ängstigenauch refl u PartPrät subst; absol27,114,1238,189,203.PersPräs mehrf ‘ängstiget’, PartPrät ‘geängstiget’ ajdn in plötzl Angst (u Schrecken) versetzen, jdm angst machenEs dämmerte schon als wir uns der Waldecke wieder näherten, wo der junge Freund meiner zu warten versprochen hatte .. Ich rief, ich ängstigte mich; er .. antwortete nicht251,47,18 Wj II 11von schweren Träumen geängstigt21,185,3 Lj II 9daß Frau Holl (Hulda) .. der Knecht Ruprecht die Kinder auch in gewissen gereimten Sätzchen drohend ängstigten422,460,20 Plpkein Krancker kann durch eines unempfindlichen Artztes grausames: es hat nicht viel zu sagen, mehr geängstigt werden, als ein Seelenkrancker durch einen gefühllosen FreundB1,128,1Behrisch2.11.67Diejenigen .. welche die Enden [des auf die Menge niederfallenden Tuches] faßten und .. an sich zogen, rissen alle die Mittleren zu Boden, umhüllten und ängstigten sie so lange, bis sie sich durchgerissen oder durchgeschnitten26,321,7 DuW 5fürwahr es ging zunächst an den Kragen! | Niemals war ich in größerer Noth, noch schlimmer geängstigtReinF VI 243[Laokoongruppe] der Vater wird im Augenblicke verwundet, der jüngste Sohn ist auf’s äußerste verstrickt und geängstigt47,40,7 PropylAnz8,297,23 Egm Vuö ―iSv schockieren, verblüffenEr [Wilh] suchte sich jetzo die heftigsten, höchst zärtlichen oder wüthenden Scenen aus .. suchte .. seine Declamation mit .. Gebärden zu begleiten .. Doch konnte es nicht fehlen, daß meist der Ausdruck etwas gewaltsam schien und die Zuschauer mehr ängstigte und in Verlegenheit setzte als vergnügte51,45,14 ThS I 13 bin Angststimmung u Sorge versetzenauch refl[Elisab:] Schon fünf Tag und Nächte, daß er [Götz] weg ist .. [Maria:] Mich ängstigt’s lang8,20,19 Götz2 I~131,204da man so nah am Kriegsschauplatz ist .. da man von lauter Flüchtigen, Blessirten, Geängstigten umgeben istB23,349,13Christiane21.5.13Das überhand nehmende Maschinenwesen quält und ängstigt mich, es wälzt sich heran wie ein Gewitter251,249,6 Wj III 13[üb physiolog Nachbilder beim Sehen] man läßt sie unbeachtet vorübergehn; jedoch habe ich Personen gekannt, die sich deßhalb ängstigten und einen fehlerhaften Zustand ihrer Augen darin zu finden glaubtenN51,338,19 Fl Nachtr PhysiolFarb 2Liebe ist Jammer, aber ieder Jammer wird Wollust, wenn wir seine klemmende, stechende Empfindung die unser Herz ängstigt durch Klagen lindernB1,127,21Behrisch2.11.67Die meisten [Menschen] verarbeiten den grösten Theil der Zeit, um zu leben, und das Bisgen, das
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ihnen von Freyheit übrig bleibt, ängstigt sie so, daß sie alle Mittel aufsuchen, um’s los zu werdenAA8,24 Werth Iwenn die andern wachend träumen, und von ungeheuren Vorstellungen aus allen ihren Sinnen geängstiget werden, so lebt er [der Dichter] den Traum des Lebens als ein Wachender21,129,13 Lj II 2=51,123,15 ThS II 323,29,21 Lj VII 4422,144,7 MuR(266)uösich sorgen, beunruhigenSo eine Arbeit ist viel größer .. als man es sich vorstellt. Da ich aber noch drey Monate Zeit habe, so brauche ich mich nicht gerade zu ä.B23,377,27Christiane26.6.13daß du dich über meine weitere Reise nicht ängstigstB12,252,3Christiane24.8.97Was sollen wir uns viel | Um eine Zukunft ä. [Korr53,563] wenn die | Gegenwart schon eines Menschen Einsicht | übersteigt52,407 Ged Plpuö