Ausdruck 1Erscheinungsform sprachl Äußerung, Darstellung von Inhalten durch Sprache, Gestik, Handlung, durch künstler Gestaltung akonkret für eine best Redewendung, eine poetisch prägnante od best Konventionen zugehörige bzw an ihnen gemessene Formulierung, einen idiomatisierten Redeteil, auch für ein einzelnes charakterist (zB dialektales od umgangsspr) Wort (vgl ausdrücken A1a)Es ist Schade, daß Sie mit hohlen Nüssen um hohle Nüsse spielen. — Mehrere Tage lag Wilhelmen dieser A. im Sinne, er wußte nicht, wie er ihn auslegen, noch was er daraus nehmen sollte21,283,12 Lj III 8Vor Sonnenaufgang aufgestanden. Vollkommene Klarheit des Thales. Der A. des Dichters:1)heilige Frühe ward empfundenTgb 18.8.28Der Major aber, von jeher gewohnt die anmuthige Weisheit römischer Schriftsteller und Dichter zu schätzen und ihre leuchtenden Ausdrücke dem Gedächtniß einzuprägen24,295,19 Wj II 4 Mann v50JahrenDie entelechische Monade muß sich nur in rastloser Thätigkeit erhalten .. Verzeih diese abstrusen Ausdrücke! man hat .. aber von jeher .. in solchen Sprecharten sich mitzutheilen versucht, da wo die Vernunft nicht hinreichteB42,95,15Zelter19.3.27[betr Manifest gegen Napoleon] zuletzt ward alles das Böse was man in der neuern Zeit von ihm erdulden müssen, in geschärften Ausdrücken vorgeworfen35,271,21 TuJNeben denen dereinst zu ruhen die man liebt, ist die angenehmste Vorstellung .. Zu den Seinigen versammelt werden, ist ein so herzlicher A.20,213,7 Wv II 2 OttiliensTgbwenn eine gewisse Epoche hindurch in einer Sprache viel geschrieben .. worden, so ist der Zeitgehalt erschöpft und die Sprache zugleich, so daß nun jedes mäßige Talent sich der vorliegenden Ausdrücke als gegebener Phrasen mit Bequemlichkeit bedienen kann411,113,25 DtSprache“Wir aber, fuhr der Mann fort, knebeln ihn [einen Gebirgsweg] wohl in einer Stunde hinunter.” Wir hatten Ursache uns dieses A-s zu erinnern, denn der Stieg war abscheulichT2,165,17 v 29.9.97Einen A. Ihres Briefes möchte ich näher erklärt haben .. suche sich Weiße durch das Wüthen gegen meine Farbenlehre anzuschmieren. Das heißt also doch bey einer gewissen PartheyB22,422Zelter18.3.11 K [in R gestr] B5,77,16ChStein11.3.8124,272,6 Wj II 3 Mann v50Jahren36,318,14 Zu brüderlAndenk Wielands 1813B34,178,22Meyer3.4.21uö, mehrf idVbdgn ‘sich eines A-s bedienen, einen A. wählen, gebrauchen, sich angewöhnen’ u iZshg mit Korrekturvorgängen ‘einen A. ändern, berichtigen, vermeiden, auslöschen’häufig in der Wissenschaftssprache für die terminusartige BezeichnungAus einer solchen Vorstellungsart [eines an einer Wand zerstiebenden Wasserstrahls] ist der A. Zerstreuung des Lichts entstanden .. Newton .. brauchte diesen und ähnliche Ausdrücke, aber nur discursiv, als erläuternd, versinnlichend .. auf diese Weise wird jenes Wort herangetragen, bis es endlich .. zum Kunstworte gestempelt wirdN4,205,25 u 206,6 FlH VI AchromasieAugenblicke des Werdens .. finden wir in dem Mineralreich mehr als gewöhnlich gedacht wird, und ich werde .. den A. Geronnenes da brauchen, wo man bisher todtes Liegendes .. gesagt hatN10,83,11 GerinnenÜber den A. PorphyrartigN10,7,1 TitelN7,72,1u9 Bildungstriebuö bfür das (ästh motivierte) Formulierungsvermögen, für die sprachl Realisierung (vgl ausdrücken A 1 b); in der Spr des jungen G Betonung des expressiven Charakters, krit Distanz zum wohlgeformten
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Ausdruck bzw Idealisierung sprachl Ohnmacht; seit Beginn der Klassik mehrf Kritik am ungenügenden Ausdruck u Betonung des Sprachvermögens; auch, bes in nachklass Zeit, rhet Formulierung eigener Unzulänglichkeit gegenüber dem eigentlich geforderten Ausdruck; mehrf mit Attr wie ‘bestimmt, deutlich, genau, gemeinfaßlich, gewandt, glücklich, wunderlich, ungeschickt’er [Rochlitz] .. erwirbt die vollkommenste Leichtigkeit des A-s, sagt nur was sich aussprechen läßt und spricht es gut aus412,116,16 Rez:Rochlitz, TonkunstDie ernstesten Gegenstände behandelt er [Kepler] mit Heiterkeit .. Wie sein Sinn, so sein A. Geübt im Griechischen und Lateinischen fehlt es ihm an keiner Kenntniß des Alterthums .. Bei Erzählung von natürlichen Ereignissen ist er klar und deutlich .. wenn er wirken .. will, dann fehlt es ihm nicht an Gleichnissen, Anspielungen und classischen StellenN3,250,14 FlH V KeplerDie Leichtigkeit des A-s in manchen Sprachen, bei einer freien und nicht aufdringlichen Persönlichkeit, führten ihn [Odoard] von einer Stufe zur andern251,198,13 Wj III 10 Nicht zu weitich kann nicht weiter schreiben .. Ich komme doch wieder — ich fühle Sie können ihn tragen diesen zerstückten, stammelnden A. wenn das Bild des Unendlichen in uns wühltB2,230,9Gfin Stolberg[etwa 18.]1.75[üb den Ossian] Der ungebildete A., die wilde Ungleichheit des Sylbenmases .. das nachklingende pleonastische .. giebt dem Sylbenmas einen eignen Fall, und dem Bild eine nachdrückliche BestimmungB(DjG32,67,3) Herder [Sept 71]Ich finde Ihre Gemälde .. nur noch gestammelt, und es macht dieses einen so übleren Eindruck, da man sieht, es ist ein erwachsener Mensch .. zu dessen Jahrszeit ein so unvollkommener A. nicht recht kleidetB5,138,3Maler Müller21.6.81werde ich meinen lebhaftesten Dank [für die verliehene Akademiemitgliedschaft] abzutragen nicht ermangeln, ob mir gleich der A. fehlt, um hinreichend zu bezeugen, wie sehr ich entzückt binB22,298,20Metternich16.3.12B2,280,9Lavater[31.7.75]B17,173,11WHumboldt[30.7.04]251,35,26 Wj II 10uö ―in den emphat Wdgn ‘über allen A. (sein, gehen)’Ich dancke dir! oder vielmehr mein Dank ist über allen A. für das neue Zeichen deiner LiebeB6,316,17ChStein27.6.8422,307,17 Lj VI SchöneSeele27,353,20 DuW 10uö cmit Betonung der inhaltl Momente: Ausdruck eines Gefühls, einer Gesinnung, einer Meinung, öfter für die Bekundung durch Handlungen, Gestik, Zeichen ua (vgl ausdrücken A 1 c); mit Attr wie ‘lebhaft, leidenschaftlich, erhöht, derb, kräftig, wahrhaft, aufrichtig, herzlich, still, schön, heiter, bestimmt, entschieden’eine entschiedene Gebärdensprache, mit welcher sie [öffentl Redner in Ital] die Ausdrücke ihrer Intentionen, Gesinnungen und Empfindungen begleiten30,120,14 ItRdaß mein Kopf ziemlich heiter mein Herz leidlich frey ist — Was sag ich —! .. wie wollen wir Ausdrücke finden für das was wir fühlen!B2,243,10Gfin Stolbg10.3.