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darum bis dasitzen (Bd. 2, Sp. 1088 bis 1093) | |||
darum darunter darweisen darwerfen darzählen darzeigen Dasein dasein daselbst dasig dasitzen dasjenige dasmal daß dasselb(ig)e dastehen Dasypus datieren Dattel Dattelbaum dattelförmig Dattelkern Dattelpalme Dattelpflanze Dattelwald Dattelwolle Datum datum Datura Daube daucoides Daucus Dauer Dauerbarkeit Dauerbildung dauerhaft Dauerhaftigkeit dauern dauernd dauern Dauerstand Dauerstern dauerwürdig Däumchen Daumen Daumenknochen Daumensbreite Daumenschraube Däumerling Dauphin Delphinus Dauphine Daura David davon davonbringen davoneilen davonfahren davonflattern davonfliegen davonfliehen davonfließen davonführen davongehen davonhelfen davonheulen davonkommen davonlaufen davonmachen davonreisen davonreißen davonreiten davonrennen davonscheuchen davonschleichen davonschleppen davonschlüpfen davonschwimmen davonspringen davonstieben davontragen davontreiben davontun davonweichen davonwünschen davonziehen davor davorhalten dawider dawidersagen dawohin dazu dazugeben dazugehen dazugewinnen dazuhalten dazumal dazunehmen dazurechnen dazuschlagen | 1 lokal: um etw vorher Genanntes herum, rundherum a im Umkreis um etw, auch ‘d. her(um)’ Du hast dir das herrlichste [Denkmal] errichtet; und kümmert die Ameisen, die drum krabbeln, dein Name nichts .. 37,139,20 Baukunst 1773 [Beschreibung von Achills Schild] In der Mitte bildet er [Hephaistos] die Erde .. im Kreise d. her zwei Städte 411,311,19 Ilias Ausz 18 B11,150,20 Meyer 5./8.8.96 b idVbdg mit Verben (vereinzelt Zusammenschr) iSv rundherum (mit etw versehen), mehrf metaphor: ‘d. machen, ziehen’ [nach einem Besuch bei der Hofgesellschaft in Tiefurt] Gestern Abend dacht ich dass mich die Götter wohl für ein schön Gemähld halten mögen weil sie so eine überkostbaare Rahm drum machen wollten B3,227,18 ChStein 2.6.78 B6,208,12 ChStein [Ende Okt 83] uö ‘d. schlagen, schlingen, hüllen’ ua [betr Briefsendung] und schlagen noch ein Couvert drum an Herrn Krafft in Ilmenau B4,285,21 ChStein [1. Hälfte Sept 80] [betr Racines ‘Phädra’] Der Deutsche möchte wohl .. dieser .. Form, diesem .. Pathos entsagt haben. Den darunter verborgenen hübschen natürlichen Kern mag er lieber entbehren, als ihn aus so vieler nach und nach d. gehüllten Unnatur gutmüthig herausklauben 36,262,12 BiogrEinzh B28,164,16 [Bd. 2, Sp. 1089] 2 in unterschiedl kausalen Funktionen a begründend: aus dem genannten Grunde, deshalb; mehrf als Antwort auf eine mit ‘warum’ eingeleitete (in)direkte Frage; gelegentl verstärkt durch ‘eben’; auch in Korrelation mit ‘weil’ [Der Herr:] Des Menschen Thätigkeit kann allzuleicht erschlaffen .. | Drum geb’ ich gern ihm den Gesellen zu, | Der reizt und wirkt und muß als Teufel schaffen Faust I 342 warum ist es .. eben so schwer gut zu zeichnen als gut zu coloriren? D. dünkt uns, weil die Zeichnung sehr viel Kenntnisse erfordert 45,289,12 Diderot,Malerei 40,58,25 Üb:Piccolom [G/Schiller] uö ― relat Durch die wunderlichsten Zufälligkeiten las ich erst heut dein kleines Billetchen .. D. auch desselben in meinem Schreiben vom 27. nicht gedacht ist B47,114,3 August 29.6.30 B5,42,11 ChStein 29.1.81 uö b folgernd: infolgedessen, daher; auch iSv also, und so [betr lange Pause in der Korrespondenz] das könnte wohl strafbar seyn wenn