cniederdrücken, quälen, belastenWenn gleich die Gegenwart Friederikens mich ängstigte, so wußte ich doch nichts Angenehmeres, als abwesend an sie zu denken28,81,19 DuW 11Adieu verzeih mir. Dein Schmerz ist’s der mich ängstigt. Wenn dir’s nicht wieder mit mir wohl werden kann, so geb ich auf eine freudige Stunde zu habenB6,12,20ChStein[24.7.82]Ich .. sehne mich recht zu dir; schon fängt mich der Schnee an zu ä. der sich bald mit Macht zwischen uns legen wird [an ChStein]T1,322,7 v 25.10.86 PerugiaLieber Bruder dass du nicht willst Ständigkeit kriegen, nicht kannst kriegen ängstigt mich manchmal wenn ich peccata mundi im Stillen trageB3,109,17Lavater16.9.76[Therese:] Einige Menschen fühlen die Mißverhältnisse der äußern Zustände fürchterlich .. Mich ä. nur die innern Mißverhältnisse, ein Gefäß, das sich zu dem, was es enthalten soll, nicht schickt23,184,12 Lj VIII 4Was aber den fühlenden Jüngling am meisten ängstigt, ist die unaufhaltsame Wiederkehr unserer Fehler28,211,20 DuW 13So ist denn auch .. Venedig mir kein bloßes Wort mehr, kein hohler Name, der mich so oft .. geängstiget hat30,97,10 ItR~T1,241,14 v 28.9.86Es kann mich ä. daß der May schon vorüber und von keiner Seite was gethan istB16,231,4Schiller18.5.03Die Mitschuldigen sind das einzige fertig gewordene [Stück], dessen heiteres und burleskes Wesen auf dem düsteren Familiengrunde als von etwas Bänglichem begleitet erscheint, so daß es bei der Vorstellung im Ganzen ängstiget, wenn es im Einzelnen ergötzt27,114,12 DuW 7uö dstärker sinnlich empfunden: bedrängen, einengenDie Zimmer, in denen man sie [die Kinder] oft enge genug gehalten und mit wenig erfreulichem Lernen und Arbeiten geängstigt26,20,22 DuW 1es würden ihn [den Pompejaner] Bilder mit lebensgroßen Figuren in seinem kleinen Zimmer nur geängstigt .. haben47,236,24 VonArabeskÜberhaupt werde man in diesen Thälern keine Neigung zur Auswanderung finden, keine Noth ängstige [treibe Var] sie und ein Gebirg halte seine Leute fest251,127,27 Wj III 5Vermagst du, wenn ihre [der Freunde] innre Seele von einer ängstigenden Leidenschaft gequält, vom Kummer zerrüttet ist, ihnen einen Tropfen Linderung zu geben?AA37,23 Werth IHier .. wo Metaphysik und Naturgeschichte übereinander greifen .. wird er [der Forscher] durch den Zudrang gränzenloser Einzelnheiten nicht mehr geängstigtN6,348,26 AphoristDas siebzehnte Jahrhundert befreit sich immer mehr von der zudringlichen ängstigenden Welt: die Figuren der Carache erfordern weitern Spielraum. Vorzüglich setzt sich eine große, schön bedeutende Welt mit den Figuren ins Gleichgewicht492,244,20 LandschaftlMalerei Plp20,394,21 Wv II 17uöiSv pressen, zwingen (in eine best Richtung)Newton .. schließt daraus .. daß alle Farben der Körper eigentlich nur integrirende Theile des Lichts seien, welche auf mancherlei Weise aus dem Licht heraus gezwängt, geängstigt, geschieden und sodann auch wohl wieder gemischt wordenN2,264,15 FlP 595Poesie ist .. weder Rede noch Kunst .. keine Kunst, weil alles auf dem Naturell beruht, welches zwar geregelt, aber nicht künstlerisch geängstiget werden darf7,116,1 DivNotDas Unmögliche wird von ihm [Hamlet] gefordert .. das, was ihm unmöglich ist. Wie er sich windet, dreht, ängstigt, vor- und zurücktritt ..22,76,15 Lj IV 13~52,234,23 ThS VI 8 → GWBabängstigenGWBbeängstigenGWBhinängstigenSyn angst(a. machen) ängsten GWBbeängstigenGWBbeängsten bedrängen belasten beunruhigen einengen einschränken quälen