[75]Du nimmst in Liebe ? zu mir ab. — — Schreibst mir nur wenn du mich brauchst! .. [Anm:] ? i.e. A. der Liebe — Nothwendige Wort und Sprach CoexistenzB3,43,9Lavater[20.2.76 Korr B30,254]Er [Wilh] schloß Mignon .. in die Arme .. Das Kind .. erfreute sich dieses unerwarteten A-s der Zärtlichkeit21,314,10 Lj III 11[Vorlesungen bei der Fürstin Solms] ich wählte stets das Neuste was mir aus Sinn und Herz hervorgequollen war, wodurch denn die Dichtung jedesmal als der A. eines wahren Gefühls auch wahr erschien36,15,19 TuJdaß derjenige, der in so heiterer Umgebung gelebt .. keinesweges mit Klage, sondern mit A. der Freude und des Jubels zu bestatten sei36,314,1 Zu brüderlAndenkenWielands 1813uövereinzelt ‘mit .. A.’ iSv mit Nachdruck[betr Gratulationsbrief Hoffs an Lenz] diesen unterschreibe nun Wort für Wort, ja mit erhöhtem A.B36,219,20Lenz1.12.22uö dfür die komplexe künstler Gestaltung (vgl ausdrücken A1d); mit Attr wie ‘wahr, natürlich, sittlich, groß, hoch, mächtig, schön, köstlich, lieblich’Das Gefühl ist die Harmonie und vice versa. Und das ist es, was immer durch die Seele des Künstlers webt, was in ihm .. sich zum verstandensten A-e drängt, ohne durch die Erkenntnißkraft durchgegangen zu sein37,318,1 Falconetdie Natur .. allein bildet den großen Künstler .. dagegen wird .. alle Regel .. das wahre Gefühl von Natur und den wahren Ausdruk derselben zerstören!AA13,22 Werth INaive Gegenstände sind also das Gebiet der Kunst, die ein sittlicher A. des Natürlichen sein soll48,184,12 MuR(59)[der Meister anatom Modelle:] da ich das was ich verstand [die Darstellung des nackten Körpers] nicht einmal zum A. des Schönen anwenden durfte, so wählte ich nützlich zu sein251,93,13 Wj III 3[die antiken Bildhauer] haben Pathognomick und Phisiogn. verbunden d. h. sie haben den A. des Leidens in die Form nicht in die Bewegung gebracht32,447 ÜbItal PlpNichts! wie er es durch die äußern Sinne empfängt darf er [der Musiker] nachahmen; aber Alles darf er darstellen was er bey diesen äußern Sinneseinwirkungen empfindet .. So haben wir .. für vollkommene Ruhe .. entschiedenen A. in der MusikB29,54,5Schöpke16.2.18 Kauch bleibt sie [die Poesie] immer wahrhafter A. eines aufgeregten erhöhten Geistes, ohne Ziel und Zweck7,116,2 DivNot Verwahrg35,77,6 TuJ52,250,11 ThS VI 11uö 2insbes als Kategorie im Kunsturteil ain der bildKunst; mehrf iZshg mit anderen Kategorien: ‘Erfindung (bzw Motiv, Gegenstand, Gedanke), Ausdruck (bzw Haltung, Charakter), Zeichnung, Anordnung (bzw Zusammensetzung), Licht u Schatten, Kolorit’ ua; mit Attributionen wie ‘geistreich, geistvoll, kräftig, kraftvoll, lebendig, naiv, natürlich, unmittelbar, wunderlich, übertrieben; Anmut, Mannigfaltigkeit, Reichtum’Nach der Erfindung wird hauptsächlich der A., das ist, das Lebendige, Geistreiche der Darstellung in Betracht gezogen. Alsdann erst die Zeichnung und die Anordnung48,9,26 Preisaufg 1799 [Meyer/G]obgleich der auffallende Werth der Originalbilder [der Boisseréeschen Sammlung] in glänzender Färbung besteht, so lernen wir doch hier [in den Steindrucken] den Gedanken, den A., die Zeichnung und Zusammensetzung kennen36,197,18 TuJDer Skizzist .. liebt sich poetische, ja phantastische Gegenstände und ist immer ein bißchen übertrieben im A.47,154,27 Samml 4Ihre geheimnißvolle anmuthige Welt .. ob Sie diese Blätter selbst auf Kupfer gebracht haben, wie wir an der Unmittelbarkeit des A-s vermuthenB19,133,10Runge2.6.06[üb Ungers Kritik engl Holzschnitte] da Unger doch selbst bey seiner schraffirten Manier auf Haltung Anspruch macht, so sehe ich nicht ein, wie man einem Holzschneider verbieten könnte an sich die Forderung zu machen, im A. noch weiter zu gehen und die tiefen Schatten .. durch ganz schwarze Partien auszudruckenB13,309,16Meyer15.11.98uöidVbdgn ‘Stellung und A.’, ‘Bewegung und A.’, ‘Wendung und
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A.’[die Kupferstiche] sind ausgebildet, kräftig, überreich, die Figuren tüchtig, Wendung und A. kunstvoll, ja mitunter künstlich491,279,12 Mantegna,Triumphzuguö bin der musikal Komposition bzw im musikal Vortrag2)[im Finale von ‘Jery uBätely’] so mancherlei Melodien und Ausdrüke auf einander folgen, ohne dass die .. Pantomimen zu langen .. Übergängen Plaz liese[n]B4,169,17Kayser20.1.80Gewiß steht er [Rameau], von Seiten des Geists und der Einsicht, weit unter Lulli, ob er gleich ihm, von Seiten des A-s [de l’expression], fast vorzuziehen ist45,203,27 RamNeffeAnmEr war unermüdet im Studiren des eigentlichsten A-s, der darin besteht, daß der Sänger nach Einer Melodie die verschiedenste Bedeutung der einzelnen Strophen hervorzuheben .. weiß35,90,19 TuJ35,237,8u26 TuJuöabsolut iS musikal Ausdruckskraft u Beseelung[Lotte] spielte auf ihrem Clavier, manchfaltige Melodien und all den Ausdruk! all! all!AA112,5 Werth II(Nachtigall hinter der Scene, eine lange zärtliche Arie nach Belieben.) [Papagei:] Brav! brav! Das ist ein A.! eine Mannichfaltigkeit!17,90,26 Vögeluö cmBez auf Rezitation, Deklamation u Mimik, bühnenwirksame Bewegung u Stellung; mehrf mit Attr wie ‘enthusiastisch, erhöht, gefühlvoll, gesteigert, lebendig, pathetisch, stark; angemessen, gehörig, wahr’Wenn er sie [Mignon] bat sich anzugreifen [beim Rezitieren], so war ihr A. auf gemeinen und bedeutenden Stellen gleich angespannt, sie sprach alles mit einer phantastischen Erhebung51,252,8 ThS III 10weil er [Wilh] von mahlerischer Stellung vieles gehört hatte, suchte er seine Declamation mit mannichfaltigen Gebärden zu begleiten .. daß meist der A. etwas gewaltsam schien51,45,13 ThS I 13wenn wir unsern Freunden [den Schauspielern] .. zuerst den Sinn des Buchstabens erklären .. Wer Anlage hat, eilt alsdann selbst dem geistreichen und empfindungsvollen A-e entgegen22,181,19 Lj V 7[bei der Prüfung eines Schauspielers] er .. ein heiteres Geschichtchen las, mit so viel .. Charakteristik im A. bei’m Personen- und Situationswechsel35,128,22 TuJdaß ein gewisser heftiger, ja excentrischer A. nöthig ist, um die Intention des Dichters darzustellen411,192,5 Rez:Byron,Manfr20,234,20 Wv II 440,154,1 Regeln fSchausp [G/Eckerm]B37,214,9ALevetzow9.9.23uö dim poet Bereichdas sind die beiden Arten [des Fluchens] die ich dem Drama vergönnen möchte, doch nur als Gewürz, und daß .. sie niemand herausnehmen könnte ohne dem A. zu schadenB2,67,15Salzmann6.3.73Ich wünschte Rost regalirte mich mit einem Mährgen dessen Stoff wäre wollüstig ohne geil zu seyn, dessen A. wäre ohne Wielandische MythologieB2,188,8Jacobi21.8.