Sie meine Briefe mit Ungedult erwartet hätten; das wusste ich aber, und drum schrieb ich nicht B1,210,12 KSchönkopf 1.6.69 [Prometh:] Zufall aber bleibt verhaßt. | Drum eilig! Sammle, was von Männern im Bezirk | Dir thätig reg’ ist Pand 829 1,294 HermDor Eleg 31 [also Var] uö c den Zweck, die Absicht angebend: dazu, dafür; überwiegend in Korrelation mit ‘daß’, ‘damit’ id Inf mit zu [Elisab:] Was braucht ihr denn [an Mitteln]? .. [Selbitz:] Nahe zu, alles. [Elisab:] Steht zu Diensten, d. ist’s da 131,233,14 Götz3 II [Tasso zu Antonio:] Damit mein Lied nur nicht vollkommner werde .. | Daß man am Ende meiner gar vergesse, | Drum soll ich mich zum Müßiggang gewöhnen, | Drum soll ich mich und meine Sinne schonen Tasso 3327f Denn wird man nur d. älter um wieder kindischer zu werden B5,55,12 Lavater 19.2.81 B12,59,20 Schiller 3.3.97 uö d einräumend: dessenungeachtet, trotzdem [Lucie:] Das Unglück unsrer Schwester geht uns nah genug zu Herzen; sollte uns d. die alte Lust nicht wieder einmal in die Füße kommen, da wir so gewohnt sind immer zu tanzen? 12,41,12 Lila I [Psyche üb Satyros:] Wie glühend stark umher er schaut! | [Arsinoe:] Möcht’ drum nicht sein des Wunders Braut 16,85 Satyros 151 B4,305,16 ChStein 10.10.[80] 3 anstelle eines PräpObj a mit kausalem Einschlag; überwiegend mit Verben, die eine gefühlsmäßige Stellungnahme, Handlung ausdrücken [Meph zu Marthe:] Ich wollt’ ich hätt’ eine frohere Mähr’! | Ich hoffe Sie läßt mich’s drum nicht büßen: | Ihr Mann ist todt und läßt Sie grüßen Faust I 2915 ~ Urfaust 769 [vor der Blockade von Mainz] ich werde mich nicht muthwillig in Gefahr begeben, es lobt einen niemand d. und man hat nur den Schaden B10,81,6 Christiane 22.6.93 [für: pour cela] 45,156,8 RamNeffe uö b mit finalem Einschlag: mit Verben, die ein Begehren, Interesse, eine Anteilnahme, Fürsorge uä ausdrücken [Gretchen zu Faust:] Stecke den Degen ein; | Ich bitte dich drum! Faust I 4517 [betr den Erwerb einer Hs] Ich feilschte schon 4 Wochen d. B28,90,13 Voigt 16.5.17 B44,282,19 Knebel 18.8.28 uö mehrf idWdg ‘jdm, es ist d. zu tun’ iSv jdm, es ist daran gelegen 11,142,4 Stella I 32,255,20 ItR uö c separativ mit Verben, die einen Verlust ausdrücken, auch idWdg ‘jd ist drum’ iSv jd verliert (etw) [Gretchen zu Faust:] Wo ist dein Lieben | Geblieben? | Wer brachte mich drum? Faust I 4497 [Selbitz:] wir spielen um die Ausstattung; gewinne ich sie, so seid ihr drum 131,233,26 Götz3 II AA15, 16 Werth I d zur Bezeichnung von Gegenwert, Entsprechung; nur iVbdg mit einer konjunktivischen Form von ‘geben’ [Gretchen:] Ich gäb’ was drum, wenn ich nur wüßt’ | Wer heut der Herr gewesen ist! Faust I 2679 B19,208,14 Voigt [21.10.06?] uö e eine allg Beziehung, den Betreff einer Sache umschreibend 37,297,12 ParabSalomon meist in unpers Wdgn: ‘es steht schief d.’ [Gretchen zu Faust in der Katechisationsszene:] Wenn man’s so hört, möcht’s leidlich scheinen, | Steht aber doch immer schief d.; | Denn du hast kein Christenthum Faust I 3467 ~ Urfaust 1159 ‘es gilt drum’ iSv das ist der springende Punkt [Postmstrn:] Unser eins hat so wenig Zeit zu weinen, als leider zu beten .. D. gilts bei uns 11,408 Stella I Var in den konjunktivischen Wdgn ‘es sei drum, mag drum sein’ iSv es sei dahingestellt, wenn schon, meinetwegen [Lothario:] sie [Aurelie] war nicht liebenswürdig, wenn sie