Gertrud Schmits
ängstlichetwa 350 Belege; mehrf im Komp u Superl, mehrf subst; attr unflektT1,231,13 v 25.9.86151,1 Faust II 7661151,1 Faust II 7516 1voll Angst aGlücklich brachte er [der Hauptmann] die liebe Bürde [Charlotte] hinüber, stark genug um nicht zu schwanken .. aber doch hatte sie ä. ihre Arme um seinen Hals geschlungen20,139,13 Wv I 12gefiel mir auf dem Bilde der Anbetung der 3 Könige, der unschuldige .. Gedancke, daß sich das Kindlein vor dem Alten fürchtet, der es kniend verehrt, und ein ä. Mäulgen ziehtT1,231,13 v 25.9.86ich .. redete sie [die Emigrantin] freundlich an, worauf sich ein junges, schönes, aber von ä-en Zügen beschattetes Gesicht einigermaßen erheiterte33,6,5 CampÄ. Flügelflatterschlagen151,1 Faust II 7661Der Ausdruck der niedrigsten Haabsucht .. Vergangene Niederträchtigkeit und zukünftige macht ihm [Judas] bange, und der Anblick des Geldes ist ihm nur ein Moment ä-er Erholung37,334,23 PhysiognFragm[Chor:] Ä. lauschend stehn wir da, | Wann? wie? wo nur bricht’s hervor151,1 Faust II 8891[Clär nach Egmonts Gefangennahme:] mit jedem Schritt der Dämmerung werd’ ich ä-er. Ich fürchte diese Nacht8,275,15 Egm V[Clär:] Die Tyrannei ermordet in der Nacht den Herrlichen! .. Ängstlich im Schlafe liegt das betäubte Volk, und träumt von Rettung8,285,27 Egm Vuözugl iSv angespanntSchon waren alle .. wieder auf dem Trocknen, bis auf einen Knaben, der durch allzu ä-es Bemühen, statt sich dem Damm zu nähern, sich davon entfernt hatte20,158,19 Wv I 15[nach Augusts Verletzung in Italien] Um dir einen Brief nach Florenz zu senden ergreife ich selbst die Feder, da ich noch zaudere von dem Unfall andre zu benachrichtigen. Es ist die ä-ste Beschäftigung der Einbildungskraft sich dahin versetzen zu wollen wo sie Hülfe nöthig findetB47,188,17August[19.8.30] KIch will nur durch Florenz durchgehn und grade auf Rom. Ich habe keinen Genuß an nichts, biß jenes erste Bedürfniß gestillt ist, gestern in Cento, heute hier, ich eile nur gleichsam ä. vorbey daß mir die Zeit verstreichen möge [vgl Ob ich mich .. selbst aus Bologna getrieben .. ob ich daraus gejagt worden 30,173 ItR]T1,303,6 v 18.10.86 Bologna20,160,15 Wv I 15uö ―sorgenvoll, besorgt (um jdn)Felix ist vergiftet! .. Natalie ließ den Knaben in ein Zimmer bringen, sie bemühte sich ä. um ihn23,296,19 Lj VIII 10Meine beste, ä-e Freundinn Sie werden .. die Nachricht von meiner Genesung erhalten habenB1,183,2KSchönkopf30.12.68Feiger Gedanken
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| Bängliches Schwanken, | Weibisches Zagen, | Ä-es Klagen | Wendet kein Elend, | Macht dich nicht frei12,62,9 Lila II=4,99 Vs 4Revolutionaire Bewegungen, theils getilgt, theils gehindert; immer heimlich fortschleichend. Gelehrte Männer wandern aus, andere wirken im Stillen fort, andere sehen ä. zu; am ä-sten die an den obersten Stellen [in Konstantinopel zur Zeit der Türkeneroberung]421,297,15 NationDichtk Litt grecque Mod Plp [vgl ängstig] uöabgeblaßterwas kann heiterer seyn .. die Briefe [Briefwechsel Schiller/G] mit der pomposen Ankündigung der Horen anfangen zu sehen und gleich darauf Redaction und Theilnehmer ä. um Manuscript verlegenB45,117,7Schultz10.1.29ich habe leider die