[74]Eigenthümlichkeit des A-s ist Anfang und Ende aller Kunst. Nun hat aber eine jede Nation eine .. besondere Eigenheit, die .. unsere eigene charakteristische Natur zu überwältigen .. vermöchte40,186,1uö 3unwillentl Ausprägung innerer Verhältnisse in der äußeren Erscheinung (vgl ausdrücken A2) aAusprägung von Anlagen, Charakter od Gemütsbewegung in Körperbau, Physiognomie, Stimme u Habitus des Menschen bzw Tieres; in der Ästhetik des Charakteristischen u Natürlichen mit den Attr ‘wahr, natürlich, himmlisch, süß’, in der Klassik mit ‘würdig, wichtig, lebhaft’, in nachklass Zeit mit ‘eigen, angenehm, verständig, seelenvoll, zärtlich, voll u reich, gutmütig, furchtbar’ uader Elephant .. am meisten Schädel, am meisten Hinterhaupt, und am meisten Stirn — wie wahrer natürlicher A. von Gedächtniß, Verstand, Klugheit, Kraft und — Delikatesse37,352,6 PhysiognFragmnein! rufte das Kind mit dem süßten Ausdrukke: nein, Lottgen, du sollst zuerst trinken!AA38,31 Werth Iihr [Mignon] noch einige [Engelskleider] .. anzuschaffen, in denen sie nun auch geht, und in denen .. ihr Wesen einen ganz andern A. hat23,159,24 Lj VIII 2Mit einem heitern Gesichte und einem würdigen A. fing der Mann [der Landgeistliche] an23,122,19 Lj VII 9daß seine Augenbrauen über der Nase zusammenstießen, welches bei einem schönen Gesichte immer einen angenehmen A. von Sinnlichkeit hervorbringt27,233,3 DuW 9uöhäufig in der Kunstwerkbeschreibung, vor allem seit 1796, mit dem Bemühen um eine gewisse Typisierung der dargestellten Emotionen iVbdg mit ‘Wehmut, Habsucht, Stolz, Eitelkeit, Ruhe, Zufriedenheit, Leidenschaft, Freude, Wut, Entsetzen’ ua; dazu, bes in nachklass Zeit, mit den Attr ‘edel u rührend, wundersam, fromm, ängstlich, schmerzlich, dunkel, glücklich, derb u kühn, unangenehm’ uaBetrachten wir nun die Gesichter .. Der Knecht .. hat ein verdrießlich angestrengtes Gesicht .. der arme Verwundete den vollkommensten A. der Hülflosigkeit491,305,10 Rembrandt dDenkeruö bMerkmal, Charakteristikum eines KunststilsIn Nürnberg und Augsburg muß zu jener Zeit .. auch dieser Kunstzweig [Medaillenkunst] auf einen hohen Grad gebracht worden seyn .. Wahrheit und Tüchtigkeit ist der A. alles dessen, was um die Epoche der Reformation gebildet wurdeB45,208,25Rauch23.3.29 K cmBez auf Wolken: jeweils charakterist Erscheinungsbild eines Grundtypusdaß die sämmtlichen Wolkencharaktere [nach Howards Terminologie] zwar .. durch sämmtliche Weltgegenden durchgehen, daß sie aber nach Jahreszeiten, klimatischen und Höhe-Verhältnissen A. und Bedeutung verändernB33,155,5CarlAug13.8.20 K → GWBBeifallsausdruckGWBBergmannsausdruckGWBChronikenausdruckGWBFarbenausdruckGWBGesichtsausdruckGWBHerzensausdruckGWBKunstausdruck Natur-GWBLebensausdruck Rede- Ritter- Spiel- Sprach- Trivial- Studenten-vgl Äußerung zu 1 a Begriff Bezeichnung Fachwort Formel Kunstname Kunstwort Name Phrase Redensart Symbol Terminus Wendung Wort zu 1 b Redeweise Schreibart Sprache Sprechart Stil zu ‘über allen A.’ außerordentlich äußerst Maß(über die M-en) zu 1 c Zeichen Zeugnis zu 1 d Abdruck Darstellung zu 2 Affekt Attitüde Charakter Haltung zu 3 Anzeichen Anzeige Kennzeichen Merkmal Symptom Zeichen 1) Homer in der Übs von Voß, zB Odyssee 9,463 “heilige Frühe” für Ἠῶ δῖαν 2) vgl auch die musikal Vortragsbezeichnung ‘con espressione’38,7 Concerto dramat Regiebem vor 115
Elke Umbach
ausdrücken, ausdruckenÜberlieferung der Wortformen unsicher; nach der WA von mehr als 1200 Belegen nur etwa 40 nicht umgelautet; in Gruppe B überwiegt ‘ausdrucken’ Aetw (sich) aussprechen, darstellen 1als willentl Äußerung amit Betonung der konkreten Momente αetw formulieren, in best sprachl Form sich üb etw äußern; expressis verbis etw sagenEine fremde Sprache ist hauptsächlich dann zu beneiden, wenn sie mit Einem Worte ausdrucken kann, was die andere umschreiben mußB23,375,5Riemer30.6.13Ich .. finde .. alles was tagtäglich bey uns geschieht nur als
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einen absurden Nachklang jenes Ungeheueren [frz Revolution]. Verzeihen Sie .. die Äußerung solcher Gedanken .. die ich vielleicht in jedem Moment gegen mich selbst anders ausdrückeB29,357Voigt29.3.18 KWir erfahren, wie die Alten sich über diesen Gegenstand [die Farben] ausgedrückt .. Von einer eigentlichen Naturanschauung ist hier gar die Rede nicht. Das ausgesprochene Wort, die gebildete Phrase, die mehr oder weniger zulängliche Definition, werden zum Grund gelegtN3,198,21 FlH IV Portiusmeine letzten Briefe [aus Rom] sind eine Art von Verstummen oder, wie Herder sich ausdrückt: Schüsseln, in denen man die Speisen vermißtB9,6,16Heyne24.7.88Zuvörderst ist Hamlet blond .. Bestimmt find’ ich es nicht ausgedrückt, aber in Verbindung mit andern Stellen scheint es mir unwidersprechlich22,175,21 Lj V 6uömit stilist-rhetor Qualifizierungen wie ‘bestimmt, klar, kurz; lakonisch, aphoristisch, paradox; anmutig, elegant, trefflich, schön, prächtig, unglücklich; geziemend, anständig, schicklich; mäßig, stark’ward die Luft immer reiner. Zwar muß ich das genauer ausdrücken. Die Luft .. war Voller Dünste, aber die Athmosphäre elastisch genug sie zu tragenT1,188,7 v 14.9.86was man ihr [der Akademie] entgegensetzte, was sie für sich anzuführen hatte, das alles liegt in dem Werke [Sprat,History of the Royal Society of London] theils klar und unbewunden