen tadeln verrufen verschreien verurteilen zu 2 herausstreichen zu 3 a behexen bezaubern verhexen zu 3 b berufen 1) vgl Wander, Dt Sprichwörter-Lex 5, 1880,350
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