bewußte Stelle nicht in ihrer ganzen Kraft bringen können, da ich sehr ä. bin, durch irgend eine Indiscretion Freunde zu compromittirenB34,259,15Reinhard25.5.21bald hört man, wie ä. eine Gattin den Gemahl nicht weiter zu spielen anfleht [Pyrmont]35,103,18 TuJuö ―unsicher, befangen; zögernd, zaghaft[Egm:] Noch hab’ ich meines Wachsthums Gipfel nicht erreicht; und steh’ ich droben einst, so will ich fest, nicht ä. stehn8,221,5 Egm II[üb den Architekten] Ein Jüngling im vollen Sinne des Worts, wohlgebaut .. schlank .. bescheiden ohne ä., zutraulich ohne zudringend zu sein20,199,21 Wv II 1weil ein jeder Mensch in Fällen, die ihm so wichtig scheinen, gar leicht ä. und verlegen wirdB12,148,20Kirms9.6.97Mögten Sie auf allen Fall das Reisegeld an den Versuch wenden? In allem persönlichen bin ich so ä.B21,115,5Kanzl Müller16.10.09Und so erscheint auch Winckelmann bei seinem vorgehabten Schritt [Religionswechsel], besorgt, ä., kummervoll und in leidenschaftlicher Bewegung, wenn er sich die Wirkung .. bedenkt46,32,21 WinckelmKatholizuöWilhelm sah den Knaben mit einer ä-en Freude an; er durfte sich das Kind noch nicht zueignen23,86,23 Lj VII 8Als zum ersten Mal | Du dem Fremdling | Ä. liebevoll | Begegnetest4,192 PilgersMorgenlied 13daß sie [die dt Leser] vor allem Neuen .. wenn es einigermaßen problematisch ist, eine ängstliche Apprehension fühlenB22,250,16Rochlitz30.1.12uö bniedergedrückt, gequältIn jedem Kleide werd’ ich wohl die Pein | Des engen Erdelebens fühlen .. | Nur mit Entsetzen wach’ ich Morgens auf .. | Auch muß ich, wenn die Nacht sich niedersenkt, | Mich ä. auf das Lager strecken; | Auch da wird keine Rast geschenkt, | Mich werden wilde Träume schreckenFaust I 1563[Tasso:] Mich dünkt, hier ist die Hoheit erst an ihrem Platz, | Der Seele Hoheit! .. | Nur Kleinheit sollte hier sich ä. fühlenTasso 1358sehen wir ihn [Moses] einsam in der Wüste, stets .. beschäftigt mit den Schicksalen seines Volks .. ä. die Verbannung fühlend7,161,25 DivNotJeder will das Ungeheure ihm ansehen was ihm auferlegt ward; jeder ist neugierig und ä. zugleich20,375,18 Wv II 15[Darstellung lebender Bilder] Belisar .. Die Gestalten waren so passend, die Farben so glücklich ausgetheilt, die Beleuchtung so kunstreich, daß man .. in einer andern Welt zu sein glaubte; nur daß die Gegenwart des Wirklichen statt des Scheins eine Art von ä-er Empfindung hervorbrachte20,253,26 Wv II 5uö ceng, eingeengt, beschränkt (noch stark in sinnlicher Vorstellung)[zu ‘On the ocular spectra of light and colours’] Darwin hat schöne Bemerkungen, doch geht er in den Fesseln der Theorie .. ä. einherB10,142,4Sömmerring17.2.94die Argumente .. würden sehr künstlich, ä. und gezwungen seynDjG3 3,368,38 RAnw [7.5.73]Indem das Leben für einen jungen Künstler verloren geht, sobald er ä. für das Leben zu sorgen hatB17,320Hzg Franz16.8.04 KWas drückt mir so die bange Brust zusammen! | Wie ä. wird es mir! Es zehren heft’ge Flammen | Am Herzen .. | Armsel’ges Mädchen! Sieh, das ist der Liebe Glück!LauneVerl 354Es sind diese Städtchen meist an die Berge angeflickt .. es ist überall unsauber; Mangel und ä-er Erwerb dieser privilegirten und freien Bewohner kommt überall zum Vorschein19,274,28 BrSchweiz IIbei dem gedrückten Bürger, der in ä. schmutzigem Gewerb seine Nahrung zusammen schleppt51,51,9 ThS I 15das