ausgedrückt, theils rednerisch künstlich angedeutet und verstecktN4,4,5 FlH VI Spratwenn Ihnen ein glückliches Gleichniß aufgeht, das sich nicht lakonisch ausdrücken läßt, so suchen Sie es der Parabel zu nähernB31,136,18Schubarth21.4.19ich wünschte daß Sie sich den Inhalt desselben [dt Konzept einer Antwort an Cuvier] ganz zu eigen machten und solchen alsdann mit der Ihnen eigenen Anmuth ausdrücktenB49,34,1Soret10.8.31Mein letztes, nicht ostensibles Schreiben [zur Hauslehrerstelle bei den erbgroßherzogl Kindern] .. nächstens ein andres, das zwar auch nichts weiter enthalten kann, aber schicklicher ausgedrücktB32,71,4Meyer14.10.19uö βmit Stimme, Gebärde, Stellung etw ausdrücken, mehrf auf dem Theater (u in der bildKunst); mit Qualifizierungen wie ‘fürtrefflich, vollkommen, laut, lebhaft, angemessen, übereinstimmend, kalt, schief’alle gegenwärtigen Personen sprachen für sich und drückten laut aus was sie zu thun hätten18,258,26 MärchenMan stelle sich vor einen Spiegel und spreche dasjenige, was man zu declamiren hat, nur leise oder vielleicht gar nicht .. .. daß man .. jede falsche Bewegung, welche das Gedachte oder leise Gesagte nicht ausdrückt, leicht bemerken .. kann40,161,21 Regeln fSchausp [G/Eckerm]Überhaupt bedeutet Attitude, in der französischen akademischen Kunstsprache, eine Stellung, die eine Handlung oder Gesinnung ausdrückt, und in so fern bedeutend ist45,277,15 Diderot,Malerei Zeichng Anm G-s [für: imiter] 45,272,15 Diderot,Malerei11,289 ErwElm2 II Regiebem nach 4728,37,11 DuW 11uö γdurch (Schrift-)Zeichen, Schemata u durch best Kunstmittel gedankl u künstler Inhalte realisieren; mit Qualifizierungen wie ‘deutlich, bestimmt; hinreichend, genugtuend, gut, liebenswürdig, allerliebst, köstlich, glücklich, stark, zart’Ritornelli .. die Intervalle der Töne lassen sich durch unsere Art die Noten zu schreiben nicht ausdrücken32,349,15 ÜbItal Volksgesang[Umsetzung einer Zeichnung in einen Kupferstich] wird alles .. durch die Kupferstecherkunst ausgedruckt, indem die Blätter nicht illuminirt werden sollen. .. werden auch die ganz schwarzen Partien der Zeichnung durch Schraffirungen ausgedrucktB14,8,17u20Lips17.1.99 Kdie Manier, bloß durch Umrisse eine geistreiche Composition auszudrücken48,119,6 Polygnot[‘Wallensteins Lager’] Das Stück ist .. in kurzen gereimten Versen geschrieben, die den guten, heitern und mitunter frechen Humor .. besonders glücklich ausdrücken40,6,11 WeimTheatsaal[Komposition der ‘Johanna Sebus’] Wie glücklich Sie aber die Negation kein Damm, kein Feld durch den abgerissenen unterbrochnen Vortrag ausgedruckt habenB21,204,20Zelter6.3.10Wie verschieden kann der Sänger eine einzige haltende Note, einen einzigen Gang ausdrücken .. wenn er Methode hat und abwechselnde Manieren mit Geschmack anzuwenden weiß51,222,19 ThS III 6 [für: prononcer] 45,269,25 Diderot,MalereiB17,221,24Zelter24.11.04uö bin allg Aussagen üb die Kompetenz des Sprechers bzw Künstlers u die sprachl bzw künstler Realisierung, meist refl; mit Qualifizierungen wie ‘bequem, leicht, bestimmt, gut, notdürftig, stockend, stotternd; anmutig, angenehm, gefällig, glücklich, würdig, bedeutend’Kenner des Alterthums, gebildet durch die alten Sprachen, sich bequem und anmuthig darin ausdrückendN3,238,12 FlH IV BacoVerein zeichnerisches Talent, das sich leicht und bestimmt auszudrücken wußteN7,191,7 PrincPhilZool IILandschafften .. von Everdingen .. von Ruisdal .. Wie köstlich ists wenn ein herrlicher Menschengeist ausdrucken kann was sich in ihm bespiegeltB6,114,1ChStein28.12.82[Speratens Kind] sang bald sehr artig .. Nur mit Worten konnte es sich nicht ausdrücken, und es schien das Hinderniß mehr in seiner Denkungsart als in den Sprachwerkzeugen zu liegen23,273,3 Lj VIII 9deßhalb auch diese Personen [um Jung-Stilling] .. wirklich beredt und fähig waren, über alle Herzensangelegenheiten .. sich gehörig und gefällig auszudrücken27,252,21 DuW 9Der Deutsche .. begab sich .. bei den Römern [in die Schule], um sich würdig auszudrücken. Dieß sollte aber auch in der Muttersprache geschehen; da denn die unmittelbare Anwendung jener Idiome .. sowohl den Welt- als Geschäfts-Stil lächerlich machte27,72,18 DuW 7Die deutsche Sprache ist auf einen so hohen Grad der Ausbildung gelangt, daß einem jeden in die Hand gegeben ist, sowohl in Prosa als in Rhythmen und Reimen sich dem Gegenstande wie der Empfindung gemäß nach seinem Vermögen glücklich auszudrücken412,375,18 WohlgemeinteErwiderg7,189,13 DivNot8,259,12 Egm IV19,215,27 BrSchweiz Iuö cmit Betonung der inhaltl Momente αGesinnung, Anschauung, Meinung, Absicht u (sehr häufig) Empfindungen aussprechen, bekunden; auch refl; mit Qualifizierungen wie ‘lebhaft, heftig, stark, kräftig, zart, schön, heiter, tätig, aufrichtig, wahrhaft, überzeugend, herzlich, warm, liebevoll, bescheiden’; mehrf im Unsagbarkeitstopos zur hyperbol Steigerung der Aussageantwortet Geoffroy de Saint-Hilaire kürzlich, indem er sein Glaubensbekenntniß noch unbewundener ausdrückt [ausspricht N7,173,13]N7,259 PrincPhil Zool I 1830 Var[mBez auf Stägemanns ‘Historische Erinnerungen in lyrischen Gedichten’] wie bey einer der bedeutendsten Epochen der Weltgeschichte .. ein ächter Mann und Vaterlandsfreund empfunden, gedacht und in höherem Sinne sich ausgedrucktB45,190,4Stägemann4.3.29Ich werde diesen Nachmittag