liebte .. Es sei drum, erwiderte Wilhelm, wir können nicht immer das Tadelnswerthe vermeiden 23,79,5 Lj VII 7 B3,251,6 ChStein [2. Hälfte Okt 78] uö → GWB ebendarum Syn zu 2 a dafür GWB dahero GWB daher darob darüber GWB deshalben GWB deshalb dessenthalb deswegen deswillen(um d.) Grund(aus diesemG-e) zu 2 b also folglich infolgedessen zu 2 c dafür dazu zu 2 d dessenungeachtet (sd) zu 3 a deswegen zu 3 d dafür1) bei G seit den 70er Jahren auffallend häufig2) (drei Viertel der üb 450 Belege) u überwiegend im dichterischen Werk; 62 Belege in natwiss Schr, vor allem iZshg naturphilos u erkenntnistheoret Fragen (s bes A2 u B 1 u 2). A Leben 1 des Menschen a die menschl Existenz, das Menschsein überhaupt (selten in allg Reflexionen zur conditio humana), das leibl-seel Existieren eines Menschen, seine Lebenszeit; oft in Äußerungen zur Bedingtheit, Beschränktheit, Vergänglichkeit eines (einzelnen) Menschenlebens Natur .. | Wirst alle meine Kräfte mir | In meinem Sinn erheitern, | Und dieses enge D. hier | Zur Ewigkeit erweitern 2,185 Künstlers Abendlied 19 so eingeschränkt ist die Menschheit, daß sie für ihres Daseyns Anfang und Ende keinen Sinn hat AA146,31 Werth II Nun hatte ihm [Laertes] .. sein Unglück .. einen Blick auf die Vergänglichkeit, auf das Zerstückelte unsers D-s eröffnet 22,110,10 Lj IV 17 Das was der Mensch an sich bemerkt und fühlt, scheint mir der geringste Theil seines Daseyns B6,65,7 Lavater 4.10.82 Doch haben Könige selbst nicht ein Quer-Fingerbreit über ihr irdisches Daseyn hinaus wirken können B49,147,23 Zelter 23.11.31 B6,251,1 Jacobi 3.3.84 2,84 Das Göttliche 35 Faust I 1570 B12,311,6 Schiller 25.9.97 uö(sehr häufig) im Hinblick auf die ideelle Dimension der menschl Existenz, die Spiritualität, Möglichkeiten u Entwürfe der Steigerung, Erfüllung im Diesseits: ‘geistiges, wahres, edles, großes, vollkommenes, harmonisches, reines D.’, ‘Gipfel des menschlichen D-s’; auch (zT aus krit Distanz) hinsichtl der Transzendierung ins Jenseits: ‘seliges, zweites D.’, die ‘Fortdauer des D-s’ uä Sie [das Mädchen] erblickt in ihm [dem Jüngling] den Schöpfer ihres geistigen D-s 26,297,25 DuW 5 Dann verdient man wenig Danck von den Menschen, wenn man .. ihnen von sich selbst eine grose Idee geben, ihnen das herrliche eines grosen wahren Daseyns fühlen machen will T1,214,28 v 19.9.86 ~ 30,78,19 ItR Makarie .. scheint nur geboren um sich von dem Irdischen zu entbinden, um die nächsten und fernsten Räume des D-s zu durchdringen 251,280,17 Wj III 15 [dem Menschen] wird da, wo jede irdische Garantie verschwindet, durch eine himmlische .. ein seliges D. zugesichert 27,122,10 DuW 7 151,1 Faust II 4685 46,69,4 WinckelmHingang 19,199,3 BrSchweiz I 18,171,5 Unterhaltungen uö b das individuelle, eigene Leben in subjektiver (momentaner) Empfindung, im Ausdruck intensivierten Lebensgefühls; häufig: ‘sich seines D-s (er)freuen’, ‘seines D-s genießen’, ‘Lust, Freude, Gefühl des D-s’ Denn wozu dient alle der Aufwand .. von gewordenen und werdenden Welten, wenn sich nicht zuletzt ein glücklicher Mensch unbewußt seines D-s erfreut? 