im Einzelnen so kümmerlich ängstliche botanische StudiumN7,93,17 Rez:AHumboldtuöräumlich engDie Anstalten um die jetzige Sprudelquelle [in Karlsbad nach der Explosion] sind höchst kleinlich und ä.B21,321,8CarlAug10.6.10Da sie [die Stadt Heilbronn] ziemlich auf der Pläne liegt, sind ihre Straßen nicht ä., aber meist alt mit Überhängen, GiebelnT2,97,6 v 28.8.97wenn ich zu dir kam und so viel leer stehen sah, und ich muß mich so ä. behelfen9,135,21 GeschwB(GOETHE 2,201) CarlAug [17.6.11] ―iSv unzureichend[G beschreibt die Eindrücke um Chamonix] Meine Beschreibung fängt an unordentlich und ängstlich zu werdenB4,129,9ChStein4.11.79=19,247,14 BrSchweiz II dsorgfältig, gründlich, intensiv; häufiger übersorgsam, kleinlich, pedantischmehrf iVbdg mit recht, so, zu, gar zu, allzuDoch was fördert es mich, daß auch sogar der Chinese | Mahlet, mit ä-er Hand [Mahlt mit geschäftiger Var], Werthern und Lotten auf Glas?1,316 VenEpigr 184Halten wir die Trümmer der Statuen so wehrt, klauben wir sie aus dem Greuel der Verwüstung und der Restauration so ä. hervor, warum nicht GemähldeB5,87,15Lavater18.3.[81][die Vorgänger Raffaels] haben auf dem festen Boden der Wahrheit Grund gefaßt, sie haben die breiten Fundamente emsig, ja ä. gelegt30,160,27 ItR=T1,305,19 v 19.10.86einen alten Steinbruch .. seine Farbe ist das schöne grau, dem man so ä. nachläuft, und es so selten findtB3,240,16Merck5.8.78[Epimeth:] Mühend versenkt ä. der Sinn | Sich in die Nacht, suchet umsonst | Nach der GestaltPand 789Wie ä. wünschen Tausende diesen Vorzug [Dichter zu sein], und wie vergebens arbeiten sie, ihn zu erstreben51,125,19 ThS II 330,151,15 ItRuöeine nordische Ansicht .. wo man jeden für einen Müßiggänger hält, der sich nicht den ganzen Tag ä. abmüht31,254,7 ItREben so kann und muß auch der Gelehrte seine Vorgänger benutzen, ohne jedesmal ä. anzudeuten woher es ihm gekommenN11,252,2 MeteoreLiterar Ilimmnimm ein hübsches Quartier [in Lauchstädt] und sey überhaupt wegen des Aufwandes nicht ä., wir wollen schon wieder was herbeyschaffenB19,363,25Christiane1.7.07[Landschaftsmalerei] wo man ganz die Absicht verfehlen würde, wenn man sich ängstlich bei’m Einzelnen aufhalten und den Begriff des Ganzen nicht .. festhalten wollte47,79,22 Nachahmg,Manier,StilVerzeihen Ew. Exc. wenn ich diese Sache vielleicht zu ä. und ernstlich nehmeB6,160,14JFFritsch6.5.83hat der maitre en page zu sorgen daß .. die Strophen nicht zerstück [sic] werden, deshalb der Raum auch nicht allzu ä. zu sparen istB41,274Cotta16.4.26 Beilage Kmüßte man es weniger ä. und liberaler nehmen als BatschB26,311,18FSVoigt26.3.16Bestreben nach Enthüllung und ä-e
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Deutelei [der Lj]35,46,25 TuJDenn bei einer religiösen und sittlichen, keineswegs ä-en Richtung seines Geistes, blieb er [Lavater] nicht unempfindlich, wenn durch Lebensvorfällt die Gemüther .. lustig aufgeregt wurden28,271,4 DuW 14da er .. an mir eine Person fand, die nicht das Ausschweifende und Leere der großen Welt, und nicht das Trockne und Ä-e der Stillen im Lande habe22,310,24 Lj VI SchöneSeeleä-e KleinlichkeitslustN6,166,10 MetamPfl Nachtrin Ländern, wo sie [die Frauen] sehr beschränkt sind, wo der äußerliche Anstand ä., die öffentlichen Vergnügungen seltner sind18,309,11 Gut Weiberuö 2Angst erregend aCrannichfelder