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zuerst den Oel Pinsel in die Hand nehmen! — Mit welcher Beugung Andacht und Hoffnung, drück ich nicht aus, das Schicksaal meines Lebens hängt sehr an dem AugenblickB2,205,9SLaRoche[20.11.74]ich verweise dich auf ein Dutzend Lavaterische Pleonasmen um dir die Ehrfurcht auszudrücken die ich für den Menschen empfandB7,121,16ChStein11.11.85[Ottilie stirbt] ihre Gebärden drücken den Umstehenden die zarteste Anhänglichkeit aus, Liebe, Dankbarkeit, Abbitte und das herzlichste Lebewohl20,406,20 Wv II 18daß meine Enkel Ihnen .. darauf [auf dem von Rochlitz zum Kauf empfohlenen Flügel] vorgespielt hätten, um recht sinnlich auszudrücken: daß dieses Organ zu unserm häuslichen Daseyn vollkommen unentbehrlich istB48,263,7Rochlitz30.6.31auszudrücken [zu bezeigen N6,269,23]N6,397 MetamPfl Wirkg 1830 VarAA13,28 Werth I26,65,1 DuW 132,160,25 ItRB49,165,15WHumboldt1.12.31 Kuöin der musikal, theatral, poet u bildner Darstellung; mit Qualifizierungen wie ‘schön, allerliebst, anmutig, trefflich, wahr, natürlich, geheimnisvoll, wunderlich, bedächtig, enthusiastisch’Arien, wo die Person die Empfindung des Augenbliks ausdrükt und, ganz in ihr verlohren, aus dem Grunde des Herzens singtB4,156,25Kayser29.12.79[Madame Melina] declamirte nicht übel .. allein man merkte bald, daß es nur eine Wortdeclamation war, die auf einzelnen Stellen lastete, und die Empfindung des Ganzen nicht ausdruckte21,169,5 Lj II 5Gedichte von Unzer .. Sie zeigen kein dichterisch Talent, drücken aber eine gewisse mißmuthige Laune recht gut ausTgb 26.6.0712,204 Zauberfl 452 Regiebem28,284,19 DuW 1438,104,12 ErwElm1 Regiebem411,87,9 Anz:Div 1816uö βSachverhalte wiedergeben, erfassen u beschreiben; mit Qualifizierungen wie ‘richtig, gut, kurz, bezeichnend, rein, genugtuend, annähernd, einigermaßen’; auch — mehrf im Unsagbarkeitstopos — Qualitäten (Vorzüge, Verdienste, Eigenarten) charakterisieren[aus Rom] jelänger man Gegenstände betrachtet desto weniger getraut man sich etwas allgemeines darüber zu sagen. Man möchte lieber die Sache selbst mit allen ihren Theilen ausdrucken oder gar schweigenB8,292,9CarlAug17.11.87Die Poesie .. vergleicht Geistiges mit Körperlichem und umgekehrt .. und dadurch wird das Wechselleben der Weltgegenstände am besten ausgedrücktN3,269,18 FlH V IntentFarbAlle Erscheinungen sind unaussprechlich denn die Sprache ist auch eine Erscheinung für sich die nur ein Verhältniß zu den übrigen hat, aber sie nicht herstellen (identisch ausdrücken) kannN52,298,11 FlH VI PlpOb man nicht, indem von den Farben gesprochen werden soll, vor allen Dingen des Lichtes zu erwähnen habe .. bedenklich .. Denn eigentlich unternehmen wir umsonst, das Wesen eines Dinges auszudrücken. Wirkungen werden wir gewahrN1,IX,10 Fl VorwDoch wir halten inne, weil wir sonst in’s Gränzenlose geriethen, und man mit noch so viel gehäuften Worten den Werth der flüchtig beschriebenen Blätter doch nicht ausdrücken könnte491,270,9 Mantegna,Triumphzug31,91,16 ItR35,48,7 TuJB(DjG32,18) Herder [Frühlg/Som 71]B2,155,25Pfenninger26.4.74uöinsbes natwiss Phänomene veranschaulichen, erklären u darstellen: im Typus, mit versch Vorstellungsarten u Symbolen, mit Termini, klassifizierenden Beschreibungen u, meist einschränkend kritisch, durch math Figuren, Zahlen uä; mehrf iZshg mit verwandten Verben wie ‘benennen, beschreiben, bestimmen, beurteilen, bezeichnen, anschaulich machen, darstellen, definieren, erklären, festhalten, unterscheiden, vor Augen (die Sinne) stellen’wenn man einen Typus ausarbeitete, der die thierische Natur überhaupt, zuvörderst aber nur .. die Natur der Säugethiere ausdrückte; nach welchem Typus sodann alle Thiergeschlechter beschrieben .. werden könntenN13,199,6 VglAnatomie Plpdie verschiedenen Hypothesen [die der Evolution u der Epigenese] .. welche mehr oder weniger brauchbar waren, die Geheimnisse der Natur auszudrückenN7,7,10 Morph Vorarb 1Bei der Wolkenbeobachtung kommen wohl Fälle vor, deren Erscheinungen auszudrücken die Terminologie nicht genügt, da sich denn eine zusammenhängende genaue Beschreibung nöthig machtN12,234 Met Plpdaß man zwar irgend ein durch Erfahrung ausgemitteltes allgemeines Naturgesetz linearsymbolisch ausdrücken .. könne; daß man aber von solchen Figuren .. nicht gegen die Natur weiter operiren dürfeN2,159,12 FlP 299Das Weiße hat die größte Empfindlichkeit gegen das Licht, eine Eigenschaft, welche von den Naturforschern genugsam bemerkt und auf verschiedene Art bestimmt und ausgedruckt worden istN51,131,15 ElementeFl 7N1,247,5 FlD 617 [> bezeichnen N1,XI,9] N1,384 Fl Vorw VarN4,269,27 FlH V IntentFarbN6,181,3 MetamPfl Nachtruöin der künstler Erfassung u Wiedergabe von charakterist Motiven bzw Charakterzügen; mit Qualifizierungen wie ‘vollkommen, gut, trefflich, deutlich, faßlich, lebhaft, klar, rein’wie trefflich unser Meister [der Zeichner] dieß Charakteristische auf dem Papier ausgedrückt hat, wie kenntlich die verschiedenen Stamm- und Wurzelarten zwischen das Mauerwerk verflochten .. sind18,319,17 Novmit welchem Glück er [der Schauspieler Talma] sich in eine Tyrannenseele einzugeisten trachtete; eine bösartige heuchlerische Gewaltthätigkeit auszudrücken, gelang ihm am besten40,133,7 FrzHaupttheat[Entdeckung des als Mädchen verkleideten Achill] Einigen Künstlern ist es gelungen, diesen Übergang vom Mädchen zum Jüngling ziemlich deutlich auszudrücken48,36,6 Kunstausstellg 180135,13,4 TuJ47,83,7 Nachahmg,Manier,Stil492,43,8 IgelerMonumentuö dfür die komplexe künstler Gestaltung; mit Qualifizierungen wie ‘stark, groß, treffend, neu, ernst, edel’daß ein Künstler wie Myron nicht das sogenannte Natürliche zu gemeiner Täuschung gesucht haben könne, sondern daß er den Sinn der Natur aufzufassen und auszudrücken gewußt492,12,23 MyronsKuhkann eine Operette .. niemals im Lesen genug thun; es muß die Musik erst dazu kommen, um den ganzen Begriff auszudrücken, den der Dichter sich vorstellte32,209,10 ItRDie Baukunst im höhern Sinne soll ein ernstes, hohes, festes Daseyn ausdrucken, sie kann sich .. kaum auf’s Anmuthige einlassenB12,232,12Schiller14.8.97verherrlicht es [das Handwerk] sich selbst, wenn es .. auch das Schöne zu erfassen, solches auszudrücken und darzustellen sich kräftig beweist492,134,4 Klöden,Progr Gewerbeschulprüfg[üb bildKunst] eins ihrer schönsten Vorrechte, im gegenwärtigen Momente den vergangenen und den künftigen und also ganz eigentlich die Bewegung auszudrücken491,361,18 Charon Neugriech28,66,22 DuW 11491,434,1 Zu malende GegenstdeB4,145,13Lavater[3./5.12.79 Korr SchrGG16,89]uö 2als unwillentl Akt des Anzeigens u der Selbst-
