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Samstag bis Uffaʰrtstag (Bd. 2, Sp. 666a bis 667a) | |||||||||||||||||||||||||||||
Samstag Schnitzdunstig Schnitzzistig Schurtig Spielta Stëffeⁿstag Sträuweⁿtag Suftag Sunntag sunntig Uffaʰrtstag Vreneⁿtag Weʰtag Wërktag wërtig Wucheⁿtag Zaʰltag Zistag Tagʷeⁿ Tagner tageⁿ Mentager Woʰltäger eiⁿtägig lëbtägig täglich lëbtäglich mittäglich ostertäglich tatägliʰ Taget taugeⁿ taügeⁿ Dëgeⁿ Schweitzerdegen Degu degutierlich digeⁿ Tiger Dug(e) Fassdug Tugend Dëjes Dëje Tak dakef dakuf Dackel dackleⁿ bedackleⁿ dacklig deck Deck(e) Decki Bettdeck deckeⁿ ab deckeⁿ i(n) deckeⁿ uf deckeⁿ um deckeⁿ zue deckeⁿ Decket(e) Deckel Augeⁿdeckel Bappeⁿdeckel Dëlleⁿdeckel Hafeⁿdeckel Mannedeckel Pfifeⁿdeckel Rippeⁿdeckel Schabbesdeckel Schaubeⁿ(s)deckel Schelmeⁿdeckel Schërmeⁿdeckel Schërweⁿdeckel Schüchdeckel Zinneⁿdeckel deckleⁿ verdëckleⁿ verdeckel(e) bappeⁿdeckleⁿ Deslingdecker Lumpeⁿdecker Straüdachdecker dëckelsam Teik Blätterteik Brëttstëlleⁿteik Brotteik Kuecheⁿteik Kugelhopfteik Nachtteik Nudelteik Salzteik aⁿ teik teikeⁿ teikig schwarzteikiʰt dick | Schnitzdunstig oder schmutziger Dunstig heisst der Donnerstag vor Estomihi, weil ein Hauptgericht dieses Tages gedörrte Birnschnitze mit Speck sind Rixh. JB. II 183. Schnitzzistig m. Fastnachtsdienstag. Zum Abendessen werden Schnitz, gedörrte Äpfel oder Birnen, gekocht Liebsd. JB. [Bd. 2, Sp. 666b] Schurtig [ʿSýrti K. Z.] m. Scheuertag, Aschermittwoch. ‘an dem Eschermitwoch den man nennet den Schurtag’ Geiler S. M. Titel. ‘Schurtag’ Aschermittwoch Chron. Vgl. Els. Samstagsbl. 1859, 36. s. auch schlottereⁿ. Spielta [ʿSpîltâ Str.] m. der Donnerstag, an dem in den Strassburger Schulen kein Unterricht erteilt wurde CS. 101. Stëffeⁿstag Stephanstag (26. Dez.). U. Am S. macheⁿ d Knëcht di Bündl wechseln den Dienst. Sträuweⁿtag m. Streutag; Dienstag und Donnerstag darf Streu geholt werden Su. Suftag m. Sauftag, Tag, an welchem tüchtig getrunken wird. Dr Bündelestaj is e Suftaj Kaysersb. PfWB LothWB RhWB Sunntag, Sunntig [Sùntâk Bühl Ndrröd.; Sùnt Hf.; Sùntâ Str. Betschd. Wh. Dehli.; Sùntik Banzenh. Su. Co. Horbg. Dü.; Sùnti Bf. Dachstn. K. Z. Hag. Rothb.; Sti Hipsh.] Sonntag. Am S. Su. Wetterregeln: Was dr S. für Wëtter will haⁿ, zeigt er am Fritig z Oweⁿ schoⁿ aⁿ Dü. ‘Was der Suntig will ha, Fangt am Samstig scho a’ Mü. Mat. 4, 67. Wënn s am S. am Morjeⁿ rëjⁿt vor m Spruch, se rëjⁿt s d ganz Wuch Dü. U. Scherzh. wünscht sich der Faulpelz: Wënn s nur alleⁿ andreⁿ Taj S. wär un zwischeⁿ drin e Firtig! Dü. ‘Der wäscht sich alle Sundah, awer dann schēn’ Dehli. JB. XI 47. ‘Hemdschîsserle, Gâgâ, Uewwermorje-n-isch Sunnda!’ ruft man einem Kinde im Hemdchen zu Str. Stöber Volksb. 36. ‘Essele, Essele, I-a, Iwwermorje-n-isch Sunda!’ Str. JB. XIX 280. Essele, I-a, Morm is Sunndau! K. Z. Dr wiss S. der weisse S., der Sonntag nach Ostern Z. Hag. ‘Die Bauern benützen den S. nach dem Gottesdienste, um ihre Felder zu besehen, zum Notari zu gehen, Versteigerungen beizuwohnen oder mit den Juden einen Handel zu schliessen, wozu diese den Tag zuvor keine Zeit haben (!)’ St. in Als. 1851, 99. Besondere Eigenschaften der am S. geborenen Kinder Als. 1852, 124. Zss. Sunntifürtuech, –hals, –halstuech, –kleid, –kutt [Bd. 2, Sp. 667a] sunntig [sùntik Su. Horbg. Dü.; sùnti Bf.] Adv. sonntäglich. Sich s. aⁿlegeⁿ den Sonntagsstaat anziehn Su. (als Subst. siⁿ S. aⁿ l. M.). — Basel 285. Uffaʰrtstag [Ùfərtstâj Dü. Bf.; Ùfârtstâ M.; Ùffrtst K. Z.] m. Himmelfahrtstag. Der jetzt üblichere Name ist Christi Himmelfaʰrt Dü. Bf. s. auch Uffaʰrt Seite 144; Frank 58; Als. 1852, 133.
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