Flur. Unerträglich-gefährliche und ä-e Flecke. Ein feindlicher Ingenieur mit 100 Mann setzte sie in wenigen Tagen für ewige Zeiten in StandT6,301,1 v 28.8.17=53,390,9 BiogrEinzh Plp[nächtl Bootsfahrt] zwischen Land und Fels eingeschlossen zu sein drang sich immer ä-er auf33,174,9 CampHier ein ä. Erde-Beben151,1 Faust II 7516daß die junge Person .. auszuweichen willens, sich eben der Gefahr in den Rachen geflüchtet habe; wie in solchen ä-en Fällen der Mensch wähnt, es sei überall besser als da wo er ist33,25,28 Campumgeben von einer ä-en Stille [vor der Schlacht bei Leipzig]412,118,14 Rez:Rochlitz,TonkunstUnd die Natur ist ä. still und trauernd, | Doch hoffnungsvoller als mein Herz51,35 [Korr 52,238] Elegie 7Sonnen Untergang .. Eisgebürge .. schienen in einem .. Feuerdampf aufzuschmelzen .. nach und nach wurden iene weis-grün-graulich. Es sah fast ä. ausB4,110,12ChStein28.10.79 ~ 19,239,21 BrSchweiz II[Psyche:] Dieß Herz mir schon viel Weh bereit’t; | .. [Satyros:] Es war so ahnungsvoll und schwer, | Dann wieder ä. arm und leer16,88 Satyros 203halb angenehme, halb ä-e TräumeB8,99,5ChStein20./23.12.86uö bniederdrückend, quälend, belastendeine recht ängstliche Schnsucht nach dirB6,200,9ChStein20.9.83Ä. ist es, immer zu suchen, aber viel ä-er, gefunden zu haben und verlassen zu müssen23,244,12 Lj VIII 7[Orest:] Das ist das Ä-e von meinem Schicksal, | Daß ich .. | Geheimen Schmerz und Tod im Busen trage; | Daß .. | Gar bald um mich die blühenden Gesichter | Den Schmerzenszug langsamen Tod’s verrathenIph2 656Ich weiß zu sehr, wie ängstlich es ist, wenn man eine gewiße Fähigkeit in sich spürt und einem das Handwerck gänzlich mangelt, sie auszulaßen und auszuüben [G üb sein Zeichentalent]B8,240,26CarlAug11.8.87so wird den Männern in gewissen Jahren, obgleich noch in völligem Vigor, das leiseste Gefühl einer unzulänglichen Kraft äußerst unangenehm, ja gewissermaßen ä.24,310,8 Wj II 4 Mann v50JahrenCharlotte saß wie auf Kohlen, und der Zustand war ihr um so ä-er als sie überzeugt war, daß Mittler nicht wußte was und wo er’s sagte20,405,1 Wv II 18Konnte man sich auch in einer ä-ern Lage fühlen? Ihr Geliebter entfernte sich, ein unbequemer Liebhaber drohte zu kommen21,62,10 Lj I 12Es waren herzrührende klagende Töne [der Harfe], von einem traurigen ä-en Gesange begleitet21,217,11 Lj II 13=52,74,3 ThS IV 13Das ist ein trauriger Brief, ein rechter ä-er Ton gegen meine launischen, närrischen BriefeB1,127,3Behrisch2.11.67[üb die vorspringenden Giebel an Fachwerkhäusern in Frankf] wodurch .. besonders enge Straßen etwas Düsteres und Ä-es bekamen26,19,26 DuW 1Sein [menschen-] leeres Haus fing zum erstenmal an, ihm ä. zu werden18,161,19 Unterhaltungenuö ceinengend, beschränkend (noch stark in sinnlicher Vorstellung)[Sorge:] Würde mich kein Ohr vernehmen, | Müßt’ es doch im Herzen dröhnen .. | Auf den Pfaden, auf der Welle, | Ewig ä-er Geselle, | Stets gefunden, nie gesucht151,1 Faust II 11429 Mitternacht[Genius:] Und wenn die Verworrenheit | Widerstrebenden Strebens | Euch ä. umkettet, | O so schauet hinauf131,19 PaläophronNeoterpe 1803 Vs 251—266Ich zweifelte keinen Augenblick dem regelmäsigen Theater zu entsagen. Es schien mir die Einheit des Orts so kerckermäsig ä., die Einheiten der Handlung und der Zeit lästige Fesseln unsrer Einbildungskrafft37,131,3 