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darstellung avon Physiognomie, Verhalten u geistigen Produkten: Charakter(züge), Empfindungen u Seelenzustände anzeigen, Lebensumstände offenbarenAls .. er sich .. herumdrehte, sah ich eine gar interessante Physiognomie, darinn eine stille Trauer den Hauptzug machte, die aber sonst nichts als einen graden guten Sinn ausdrükteAA108,16 Werth II[Astronom:] Loben thu’ ich ohne Bedenken .. sollte es auch meine Beschränktheit ausdrücken, so hab’ ich mich deren nicht zu schämen24,178,28 Wj I 10[wohl den Verzicht auf eine Reise betreffend] so fürchte ich, die Freunde fühlen an dem gegenwärtigen Schreiben etwas, das einen halbpeinlichen Zustand ausdrücktB45,291,14Willemer uFr12.6.29[G-s Jugendbriefe an Horn] welche nur allzudeutlich ausdrückten, in welchen sittlich-kümmerlichen Beschränktheiten man die schönsten Jugendjahre verlebt hatteB43,227,6Marianne3.1.2829,98,3 DuW 1839,122,8 Götz1 IVuö betw verkörpern; refl: sich ausprägen, darstellenDer Carmin ist in seiner Farbe ziemlich gleich und drückt den Culminationspunct [des Rot] gewissermaßen ausN52,143,7 FlD Plpein merkwürdiges Bild von Carus drückt die ganze Romantik .. aus; so wie jener Hercules und Telephus [pompejan Bild] vollkommen das Classische .. Auch diese einzelne Gruppe [Telephus mit der Ziege] stellt das ganze Alterthum darB43,94,26Meyer30.9.27Alle atmosphärische Erscheinungen haben in dieser Gebirgsgegend einen andern Charakter als im niederen Lande und drücken sich viel entschiedener ausN12,110,10 Met Karlsbad 1819 [für: être représenté] N7,159,17 Pflanzenbildg Decandolle 1828uö Bfür den Druck- u Ausprägevorgang 1im Buch- u Bilddruck adarstellen, abbildenWir haben .. auf unserer achten Tafel die .. Figur der vierten Newtonischen Tafel zum Grunde gelegt, jedoch eine naturgemäßere Abbildung linearisch ausgedrucktN2,116,23 FlP 196uö bvollständig, ungekürzt wiedergebenDie Namen, welche hier nur mit Anfangsbuchstaben .. stehen, werden, ganz ausgedruckt, über die jedesmaligen Reden gesetztJbGG12,313 Bemerkgn üb Druck von ‘Was wir bringen’uö cPartPrät: durch Drucken abgenutzt[betr Schriftprobe für den Musenalmanach] Wenn Sie einen Corrector finden, der vor dem Abdruck nicht allein die falschen, sondern auch die schlechten, ausgedruckten, ungleichen Buchstaben ausmärztB11,94,19Schiller14.6.96[üb Kupferstiche] Diese guten vortrefflichen aber höchst beschädigten, diese schwachen ausgedruckten, diese ungeschickt aufgestochnen, copirten und in so manchem Sinne verzerrten und zerfetzten BlätterB21,65,20Meyer15.9.09B5,268,7Breitkopf20.2.82uö 2in weichem Material ausprägen; auch von einer Hohlform eine Positivform herstellendieser .. alte Carniol .. lege dir, weil der Stein erhaben ist und sich in Siegellack niemals ganz ausdrückt, einen Abdruck in Wachs beyB25,289,14Knebel29.4.15Ich will suchen von denen Steinen .. wenigstens noch doppelte Abdrücke von dem Gemisch von Trippel und Gips machen zu lassen, sie können alsdann .. zu gelegener Zeit in Glas ausgedruckt werdenB11,71,8Meyer20./22.5.96Tgb 18.8.20uöwohl im Anschluß an die Bed “rein, scharf ausprägen” vom RegenbogenWenn wir auf einer reinen, vollkommen dichten Regenwand, welcher die Sonne klar und mächtig gegenüber steht, die beiden [Regen-] Bogen vollkommen ausgedrückt findenN51,297,14 EntoptFarb 31 → unausdrückendvgl zu A äußern zu 1 abbilden artikulieren aussagen aussprechen beweisen bezeichnen bezeigen charakterisieren darstellen verdeutlichen versinnlichen wiedergeben zeigen zu 2 GWBanzeigen zeigen enthüllen manifestieren offenbaren zu B GWBabdrucken, abdrücken ausprägen wiedergeben
Elke Umbach
ausdrücklichmit über 200 Belegen auffallend häufig, bes in der Bed von 1 1mit Worten, explizit; danach überhaupt als Verstärkung von Aussagen, auch auf Nichtverbales bezogen aexpressis verbis, mit einem bestimmten Ausdruck; attr: durch Worte ausgedrückt od dokumentiertwürde Alkesias .. sich nicht etwa nur pantomimisch, sondern a. erklären422,100,25 Rez:Jouy,Athenerinnen[der Arzt zu Wilh:] was ich Ihnen hier erzähle, hat sie [Mignon] Natalien nicht a. vertraut; unsere werthe Freundin hat es aus einzelnen Äußerungen .. zusammengereiht23,170,14 Lj VIII 3eine Einladung .. welche gleichfalls ziemlich seltsam klang: das Band [Name für den Leiter des Auswandererbundes], so sagte der Einladende a., heiße den Fremden willkommen251,71,7 Wj III 1Nun wirken die beiden Freunde [Eduard u Hauptmann], obschon ohne a-es Einverständniß, gern zusammen20,150,19 Wv I 1420,398,27 Wv II 17uö bin aller (rechtl) Form; attr: förmlich erteilt, bestätigtNiemand darf sich das Censoramt anmaßen, dem es nicht a. von der höchsten Obrigkeit übertragen wordenA2,421,25 Votum [Anf Jan 95] K[betr Entlassung einer Schauspielerin] Können wir ohne Serenissimi a-e Authorisation niemand verabschiedenB24,52,7Kirms[30.11.13]B13,203,18Vieweg12.7.98 Kuö ceigens zu einem best Zweck; attr: mit Vorsatz handelnddaß ich solches a. geschrieben habe, damit es publicirt werdeB38,197,23Soret14.7.24daß Sie a. um dieses Tages willen hergekommen seyenB43,41,20ALevetzow29.8.27Die .. Hoffnung, jene verehrte .. Gestalt [die Amazone] wieder zu sehen, brachte in ihm [Wilh] die sonderbarsten Bewegungen hervor. Er hielt nunmehr den Auftrag [Lydie zu begleiten] .. für ein Werk einer a-en Schickung23,34,10 Lj VII 4uö dhäufig iSv nachdrücklich, entschieden, unbedingt; auch im Superl: ‘a-st, auf das a-ste’; ergänzt durch ‘umständlich, schriftlich, feierlich, förmlich, lebhaft, inständig, streng, wiederholt, besonders’Haben Sie die Güte .. meine devoteste Dankbarkeit für so eine .. höchst merkliche Förderung des .. Wirckungskreises [betr Museen] .. recht a. darzustellenB23,170,5FAGEnde[24.11.12] Kein schneller Entschluß ist mir in meinem hohen, sehr oft bedrohten Alter a. durch die Verhältnisse gebotenB39,197,13Boisserée20.5.25Die Würmer, welche sich in der Erde aufhalten .. zeigen sich mißfärbig .. zu Bestimmung der Farbe scheint a. Licht zu gehörenN1,252,15 FlD 636B47,114,9August29.6.30B47,186,20Cancrin[16.]8.30uö 2von charakterist Formen, Bildelementen, Äußerungen iSv ausgeprägt, ausdrucksvoll, signifikantein sehr schöner Schädel [angeblich van Dycks], nach Galls Lehre und sonstigen, mir geprüften physiologischen Grundsätzen gar a. und zusagend [a. und zusagend < schön und bedeutend K]B47,119,20Soret1.7.30Wolkengestalten .. daß sie über hohen Bergregionen .. viel charakteristischer und a-er sind als in den niederen Gegenden und im flachen LandeN12,64,20 BaromSchwankungenDer Vater in der Gretryschen Oper .. gelang ihm besonders wohl, wo er sich in der