46,22,18 WinckelmAntikes daß Ihnen auch wohl ist daß Sie da sind leben und würcken wo Sie Sich fühlen und Ihres Daseyns genießen B8,261,7 CarlAug 28.9.87 Unter den holden Sternen hingestreckt war ihm [Wilh] sein D. wie ein goldner Traum 21,110,1 Lj I 17 = ThS I 23 23,247,24 Lj VIII 7 8,299,10 Egm V 4 30,73,24 ItR 51,149,14 ThS II 5 uö c das Leben einer best Person α die im Handeln u Verhalten manifeste Wesensart, Individualität, Persönlichkeit eines Menschen, sein ‘inneres Selbst’, das (schöpferische) Wirken u Streben diese Begierde, die Pyramide meines Daseyns, deren Basis mir angegeben und gegründet ist, so hoch als möglich in die Lufft zu spizzen, überwiegt alles andre B4,299,10 Lavater [20.9.80] er [ChAHeinroth] hat mich über mich selbst mehr aufgeklärt, den Grund und die Folge meines D-s mich besser fühlen lassen, als ich ohne dieß kaum je erreicht hätte N9,265,19 VerschBekenntn [üb die Sturm- u Drang-Zeit] ein jeder .. hielt .. sich .. für befugt, Eigenheiten, Thorheiten und Fehler in den Complex seines werthen D-s mit aufzunehmen 33,210,18 Camp [Wilh:] Und [Bd. 2, Sp. 1091] β das Geschick, Schicksal, die Bestimmung, der Entwicklungsgang, Lebensweg daß er [Wilh] .. die Spur Marianens aufsuchte .. Wir haben lange dieses Fadens nicht erwähnt, der durch sein ganzes D. fortzog 52,222,19 ThS VI 7 Ich darf nicht von dem mir vorgeschriebnen Weeg abgehn, mein Daseyn ist einmal nicht einfach T1,89,9 v 14.7.79 251,243,24 Wj III 13 B3,199,17 ChStein 10.[12.77] [für: bonheur] 45,141,19 RamNeffe uö γ die individuelle Existenz in ihrer engen Verbundenheit mit einer anderen Person, hinsichtl der stützenden, steigernden, bereichernden Wirkung der Existenz eines Individuums für die eines anderen; vor allem in Selbstaussagen G-s (bes in Br an ChStein), auch mit Anklang an die ursprüngl Bed: die leibl Gegenwart einer Person; oft auch im Ausdruck liebevoller Anteilnahme Welche Freude dich wieder zu sehen und neues Leben von deinem daseyn zu nehmen B6,52,2 ChStein 1.9.[82] Ich sehe wie wenig ich für mich bestehe und wie nothwendig mir dein Daseyn bleibt daß aus dem meinigen ein Ganzes werde B7,94,6 ChStein 11.9.85 Ew. Käyserliche Hoheit tragen mehr als ich ausdrucken kann zur Vollständigkeit meines Daseyns bey B48,120,16 Maria Paulowna 16.2.31 B16,272,18 Voigt 28.8.03 B7,50,6 Knebel 30.4.85 20,346,4 Wv II 12 uö d für eine best Existenzweise, Lebensart, -führung; häufig iSv Zustand, (soziale) Situation; überwiegend mit charakterist Attr: ‘(wohl)behagliches, ruhiges, heiteres, anmutiges, kümmerliches, leidliches D.’ uä, mehrf ‘Kreis des D-s’; auch für die Lebensform einer Gemeinschaft, Gesellschaft: ‘geselliges, städtisches, würdiges D.’ uä; je einmal (in mythischer Personifikation) mBez auf die Einzigartigkeit der Lebenszusammenhänge von Venedig bzw Florenz: ‘jenes große D.’ ich freue mich daß die Zeit herannahet die mir [in Jena] ein gesammeltes Daseyn und Ihre Nähe bescheren soll B12,378,2 Schiller 13.12.97 Leben Sie recht wohl .. und bereiten sich für den Sommer im Garten ein heiteres Daseyn B13,84,19 Schiller 28.2.98 Persönlich bin ich glücklich. Die Geschäffte, die Wissenschafften ein paar Freunde, das ist der ganze Kreis meines daseyns in den ich mich klüglich verschanzt habe B6,243,23 Knebel 16.2.84 Die Anlage, die wir [Eduard u Charlotte] bis jetzt zu unserm D. gemacht haben, ist von guter Art 20,10,20 Wv I 1 dass man, um in Rom ein Römer zu sein, um sich innig mit dem dortigen D. zu verweben .. sich nach ihren [der katholischen Römer] Gebräuchen bequemen müsse 46,31,24 WinckelmKatholiz 40,376,10 Rez:Bekenntn