ShakespTagHeil dem Bürger des kleinen | Städtchens, welcher ländlich Gewerb mit Bürgergewerb paart! | Auf ihm liegt nicht der Druck, der ä. den Landmann beschränketHermDor V 33[Buenco:] mir ist mein Stand, daß ich ein unbedeutender ruhiger Bürger von Madrid bin, nie so beschwerlich, nie so ä. gewesen als jetzt, da ich mich .. so unvermögend fühle, Ihnen .. Gerechtigkeit zu schaffen!11,57,14 Clav Iaus .. Zeiten .. wo der Jugend, die aus einem dumpfen Schulzwange zu einem ä-en Geschäftszwange gebildet werden sollte, ein gewisser Zwischenraum gegönnt war341,89,10 KuA RheinMainzerrissene zerstreute Studien im Jünglingsalter, der Druck eines Schulamtes, und was in einer solchen Laufbahn Ä-es und Beschwerliches erfahren wird46,21,2 Winckelmwas Durchl. der Herzog ihm [Batsch] an dieser Summe gnädigst bewilligen wollen, um einen wahrhafft guten und brauchbaren Menschen aus dem Drucke eines ä-en Lebens herauszuziehenB7,177,22JFFritsch4.2.86da ich mich schon .. ganz leidlich befunden, freylich bey einer etwas ä-en und genauen DiätB19,153,26Meyer28.6.06Die Nebel zerreißen .. | Und Äolus löset | Das ä-e Band1,66 GlücklicheFahrt 4[Chor üb Hermes:] Kräftig .. zieht | Schon der Schalk die geschmeidigen | .. Glieder | Listig heraus [aus den Wickeln], die purpurne | Ä. drückende Schale | Lassend ruhig an seiner Statt151,1 Faust II 9655uö
Gertrud Schmits
ängstlich-beschränktIn gedachter Vorrede erklärt er [der Verfasser] .. daß er sich von den strengen Bedingungen der Zeit und des Ortes lossage .. und zeigt die Nachtheile der bisherigen ängstlich-beschränkten Behandlung411,196,17 Rez:Manzoni,Carmagnola
Gertrud Schmits
ängstlich-entkräftendfür dießmal empfiehlt sie [Ottilie] sich schönstens, in einer etwas peinlichen Lage, denn sie giebt sich eine zwar mütterlich-löbliche, aber doch unter vorwaltenden Umständen, wie mich dünkt, zu ängstlich-entkräftende Bemühung um ihren Kleinen, den die Masern bedrohenB32,218,11Schultz31.3.20
Gertrud Schmits
ängstlich-labyrinthisch[Chor:] sämmtliche sind wir | Ja Gefangene, wie schon öfter, | Seit dem schmählichen Untergang | Ilios und der ängstlich- | Labyrinthischen Kummerfahrt [der labyrinthisch- | angst-kummervollen Irrfahrt Var]151,1 Faust II 9391
Gertrud Schmits
ängstlich-rechtlichsubstDas trocken-Naive, das steif-Wackere, das ängstlich-Rechtliche, und womit man ältere deutsche Kunst charakterisiren mag, gehört zu jeder früheren einfacheren Kunstweise. Die alten Venetianer, Florentiner u.s.w. haben das alles auch48,208,3 MuR(1086)
Gertrud Schmits
ängstlich-süßdaß die größte Lust nur dann am höchsten reizt, wenn sie sich ganz nahe an die Gefahr drängt und lüstern ängstlich-süße Empfindungen in ihrer Nähe genießet. Und so hätten wir .. auch unser Carneval mit einer Aschermittwochsbetrachtung geschlossen32,271,2 ItR → allzu-Syn
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zu 1 a Angst(voll(er) A.) angst(a. sein) angsterfüllt ängstig bange bänglich besorgt furchtsam sorgenvoll zu 1 c beschränken(beschränkt) einschränken(eingeschränkt) eng zu 1 d genau kleinlich pedantisch sorgfältig sorgsam übersorgfältig zu 2 ängstigen(ängstigend)
Gertrud Schmits