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hinter dem Flor veranstalteten Vision gar a. zu gebärden wußte29,43,11 DuW 17[Raffaels ‘Verklärung’ im Vergl mit einem Entwurf] Das ganze hat sich erweitert, erhöhet und doch ist es wieder so viel schärfer richtiger und reiner geworden. Das dichterische und gedachte daran ist viel wärmer, angemeßner, ausdrüklicherB6,154,22Knebel21.4.83Ein Fall, wo dieses Wort [embranchement] zulässig und a. erscheint, ist wenn es gebraucht wird, um die Verzweigung einer Straße in mehrere zu bezeichnenN7,208,24 PrincPhilZool II 1832uö vgl zu 1 absichtlich bestimmen(bestimmt) buchstäblich definitiv deutlich dezidiert eigens entschieden explizit förmlich geradezu klar nachdrücklich speziell unbedingt vorsätzlich wörtlich zu 2 ausdrucksam ausdrucksvoll bedeuten(b-d) bezeichnen(b-d) charakteristisch distinkt sprechen(s-d) treffen(t-d)
Elke Umbach
ausdrucksamausdrucksvoll, von einem bes signifikanten BildzeichenNicht bedeutender noch a-er hätte ein Symbol der gegenwärtigen Zeitveränderung zu mir gelangen können, als daß .. ein englisches Schiffstau [gesendet mBez auf das Gleichnis20,212,15ff Wv II 2] mich in meiner mittelländischen .. Klosterstube besucht, und mich .. an das freie Weltmeer .. erinnertB24,102,21Albers11.1.14 K vgl ausdrücklich ausdrucksvoll bedeutsam bedeutungsvoll charakteristisch sprechen(s-d) treffen(t-d)
Elke Umbach
ausdruckslosvon einer Vortragsartwaren die sämmtlichen Künste in Frankreich auf eine sonderbare .. Weise manierirt .. eine hohle affectirte Declamation .. Dieses ging so weit, daß der außerordentliche Voltaire, bei Vorlesung seiner eigenen Stücke, in einen a-en, eintönigen, gleichfalls psalmodirenden Bombast verfiel45,184,26 RamNeffeAnm Musik vgl charakterlos hohl matt schwach
Elke Umbach
AusdrucksmeisteridVbdg ‘Haltungs- und Ausdrucksmeister’ mBez auf die Kategorien der akadem Kunstlehre ‘Haltung’ u ‘Ausdruck’ (vgl Ausdruck 2 a)Geb’ Gott dir Lieb’ zu deinem Pantoffel, | Ehr’ jede krüppliche Kartoffel, | .. Dann du ein Zeichner, Colorist, | Haltungs und Ausdrucks Meister bist4,195 AnMerck 18
Elke Umbach
ausdrucksvollbei 23 Belegen einmal ‘ausdruckesvoll’47,375,29 DresdnGalerie Plp [eigenh]; zweimal ‘ausdruckvoll’ ain wirkungsvollen Worten, beredtDer ich unter lebhaftem Bedauern, Hochdenenselben nicht in Person und mündlich weit a-er und andringlicher, als ein Schreiben erlaubt, meine Gefühle darbringen zu können, mich unterzeichneB39,244,10Eyben8.7.25 KBeykommende Mineralien, eine bedeutende Suite von Schweizer .. Producten darlegend .. wünsche ungetrennt .. in der Suitensammlung aufgestellt zu sehen, an guter Stelle und mit einem a-en TäfelchenB36,186,3Lenz25.10.22 bim Kunsturteil: mit innerer Bewegung, expressiv; meist qualifizierend: lebens- u empfindungsvollEin [Kunst-] Werk oder seine Theile können entweder für sich bestehend, ruhig ihr bloßes Dasein anzeigend, oder auch bewegt, wirkend, leidenschaftlich a. dargestellt werden47,102,23 Laokoonjenen wundersam-klagenden Gesang .. Geübt genug zu solchem Vortrag, der ihm dießmal eigens zart und a. gelang24,361,14 Wj II 732,166,25 ItR PäpstlTeppicheB34,89,17Könneritz11.1.21uö canschaulich, charakteristisch, gehaltreich, bedeutendMannräuschlein nannte man im siebzehnten Jahrhundert gar a. die Geliebte422,137,13 MuR(234)[üb Mineralstufen] den Andalusit .. der ein Gebirg im Kleinen bildet, so schön und a. als mir noch nicht vorgekommenB28,296,4Preen29.10.17[Bildnisse von Seume, Oehlenschläger, Fernow, Adam Müller] Nicht leicht hatten sich vier so a-e bedeutende Physiognomien in größter Verschiedenheit .. ausgesprochen36,390,28 TuJ Plpwüßte ich in dem ganzen Evangelium keinen höhern und a-ern Gegenstand als Christus, der .. dem sinkenden Petrus zu Hülfe tritt491,433,17 Zu malende Gegenstde[der ‘Friede’ an die nach Kriegsunruhen heimgekehrte Maria Paulowna:] konnt’ ich meiner hohen | Glückverbreitenden Gesinnung | Wählen kein vollkommner Gleichniß, | Nicht ein a-er Abbild131,35 Vorsp EröffnWeimTheat 1807 Vs 275B46,198,11Zelter31.12.29uö vgl sprechen(s-d) zu b affektvoll bewegen(bewegt) empfindungsvoll zu c bedeuten(b-d) bezeichnen(b-d) charakteristisch gehaltreich gehaltvoll
Elke Umbach
Ausdrucksweiseselten, von 5 Belegen nur 2 authentischnationalsprachl Eigenart; charakterist Wendung[betr ältere u neuere Übs serb Volkslieder] Die Sprache gewinnt immer mehr Biegsamkeit sich andern A-n zu fügen; die Nation gewöhnt sich immer mehr, Fremdartiges aufzunehmen, sowohl in Wort als Bildung und Wendung421,251,5 SerbGed Plpdie .. zu Ludwig des XIV. Zeiten zur Reife gedeihende Verstandescultur hat sich immerfort bemüht, alle Dicht- und Sprecharten genau zu sondern, und zwar so, daß man .. gewisse Vorstellungen, Gedanken, A-n, Worte aus der Tragödie, der Komödie, der Ode .. hinauswies45,174,15 RamNeffeAnm Geschmackuö vgl Redeweise Schreibart Sprechart Stil
Elke Umbach
ausdulden aein Schicksal bis zum Ende durchleiden, eine Leidenszeit standhaft ertragenLaß mich a., ich habe bey all meiner Müdseligkeit noch Kraft genug durchzusezzen .. Und ward der Kelch dem Gott vom Himmel auf seiner Menschenlippe zu bitter, warum soll ich .. mich stellen, als schmekte er mir süsseAA105,4 Werth1 II[mBez auf das Verhältnis zu Lili u eine unglückl Liebesbeziehung FLStolbergs] manchmal wenn die Noth in meinem Herzen der [KorrB50,213] grösst ist .. ruf ich dir zu: Getrost! Getrost! Ausgeduldet und es wird werdenB2,274,2Gfin Stolberg3.8.[75][Fresken nach Raffael] jeden [der Apostel] .. abgebildet .. als wenn er, nach der Heimfahrt [Christi] .. auf seine eignen Füße gestellt, nunmehr seinem Charakter gemäß das Leben durchzuwirken und auszudulden habe32,164,19 ItR bPartPräs: standhaft, geduldig[Quandt hatte seiner Verpflichtungen wegen eine Badereise verschoben] Möchten sich doch Ihre Zustände in der Maße verbessern wie Ihr a-der, würdiger Charakter es auf’s vollkommenste verdientB46,297Quandt11.7.29 K vgl zu a ausdauern aushalten ausharren ausleiden ausstehen austragen ertragen standhalten zu b ausdauern(a-d) ausharren(a-d) geduldig standhaft