schöneSeele B44,173,24 Soret 10.7.28 27,113,7 DuW 7 30,211,25 ItR uö(sehr häufig) ‘neues, frisches D.’: iSv Neubeginn, Wiedergeburt, nach einem Geburtstag od Jahreswechsel B32,23,21 JMJMelber 19.9.19 K B39,63,20 CarlAug u Louise [1.1.25] K vereinzelt iSv Besitz(stand), Vermögen, Auskommen; einmal ‘das nächste D.’ iSv das Lebensnotwendige, die Existenzgrundlage Bei dem großen Einflusse des Präsidenten von Moser wäre es leicht gewesen, einem so genügsamen Manne [Hamann] ein leidliches und bequemes D. zu verschaffen 28,106,25 DuW 12 B32,24,8 JMJMelber 19.9.19 K 26,239,8 DuW 4 uö 2 in der Natur: überwiegend für eine eigenständige pflanzl od tierische Lebensform, deren artspezif Lebensweise, auch für einen Bildungs-, Phänotyp od (stärker konkr) einen Organismus; seltener das Lebende, Natürliche in seiner Gesamtheit, Vielfalt [üb die vertikale Tendenz der Vegetation] Diese ist anzusehen wie ein geistiger Stab, welcher das D. begründet und solches auf lange Zeit zu erhalten fähig ist N7,38,14 SpiralTend Die Organe .. entwickeln sich aus- und aneinander zu einem nothwendigen, in’s Ganze greifenden D. N7,208,14 PrincPhilZool II Jedes Existirende ist ein Analogon alles Existirenden; daher erscheint uns das D. immer zu gleicher Zeit gesondert und verknüpft N11,126,6 MuR(554) Ist das ganze D. ein ewiges Trennen und Verbinden, so folgt auch, daß die Menschen im Betrachten des ungeheuren Zustandes auch bald trennen, bald verbinden werden N11,130,12 MuR(572) N6,9,14 Morph Einl N7,202,6 PrincPhilZool II N8,247,23 SkelNagetiere N7,204,20 PrincPhilZool II uö B Wirklichkeit 1 von einzelnen Dingen, Phänomenen a das Vorhandensein, Existieren, die (phys, materielle) Realität von etw, hinsichtl ihrer Bedingtheit, Beständigkeit, auch als erkenntnistheoret u naturphilos Kategorie Tüchtige Menschen ergreifen sie [die Welt] ohne Bedenken .. andere zaudern an ihr herum; einige zweifeln sogar an ihrem D. N11,135,19 MuR(594) Das Kind erscheint als Realist; denn es findet sich so überzeugt von dem D. der Birnen und Äpfel als von dem seinigen 422,210,11 MuR(806) Wir haben .. dargethan, daß alle Farbe einem Licht und Nicht-Licht ihr D. schuldig sei N2,15,1 FlP 25 B7,173,22 Jacobi [Jan 86] N1,91,14 FlD 221 35,53,18 TuJ uö in der Aneignung spinozist Gedankenguts hinsichtl der Korrelation, Identität von Existenz (Wirklichkeit, Natur) u Vollkommenheit (Totalität der Bedingungen, Bezüge, Bestimmungen; Gott) Der Begriff vom D. und der Vollkommenheit ist ein und eben derselbe N11,315,1 StudSpinoza 1784/85 N11,316,5 ebd B7,62,20 Jacobi 9.6.85 uö b das Sosein, Wesen, die Beschaffenheit, Eigentümlichkeit indessen hatte man doch ein solches merkwürdiges Stück [Maiers ‘Der Sturm von Boxberg’] gesehen und sein D. wo nicht beurtheilt doch empfunden 35,50,27 TuJ Die Erfahrung allein kann uns von dem Daseyn der Farbe unterrichten N52,11,1 Fl Plp 32,118,2 ItR N1,XXXI,9 FlD Einl uö(selten) c die Existenz-, Erscheinungsform, der Realitätsgehalt, Wirklichkeitsgrad: ‘erscheinendes, logisches, lebendiges, solides, beschränktes, erborgtes D.’; im ästhet Bereich auch iSv Wahrscheinlichkeit, Lebensechtheit, Ausdruckskraft [die Republik Venedig] unterliegt der Zeit, wie alles was ein erscheinendes D. hat 30,106,6 ItR [der Dichter] der aus Wahrheit und Lüge ein Drittes bildet, dessen erborgtes D. uns bezaubert 