Ängstlichkeiteinmal Ae- aFurcht, angsterfüllte Besorgtheitich bitte sich zu beruhigen. Sie haben den Fehler der zu grosen Ä. und daß Ihre immer geschäftige Immagination .. überall Sturz und Fall und das Ende aller Dinge zu sehen gewohnt istB4,175,4Krafft10.2.80obgleich das Bild, das Sie sich von Jena machen, falsch ist, so weiß ich doch, daß sich nichts weniger als solch eine hypochondrische Ä. wegraisonniren läßtB3,263,9Krafft11.[12.78 Korr B7,378]über Moos und Felstrümmer hinabzusteigen: Eduard voran .. Ottilie leicht schreitend, ohne Furcht und Ä., im schönsten Gleichgewicht20,82,3 Wv I 7uöPl: konkretisiert[Epimen zu den Genien:] O sagt mir an, ihr Holden, welchen Traum | Von Ä-en schafft ihr um mich her? .. | Ich träume, ja! wo nicht, so hat ein Gott | In tiefe Wüsteneien mich verschlagen .. | Nicht Spur von Kunst, von Ordnung keine Spur! | Es ist der Schöpfung wildes Chaos hier411,35 Epimen 713 ―abgeschwächt iSv Befangenheit, Unsicherheit[üb die ‘Schöne Seele’] Eine .. schwache Gesundheit .. zu viel Beschäftigung mit sich selbst .. eine sittliche und religiöse Ä. ließen sie das der Welt nicht sein, was sie .. hätte werden können23,163,2 Lj VIII 3blieb sie .. zurückgezogen ohne Ä. [réfléchie, mais sans préocupation]24,85,8 Wj I 5 Pilg TörinN3,276,27 FlH V bBelastung, Qual[Großvater Textor] dessen Leben wir schon einige Jahre an einem seidenfaden hängen sahen. dessen feuriger Geist die unterdrückende Last eines krancken Körpers mit schweerer Aengstlichkeit fühlen mußte sich frey wünschen mußte .. Er ist nun freyB1,255,17AMTextor[Febr 71] K cEnge, Einengung (noch stark sinnlich empfunden)daß durch sie [dt Lit] eine sittlich-psychologische Richtung durchgeht, nicht in asketischer Ä., sondern eine freye naturgemäße Bildung und heitere Gesetzlichkeit einleitendB44,28,9Carlyle14.3.28 Beilage[Jarno zu Wilh:] indem wir uns gewöhnen über die Vorzüge anderer zu denken, stellen sich die unsern unvermerkt selbst an ihren Platz .. Befreien Sie wo möglich Ihren Geist von allem Argwohn und aller Ä.23,219,24 Lj VIII 5 dSorgfalt, GenauigkeitHölterlein [Hölderlin] .. er ist wirklich liebenswürdig und mit Bescheidenheit, ja mit Ä. offenB12,262,27Schiller23.8.97Studenten .. einige .. verzeihliche Unarten .. Der gebildetere Theil .. entschuldigt sich deshalb, mit einer gewissen ÄngstlichkeitB16,98,4Schiller5.7.02B15,255,10Rullmann23.9.01 KKleinlichkeit, Pedanteriezeigt er [der Künstler] einen Hang zum Harten und Bestimmten und Mühsamen, so muß er, um nicht in Härte und Ä. zu verfallen, Vorbilder von leichter, gefälliger, sanfter Manier aufsuchen47,252,4 Gutachten übAusbildg jgMalersWenn jene Sorgfalt, nach der Natur und großen Meistern sich genau zu bilden, ohne Genie zu einer matten Ä. wirdB5,137,13Maler Müller21.6.81Die neue Stadt [Stuttgarts] ist in entschiedenen Richtungen meist geradlinigt und rechtwinklicht gebaut, nach einer allgemeinen Anlage ohne Ängstlichkeit in der AusführungT2,109,7 v 30.8.97B44,181,8Zelter10.7.28B3,130,13Lavater8.1.77 Syn zu a Angst Furcht zu b Qual zu c Enge Engheit zu d Genauigkeit Kleinlichkeit Pedanterie Sorgfalt
Gertrud Schmits
AngstrufMeinen A., | .. hört ihn! | Jenen dort helft, | Die zu Grund gehnPand 833aus der Nachbarschaft erscholl ein A. gegen Plünderer33,48,11 Camp Syn Angstgeschrei
Gertrud Schmits
AngstschweißDer A. steht mir auf der Stirn12,150 ScherzLR 682 Syn Angsttropfen
Gertrud Schmits
AngsttropfenPlda .. die Angsttropfen auf dem Gesichte standen11,106,20 Clav IV Syn Angstschweiß