Elke Umbach
ausdünstenAuch -dun- ‘Ausdünsten’ (1 a) ist bei der Ausbildung von Blättern, Blüten u Früchten ebenso wie bei der Ausbildung des Schmetterlings Teil eines strukturierenden, Form gebenden Prozesses, den G., wie bei dem analogen mineralog Vorgang, auch Solideszenz nennt. Nach G-scher Auffassung bestimmen Finsternis u Feuchtigkeit die gleichförmige Gestalt der Pflanzenwurzeln, während Licht u Trockenheit die Mannigfaltigkeit der Blattbildungen
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hervorrufen; das Abgeben (‘ausdünsten’) u Verfeinern (‘kohobieren’) der Säfte sind hierfür die Bedingungen 1im organ Bereich aselten als mechan Verdunsten, überwiegend als aktives Absondern von Pflanzensäften od Sekretendaß die Wurzel am meisten wässrige Feuchtigkeiten an sich zieht .. mit anderen Theilen vermischt .. Diese Feuchtigkeit wird in denen Blätter durch Licht und Luft modificirt und theils dunstet sie aus, theils kehrt vielleicht ein Theil davon in den Stiel zurückN7,16,12 Morph Vorarb 1Regentropfen bleiben auf gewissen Blättern .. stehen, ohne zu zerfließen, welches wir wohl billig irgend einem ausgedünsteten Wesen zuschreiben, das .. die Regentropfen einwickeltN6,202,20 VerstäubgVerdunstgVertropfg[Schmetterlingspuppe] Abgeschlossenheit. Ob irgend ein Genuß, eine Secretion denkbar, oder ob sie nur cohobiren? Ob ein Einathmen, ein A.? Wäre auf der Wage zu versuchenN6,436,32 EntomologStudienuö bvom Menschen: transpirierenso daß ich wohl ein Maß Wasser verschluckt hatte; dann deckte ich mich zu, fing an auszudünsten [sudare]43,247,19 Cell II 5 2als meteorol ProzeßDie Spannung des Dunstes, der sich bei Verdunstung erzeugt, wird nicht allein entschieden durch die Temperatur der a-den [evaporating] Oberfläche sondern auch durch die Elasticität der schon vorhandenen wässrigen AtmosphäreN12,230 JFDaniell,MeteorolVers vgl abscheiden absondern ausgehen aushauchen ausscheiden ausschwitzen ausströmen austreiben transpirieren verdampfen verdunsten
Elke Umbach
Ausdünstung 1im organ Bereich (als Vorgang u Produkt) aAbsonderung von Pflanzensäften u Sekreten, auch von Samenstaub; Verdunstung (zur Verfeinerung u Verdichtung der Sekrete)ein gestörtes Wachsthum .. denn alle Säfte, die in Wurzeln, Stamm und Ästen sich bewegten, wurden in Zweig und Blätter soviel als möglich aufgenommen, aber bei äußerer kaltfeuchter Luft konnte die A. der Blätter nicht gehörig vor sich gehenN6,198,24 VerstäubgVerdunstgVertropfgdie Staubbläschen einiger Kieferarten .. einen Schwefelstaub auf dem Boden zurückzulassen scheinen .. Andere A-en verkörpern sich an Blättern, Zweigen .. und Stämmen zuckerartig, auch als Öl, Gummi und HarzN6,202,9 VerstäubgVerdunstgVertropfgOb die Saamen [des Schierlings] giftig seyen, ist mir nicht bekannt geworden. .. daß die A. [< A-en] derselben, die aus einem lange verschlossenen Kistchen hervordrangen, einen widerwärtigen und augenblicklich betäubenden Dunst verbreitete [< verbreiteten]B49,416Wackenroder21.1.32 Kscheint eine reine .. Feuchtigkeit .. in dem Geschöpfe [Schmetterlingspuppe] zurück zu bleiben, sich durch A. zu verdichten oder vielleicht noch mehr von fremden Theilen zu reinigen und so das organische Geschäft zu vollendenN6,439,17 EntomologStudienN7,338 Versuche übWachstum dPfl 1796N8,357 Morph PlpGespr(Gr2,254) Leisewitz 8.8.80uö bAbsonderung von Körperfeuchtigkeit beim Menschen[mißverstandene Anregungen Rousseaus] Man sollte auf hartem Lager schlafen, nur leicht zugedeckt, wodurch denn alle gewohnte A. unterdrückt wurde27,186,8 DuW 8die Bezüge der .. organischen Wesen .. sind .. von unendlicher Mannichfaltigkeit .. Man erinnere sich, im gröberen Sinne, an A-en, Geruch; im zarteren, an Bezüge der körperlichen Form, des Blickes, der StimmeN3,222,17 FlH IV Porta caustretende Gerüche organ Substanzenselbst der unangenehme Geruch [in der Speisekammer] von so mancherlei A-en durch einander, als da sind: Seife, Licht, Citronen .. hatte so eine leckere Wirkung auf ihn, daß er niemals versäumte .. sich an der eröffneten Atmosphäre .. zu weiden51,16,7 ThS I 5 2im geophysikal u chem Bereich (als Vorgang u Produkt) ameteorolwie im Sommer bei langen Tagen eine große überschwengliche A. vor sich gehe, worüber selbst die höchst elastische Luft kaum Herr werden kannN12,93,26 Witterungslehre 1825[üb Schäfchenwolken] als wenn die Sonne die leisesten A-en von den höchsten Schneegebirgen gegen sich aufzöge .. Ich erinnere mich nie .. etwas so Durchsichtiges, Leichtgewobenes gesehen zu haben19,245,17 BrSchweiz II17,19,2 TriumphEmpfindsamk IIN12,192 Witterungslehre 1825 Plpuö bfür vulkan Gase u den Austritt von Dämpfen beim Ätzvorgang[auf dem Vesuv] Dieses .. tropfsteinförmige Gestein scheint mir durch Sublimation der allerfeinsten vulkanischen A-en .. gebildet worden zu sein31,22,26 ItRKupferstechen Böse A. [vgl die schädlichen Dünste .. die sich .. zu entwickeln pflegen 27,181,5ff]26,356 DuW Schema 3im Referat griech materialist Wahrnehmungslehre: der von den Sinnesorganen, insbes vom Augensinn ausgehende feuchte LuftstromPythagoras sagt von den Sinnen überhaupt und insbesondere vom Gesicht, es sei eine heiße A. oder Dampf [ἀτμὸν, vaporem], vermittelst dessen wir sowohl durch Luft als Wasser sehen: denn das Heiße werde von dem Kalten zurückgeworfen. Wäre nun die A. [ἀτμος, vapor] in den Augen kalt, so würde sie in die ihr ähnliche äußere Luft übergehen1)N3,1,6u9 FlH I Pythag vgl Absonderung Ausfluß Dunstung Sekretion Transpiration Verdunstung 1) Text u erste Fassung von Riemers Hand; in der ersten Fassung der StelleN3,1,6nur “es sei ein heißer Dampf”LA II 6,538; vgl hierzu Riemers Griech-dt Handwb 1819 s v Ατμὸς