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Wörterbuch der elsässischen Mundarten  
 
vertupfeⁿ bis Täps (Bd. 2, Sp. 704a bis 704b)
 
 vertupfeⁿ prügeln Str. ‘Wenn d'Buewe sich verschlaaue ... Dis heisse sie vertupft’ Kettner So sin m'r halt 159.

Tupfet [Tùpfət Geisp.] f. Tunke, Sauce. T. macheⁿ mit Brot die Brühe uftunkeⁿ.

tupfig [tùpfik Roppenzw.] Adj. fleckig. Das Papir is t.

tüpfeⁿ [tepfə Ruf. Ingersh.] 1. treffen, auf den Kopf schlagen Ruf. 2. die obersten Rebschösse abreissen Ingersh.

[Bd. 2, Sp. 704b]

tüpfleⁿ [tìpflə Heidolsh. Geisp.] tüfteln. — Bayer. 615.

getüpfelt [kətìpflt Bf. Str. Ndrröd.; kətepflt K. Z.; kətìplt Lützelstn.] Adj. punktiert, mit Punkten bedeckt, von Zeugstoffen. ‘Gedípfelt mit dunkeln Punkten auf hellem Grund, z. B. eine Tapete, ein Kleiderstoff’ Str. CS. 26. ‘E gedüpfelter od. gedupfter Rock’ St.Bayer. 615. S. Swz. 328.

 PfWB us tüpfleⁿ genau wieder erzählen Geisp.

usgetüpfelt in der Wendung. Dis is e usgetüpflter Narr ein vollkommener Narr Heidolsh.

tüpflig [tìpflik Banzenh.; tepflik Dü., tipleχ Wh.] Adj. getüpfelt. Is das Züg strifflig oder tüpflig? Dü. E tüpfligi Hueʰn ein gesprenkeltes Huhn Dü.
 
 
Tüppli [Tipli Roppenzw.] m. weisses Pferd, Schimmel.
 
 
Täps [Taps, Pl. –ə Mittl.] f. Spielkugel der Kinder. s git für e Su vier Täpseⁿ.