30,77,27 ItR Pygmalions Elise, die [Bd. 2, Sp. 1092] d die (autonome, anschauliche) Gegenständlichkeit, sinnl Gegenwart, Gestalt: ‘augenblickliches, festes, simples, sinnliches D.’, bes in G-s klass Kunsttheorie von den ‘Gegenständen’ der bildKunst häufig das ‘bloße, ruhige D.’ als ästhet relevante Qualität in sich selber ruhender Gegenstände, iGz Darstellung von Bewegung Ein Werk oder seine Theile können entweder für sich bestehend, ruhig ihr bloßes D. anzeigend, oder auch bewegt, wirkend, leidenschaftlich ausdrucksvoll dargestellt werden 47,102,22 Laokoon Die vorteilhaftesten Gegenstände sind die, welche sich durch ihr sinnliches D. selbst bestimmen 47,91,11 ÜbGegenstde bildKunst 47,105,11 Laokoon 47,80,11 Nachahmg,Manier,Stil uö mBez auf die Baukunst Die Baukunst im höhern Sinne soll ein ernstes, hohes, festes Daseyn ausdrucken, sie kann sich, ohne schwach zu werden, kaum auf’s Anmuthige einlassen B12,232,12 Schiller 14.8.97 die Architektur ist vielleicht diejenige Kunst, von der sich am wenigsten durch Nachbildung überliefern läßt; sie will in ihrem ganzen selbständigen Daseyn geschaut und anerkannt werden B45,209,15 Rauch 23.3.29 K 51,288 XenNachl 130(260) 2 die Ding-, Erscheinungswelt in ihrer Gesamtheit, die Natur, auch iSv Schöpfung, Universum Eine Materie .. von Ewigkeit her bewegt .. sollte [in Holbachs ‘System der Natur’] .. mit dieser Bewegung .. ohne weiteres, die unendlichen Phänomene des D-s hervorbringen 28,70,18 DuW 11 [Buffon] hatte .. Lust am Leben und Freude am Lebendigen des D-s; froh interessirt er sich für alles was da ist N7,183,2 PrincPhilZool II sie [Elektrizität] ist das durchgehende allgegenwärtige Element, das alles materielle D. begleitet .. man kann sie sich unbefangen als Weltseele denken N12,90,13 Witterungslehre 1825 das äußerlich erkennbare Universum. Betrachten wir aber dieses .. so erkennen wir, daß Quantität und Qualität als die zwei Pole des erscheinenden D-s gelten müssen N11,97,6 MuR(1286) N9,174,23 ÜbGranit N11,128,15 MuR(562) uö 3 ‘D. Gottes, des höchsten Wesens’ uä Den teleologischen Beweis vom D. Gottes hat die kritische Vernunft beseitigt 422,211,6 MuR(808) 7,21,1 DivNot ÄltPerser N11,97,14 MuR(1286) uö → GWB Halbdasein vgl Existenz zu A Leben zu A1 Menschenleben Menschheit -sein zu A 1 a Erdeleben GWB Erdetag GWB Erdewallen Lebenszeit zu A 1 c Charakter Individualität Individuum Persönlichkeit Selbst, das Subjektivität Subjekt Wesen Wirken zu A 1 c β Bestimmung GWB Entwicklungsgang GWB Entwicklung Geschick Lebensbahn GWB Lebensgang GWB Lebensgeschichte -(ver)lauf GWB Lebensschicksal Schicksal zu A 1 c γ Anwesenheit Gegenwart zu A 1 d Auskommen Befinden Lebensart GWB Lebensepoche GWB Lebenskreis GWB Lebensraum GWB Lebensumstände GWB Lebensunterhalt GWB Lebensverhältnis GWB Lebenswandel GWB Lebensweise GWB Lebenswirtschaft GWB Lebenswohl GWB Lebenszustand Schicksal Verfassung Zusammenleben Zustand zu A2 Bildung Eigenleben Geschöpf Gestalt Natur zu B Wirklichkeit zu B 1 a Anwesenheit Bestand Gegenständlichkeit Gegenwart Sein zu B 1 b Beschaffenheit Eigentümlichkeit zu B 1 c Lebendigkeit Realität zu B 1 d GWB Erscheinungsweise GWB Erscheinung Gestalt zu B 2 Außenwelt Natur Schöpfung 1) vgl Adelung 11,1275 u Trübner 2,28 2) vgl DWb2,807: “Göthe liebt dies Wort.”
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